Buchhaltungsbüro als Umsatzsteuerzahler

Rechnungslegungsbüros.

Ein seit vielen Jahren problematisches Auslegungsproblem ist die Möglichkeit, von der subjektiven Befreiung durch die Buchführungsstellen Gebrauch zu machen. Vor diesem Hintergrund kommt es sehr häufig zu Streitigkeiten von Unternehmern mit dem Finanzamt. Wie sieht also eine Buchhaltung als Umsatzsteuerzahler aus?

Buchhaltungsstelle als Umsatzsteuerzahler - subjektive Befreiung

Die subjektive Befreiung steht den Steuerpflichtigen zu, deren steuerpflichtiger Umsatz im vorangegangenen Steuerjahr den Gesamtbetrag von 200.000 PLN nicht überstieg. Der Steuerbetrag ist nicht im Verkaufswert enthalten.

Darüber hinaus können Steuerpflichtige, die ihre Tätigkeit während des Steuerjahres aufnehmen, diese Befreiung in Anspruch nehmen, wenn der vom Steuerpflichtigen prognostizierte Verkaufswert die Grenze von 200.000 PLN im Verhältnis zur Dauer der ausgeübten Tätigkeit nicht überschreitet. Zloty. Der Anspruch auf Befreiung von der Mehrwertsteuerabrechnung geht jedoch verloren, wenn die anteilige Grenze im Laufe des Jahres überschritten wird (200.000 PLN x Anzahl Tage ab Geschäftsaufnahme bis Jahresende / 365). Die Befreiung erlischt, sobald die Grenze überschritten wird.

Diese Ausnahme gilt jedoch nicht für die in Art. 113 Absatz. § 13 UStG - zu den aufgeführten Tätigkeiten zählen Beratungsleistungen, mit Ausnahme der landwirtschaftlichen Beratung im Zusammenhang mit dem Anbau und der Züchtung von Pflanzen und der Tierzucht und -züchtung sowie im Zusammenhang mit der Erstellung eines Plans für die Entwicklung und Modernisierung eines Bauernhofes.

Personen, die Buchhaltungsbüros führen, hatten ein Problem bei der Feststellung, ob Buchhaltungsleistungen in den Anwendungsbereich des Beratungsbegriffs fallen und daher kann die subjektive Befreiung bei deren Erbringung nicht in Anspruch genommen werden.

Das Umsatzsteuergesetz bezieht sich beim Bezug auf den Begriff der Beratungsleistung nicht direkt auf andere Rechtsakte oder enthält deren Definition. Daher sollten nur Aktivitäten in Betracht gezogen werden, die darin bestehen, auf deren Verlangen oder in deren Namen solchen Einrichtungen wie: Steuerzahlern, Zahlern und Eintreibern, Dritten, die für Steuerrückstände verantwortlich sind, und Rechtsnachfolgern von Steuerzahlern, Zahlern oder Eintreibern Ratschläge, Stellungnahmen und Erklärungen zur Verfügung zu stellen als Beratungstätigkeit im Rahmen ihrer steuer- und zollrechtlichen Pflichten sowie in Angelegenheiten der mit diesen Pflichten verbundenen Verwaltungsvollstreckung.

Andererseits stehen Tätigkeiten, die in der Führung von Steuerbüchern und -aufzeichnungen bestehen, im Wesentlichen der beruflichen Tätigkeit der zur Erbringung von buchhalterischen Leistungen Berechtigten, also buchhalterischen Tätigkeiten, und Tätigkeiten, die in der Erstellung von Steuererklärungen und Steuererklärungen bestehen, sind weitgehend technischer, nicht rechtlicher Natur, beispielsweise dadurch, dass sie auf der Grundlage anderer Dokumente, insbesondere Buchführungsbücher, erstellt werden.

