Abschreibungen auf Sachanlagen in Wirtschaftszweigen

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Die Abschreibung des Anlagevermögens ist eine der Möglichkeiten, die Höhe der Einkommensteuer zu reduzieren. Sie besteht in der schrittweisen Nutzung des Anlagevermögens durch regelmäßige Abschreibung von Beträgen in einer bestimmten Höhe und Zeit (sog. Abschreibung) auf die Betriebskosten, bis der Vermögenswert vollständig aufgebraucht oder liquidiert ist.

Was sind Anlagevermögen?

Damit ein bestimmter Vermögenswert als Anlagevermögen gilt, muss er die Bedingungen des Gesetzes vom 26. Juli 1991 über die Einkommensteuer (PIT) erfüllen. Sie müssen vor allem sein:

  • komplett und betriebsbereit

  • länger als ein Jahr verwendet

  • zum Zwecke der Geschäftstätigkeit verwendet oder aufgrund eines Miet- oder Pachtvertrages in Gebrauch genommen werden

  • Eigentum oder Miteigentum des Steuerpflichtigen,

  • vom Steuerpflichtigen selbst erworben oder hergestellt,

Wie wird das Anlagevermögen abgeschrieben?

Nach Eintragung des Anlagevermögens in die Aufzeichnungen kann die Abschreibung erst ab dem nächsten Monat beginnen. Zunächst ist zu überlegen, nach welcher Methode und nach welchem ​​Satz die Abschreibungen vorgenommen werden sollen. Der Steuerpflichtige kann zwischen verschiedenen Optionen wählen: lineare, degressive, einmalige oder individuelle Abschreibung.

Die einmalige Abschreibung des Anlagevermögens besteht in der direkten Erfassung des vollen Wertes des erworbenen Anlagevermögens direkt im Steueraufwand im Monat der Ingebrauchnahme des Anlagevermögens.

Verbrauch von Anlagevermögen – welche Methode soll gewählt werden?

Die Wahl der Abschreibungsmethode des Anlagevermögens ist sehr wichtig, da sie den Zeitpunkt bestimmt, zu dem ein bestimmtes Anlagevermögen zurückgezahlt wird. Um die richtige Methode und Rate zu wählen, beziehen Sie sich bitte auf jede der verfügbaren Methoden:

  1. Lineare Abschreibung - Es wird davon ausgegangen, dass ein bestimmtes Anlagevermögen während seiner gesamten Nutzungsdauer gleichmäßig verschleißt. In diesem Fall werden die Abschreibungen nach den Sätzen ermittelt, die der Anlage 1 zum PIT- und CIT-Gesetz zu entnehmen sind (diese Sätze richten sich nach der Systematik des Anlagevermögens).

  2. Degressive Abschreibung - geht davon aus, dass im Laufe der Zeit die Nützlichkeit des Anlagevermögens abnimmt, wodurch in den ersten Nutzungsjahren höhere Abschreibungen vorgenommen werden können. In diesem Fall wird der für die KŚT-Klassifizierung festgelegte Satz um einen bestimmten Faktor erhöht. Wenn der Wert der Abschreibungen dem nach der linearen Methode berechneten Wert entspricht, sollten Sie auf die lineare Methode umstellen.

  3. Einmalige Abschreibung - ermöglicht es Ihnen, den gesamten Betrag des Anlagevermögens direkt in den Steuerkosten zu erfassen. Um diese Methode verwenden zu können, muss der Anfangswert des Anlagevermögens unter 10.000 PLN (netto für einen aktiven Mehrwertsteuerzahler, brutto für einen steuerbefreiten Steuerzahler) liegen. Auch eine einmalige Abschreibung im Rahmen der De-minimis-Beihilfe ist möglich. Es kann von kleinen Steuerzahlern und von Personen, die ihr Unternehmen gegründet haben, verwendet werden - für Anlagevermögen der Gruppen 3-8 der Klassifikation des Anlagevermögens (ohne Personenkraftwagen), vorausgesetzt, der Gesamtbetrag der einmaligen Abschreibungskosten in einem bestimmten Steuerjahr 50.000 EUR nicht überschritten hat (für 2018 sind es 216.000 PLN).

  4. Individuelle Abschreibung - Bei verbesserten oder gebrauchten Anlagegütern (z.B. Autos) kann ein individueller Satz angewendet werden, der eine schnellere Abschreibung des Anlagewertes ermöglicht. Die Abschreibungsdauer darf nicht kürzer sein als die im Reglement vorgesehene.

Damit ein bestimmter Vermögenswert als gebraucht eingestuft werden kann, muss seine Nutzungsdauer vor dem Erwerb:
- bei Pkw - mindestens 6 Monate
- bei Gebäuden mindestens 60 Monate (5 Jahre).

Abschreibungen auf Anlagevermögen und Liquidation

Um ein bestimmtes Anlagevermögen aus dem Register zu streichen, muss ein Buchführungsdokument LT erstellt werden. Dieses Dokument sollte Informationen enthalten wie:

  • ID-Nummer

  • Ausgabedatum

  • Adresse und Firmenname

  • der Name des Anlagevermögens

  • die Inventarnummer des Anlagevermögens

  • die Entscheidung der Kommission, die den Grund und die Methode der Liquidation enthält

  • Unterschriften von Kommissionsmitgliedern (bei Einzelunternehmen unterschreibt der Unternehmer selbst)

  • Unterschrift des Referatsleiters, eines bevollmächtigten Mitarbeiters der Buchhaltung und eines für die Verwaltung des Anlagevermögens zuständigen Mitarbeiters (hier auch bei Einzelunternehmen unterschreibt der Unternehmer selbst)

Wenn ein Anlagevermögen liquidiert wird und noch nicht vollständig abgeschrieben wurde, kann der Wert des nicht abgeschriebenen Teils in die Betriebskosten einbezogen werden. Dies gilt jedoch nicht für Schäden aus dem Verlust oder der Liquidation von Fahrzeugen und die Kosten ihrer Reparaturen nach einem Unfall, wenn diese Fahrzeuge nicht durch eine freiwillige Versicherung gedeckt waren (Art. 23 Abs. 1 Nr. 48 PIT-Gesetz).