Sie möchten ein Leasingfahrzeug kaufen? Informieren Sie sich über die Vor- und Nachteile dieses Vorhabens

Dienstleistungssteuer

Leasingverträge sehen häufig die Möglichkeit des späteren Erwerbs von Dingen vor, die von einer der Parteien, d. h. dem Nutzer, genutzt werden. Der Buyout kann zu Zwecken der durchgeführten Tätigkeit (sog. Buyout für das Unternehmen) sowie zu persönlichen Zwecken (sog. Private Buyout) erfolgen.

An erster Stelle wird der Buy-Out nach der Anmietung zu geschäftlichen Zwecken vorgestellt. Als Beispiel soll hier ein Pkw dienen. Was ist der Vorteil eines solchen Buyouts?

Ein Abzug der Vorsteuer von der Rechnung, die den Autokauf dokumentiert, ist gemäß Art. 3 Sek. 1 des Änderungsgesetzes vom 16. Dezember 2010. Bei einem Pkw sind es 60 %. Steuerpflichtige, die beabsichtigen, das gekaufte Auto zur Ausübung steuerpflichtiger Tätigkeiten zu verwenden, sind zum Abzug berechtigt.

Es ist auch möglich, den Aufwand für den Autokauf als steuerlich abzugsfähige Kosten zu berücksichtigen. Dies kann direkt oder im Wege einer einmaligen Abschreibung gemäß Art. 22f Absatz. 3 des PIT-Gesetzes. Allerdings dürfen die Kosten für den Autokauf 3.500 PLN nicht übersteigen.

Gemäß Art. 2 Nummer 4 des Gesetzes über die Steuer auf zivilrechtliche Umsätze kann ein eventueller Vertrag über den Verkauf eines Autos von der Steuer auf zivilrechtliche Umsätze befreit werden. Dies ist aufgrund der höheren Attraktivität des Verkaufsangebots sowohl für den zukünftigen Autokäufer als auch für den Verkäufer von Vorteil.

Erfolgt der Verkauf mindestens sechs Monate nach dem Kauf, besteht die Möglichkeit, den Verkauf des Autos von der Mehrwertsteuer zu befreien (Artikel 13 (1) der Verordnung des Finanzministers vom 4. April 2011).

Hier sind Beispiele für Nachteile beim Kauf eines Autos nach dem Leasing für geschäftliche Zwecke:

  1. Umsatzerlöse unterliegen als Einkünfte aus nichtlandwirtschaftlicher Geschäftstätigkeit der Personensteuer gemäß Art. 14 Sek. 2 Nummer 1 des PIT-Gesetzes,

  2. gemäß Art. 91 Absatz. 7c Umsatzsteuergesetz besteht die Möglichkeit der Berichtigungspflicht beim Kauf ganz oder teilweise, wenn der Verkauf des Fahrzeugs umsatzsteuerfrei erfolgt.

Auch der Kauf eines Autos nach dem Leasing für private Zwecke hat Vor- und Nachteile. Im oben diskutierten Fall gibt es mehr Vorteile als Nachteile, während beim Private Buyout das Gegenteil der Fall ist.

Zu den Vorteilen einer solchen Lösung gehört sicherlich, dass der Verkauf des Leasingfahrzeugs nicht mehrwertsteuerpflichtig ist und eine Berichtigung der abgezogenen Vorsteuer nicht erforderlich ist, da diese mangels Berechtigung zum Vorsteuerabzug nicht abgezogen wurde .

Darüber hinaus werden durch den Verkauf des Autos keine Einkünfte erzielt, die bereits sechs Monate nach dem Ende des Monats, in dem der Aufkauf stattgefunden hat, der Einkommensteuer unterliegen.

Was kann eine solche Lösung abschrecken? Zunächst einmal ist es nicht möglich, die Vorsteuer von der Rechnung abzuziehen, die den Kauf des Autos dokumentiert. Darüber hinaus sind Aufzeichnungen über den Kilometerstand des Fahrzeugs zu führen, sofern die mit der geschäftlichen Nutzung des Fahrzeugs verbundenen Aufwendungen in den steuerlich abzugsfähigen Kosten zu berücksichtigen sind (Art. 23 Abs. 1 Nr. 45 und Art § 23 Abs. 5 PIT-Gesetz).

Beim Kauf eines Fahrzeugs zu privaten Zwecken können die Kosten für den Autokauf nicht als steuerlich abzugsfähige Kosten angerechnet werden, außerdem muss die Steuer auf zivilrechtliche Transaktionen durch den potentiellen Autokäufer entrichtet werden.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass in der Regel der Kauf eines geleasten Personenkraftwagens zum Zwecke der ausgeübten Geschäftstätigkeit günstiger ist. Ein Aufkauf für private Zwecke kann sich jedoch lohnen, wenn der Unternehmer das Auto kurz nach dem Aufkauf verkaufen möchte.