Buchhaltungsbüro als Umsatzsteuerpflichtiger in der Rechtsprechung

In einer Situation, in der das Büro keine Beratungsdienste erbringt, kann es die Mehrwertsteuerbefreiung in Anspruch nehmen. Technische oder typischerweise buchhalterische Tätigkeiten können jedoch nicht als Beratungstätigkeiten betrachtet werden. Diese Position wurde vom Finanzminister in der Allgemeinen Auslegung vom 9. April 2015, Aktenzeichen, bestätigt. PT3 / 8101/2/2015 / AEW / 16, wo wir lesen können:

(...) in einer Situation, in der das Unternehmen (unabhängig von seinem Status oder mit bestimmten Befugnissen) nur Buchhaltungsdienstleistungen, Steuerbücher und andere Aufzeichnungen für Steuerzwecke oder die Erstellung (Ausfüllung) von Steuererklärungen und -erklärungen erbringt und keine Beratungsdienste oder rechtliche (wie die in § 2 Abs. 1 Satz 1 oder 4 des Steuerberatungsgesetzes genannten) die Bestimmungen des 113 Absatz. 13 Punkt 2 lit. a oder b des Umsatzsteuergesetzes. Daher kann ein solches Unternehmen von der Mehrwertsteuerbefreiung profitieren (es sei denn, es gelten andere Bedingungen als die erörterten, mit Ausnahme der Befreiung nach Art. 113 des Mehrwertsteuergesetzes). Erbringt dagegen ein Unternehmen (unabhängig von seinem Status oder mit bestimmten Befugnissen) Beratungs- oder Rechtsdienstleistungen (z. die Bestimmungen des Art. . 113 Absatz. 13 Punkt 2 lit. a oder leuchtet. b Umsatzsteuergesetz (...).

Erwähnenswert ist, dass auch dann, wenn die Buchhaltungsstelle eine Vollmacht zur Vertretung des Steuerpflichtigen vor den Finanzbehörden für technische Tätigkeiten oder die Unterzeichnung von Erklärungen hat, keine Pflicht zur Umsatzsteuerregistrierung besteht. Eine solche Position wird von den Gerichten in ihren Urteilen bestätigt, ein Beispiel dafür ist das Urteil in Danzig vom 28. März 2012, Az. Akt I SA / Gd 175/12, in dem wir lesen können:

(...) ein breites Spektrum an Vollmachten rechtfertigt in der Realität des zu prüfenden Falles nicht die Behauptung, der Antragsteller habe Beratungsleistungen erbracht. Die Vollmachten, die sich eindeutig aus den Feststellungen der Finanzverwaltung ergeben, wurden verwendet, um Steuererklärungen im Auftrag von Auftraggebern zu unterzeichnen und abzugeben.

Auch das Versenden eines Schreibens durch den Antragsteller im Namen des Auftraggebers betreffend die Abführung des zu viel gezahlten Pauschalbetrags an die Einkommensteuer ist unter die Kategorie der Buchhaltungsdienstleistungen und nicht der Beratung zu fallen. Die von der Steuerbehörde durchgeführte Umrechnungstransaktion ist rein technischer Natur (...).

Auch bei der elektronischen Abgabe der Erklärung durch das Amt ist keine Umsatzsteueranmeldung erforderlich. Eine solche Position wurde vom Direktor der Steuerkammer in Warschau in einem Schreiben vom 30. Juli 2014 unter der Nr.IPPP2 / 443-530 / 14-2 / ​​​​KOM vorgelegt, das lautet:

... , ist darauf hinzuweisen, dass allein die Abgabe solcher E-Steuererklärungen und deren Unterzeichnung mit einer sicheren E-Signatur nicht als steuerberatende Tätigkeit angesehen werden kann, es sei denn, diese Tätigkeit erfolgt im Rahmen einer gesonderten Anordnung, sondern bildet einen Bestandteil der umfassende Kundenbetreuung im Bereich der Buchhaltungs- und Buchführungsdienstleistungen durch die Buchhaltungsstelle des Antragstellers. Der Antragsteller ist ein Unternehmen mit einer Buchführungsbescheinigung, die gemäß den oben genannten Kunst. 76a Absatz. 2 des Rechnungslegungsgesetzes ist unter anderem ermächtigt, im Namen und zu Gunsten von Steuerpflichtigen, Zahlern und Eintreibern Steuererklärungen und -erklärungen zu erstellen, hat jedoch nicht die Befugnis eines Steuerberaters, daher - im Falle der Unterzeichnung von E-Erklärungen mit einer sicheren elektronischen Signatur diese Erklärungen wird eines der Elemente sein, die der Antragsteller für umfassende Buchhaltungsdienstleistungen bereitstellt - Art. 113 Absatz. 13 Punkt 2 lit. b des Gesetzes (...).