Was ist ein Briefing und wie schreibt man es richtig?

Dienstleistungsgeschäft

Die Marketingagentur, mit der Sie zusammenarbeiten möchten, hat Sie um ein Briefing gebeten, aber Sie denken, dass es eine unnötige Formalität und Zeitverschwendung ist? Nichts könnte falscher sein! Brief ist eine Form der Kommunikation, durch die sich der Auftragnehmer mit dem Auftraggeber verständigt, seine Erwartungen festlegt und die Handlungsstrategie darauf abstimmt. Sie können also mit Sicherheit sagen, dass es für beide Seiten von Vorteil ist – Sie geben konkretes Feedback und erhalten das gewünschte Ergebnis.

Was ist ein Briefing und wozu dient es?

Sie fragen sich, wozu das Briefing dient und warum sich eine professionelle Marketingagentur so sehr darum kümmert? Ein Briefing ist eine klar formulierte Nachricht, mit der Sie dem Empfänger Ihre Bestellung und Erwartungen mitteilen. Es dient als Wegweiser, der den Auftragnehmer Schritt für Schritt in die von Ihnen gewählte Richtung führt. Ein richtig geschriebenes Briefing ist ein Rezept für ein richtiges Verständnis Ihrer Erwartungen - dank dessen wird die endgültige Wirkung der Tätigkeit der Agentur Ihren Annahmen entsprechen.

Eine kurze Schritt für Schritt schreiben – was soll drin sein?

Beim Schreiben eines Briefings müssen Sie nicht kreativ sein. Alles, was Sie tun müssen, ist alle relevanten Informationen darin aufzunehmen. Denken Sie daran, dass es nicht schön sein muss - konzentrieren Sie sich nur auf trockene Fakten, denn diese sind für die Agentur wichtig, Sie können sogar darauf hinweisen. Ein gutes Briefing darf solche Phasen nicht verpassen wie:

- Produktpräsentation und Spezifizierung seiner einzigartigen Eigenschaften - was unterscheidet es von der Konkurrenz;

- Beschreibung der Zielgruppe - auf welches Alter oder welche soziale Gruppe die Aktivitäten ausgerichtet werden sollen;

- Einsicht - Verständnis der impliziten Bedürfnisse und Motivationen des Kunden;

- Projektziel - definieren Sie genau, was Sie mit Hilfe von Marketingaktivitäten erreichen möchten, z.B. Umsatzsteigerung, Steigerung der Markenbekanntheit, Aufbau von Beziehungen zum Kunden;

- Markenpositionierung - ihre Geschichte und Werte, die sie leiten;

- Budget und Zeitplan der Aktivitäten - ermöglicht es Ihnen, geeignete Aktivitäten auszuwählen und sie rechtzeitig zu planen.

Die oben genannten Informationen sind das Minimum, das erforderlich ist, um ein Angebot für den Kunden zu erstellen. Natürlich können Sie das Briefing auch um ein paar zusätzliche Botschaften ergänzen, mit denen Sie Ihre Marketingaktivitäten noch genauer profilieren können:

- Wettbewerb und Marktsituation - es hilft, sich an eine bestimmte Branche anzupassen und sich von der Konkurrenz abzuheben;

- Tone of Voice - die Art und Weise, wie die Marke mit dem Benutzer kommuniziert, die von der Marke verwendete Sprache sowie mögliche von ihnen auferlegte Einschränkungen;

- andere aktuell durchgeführte Marketingaktivitäten - z.B. in Content-Websites oder in Form von Video-Content - es lohnt sich, diese aufeinander abzustimmen, damit die Wirkung konsistent ist.

Schlechter Brief – was sind die Konsequenzen?

Unser Ziel ist es, Menschen zu erreichen, die unser Produkt kaufen möchten. Sie sollten Personen im Alter von 15 bis 65 Jahren beiderlei Geschlechts sein, von der Grundschule bis zur Hochschulbildung.

Ein so formuliertes Briefing bringt der Kommunikation mit einer Marketingagentur nicht viel - es kann sogar den erwarteten Effekt unmöglich machen. Zu viel Allgemeingültigkeit impliziert Freiheit und damit Schwierigkeiten, Ihre Idee zu treffen. Wenn Sie die Agentur zu Beginn nicht über Ihre Erwartungen informieren, tappt sie im Dunkeln - vielleicht trifft es, was Sie wollten, vielleicht auch nicht. Ein gutes Briefing spart beiden Parteien Zeit – dadurch ist es in den nächsten Phasen des Projekts nicht notwendig, telefonisch oder per E-Mail nach Details zu fragen.

Was tun, wenn die Zielgruppe wirklich so vielfältig ist? Sie können entscheiden, es zu segmentieren, d. h. in kleinere Untergruppen aufzuteilen, denen es leichter fällt, bestimmte Aktivitäten zuzuordnen.

Zusammenfassung - 4 kurze Tipps, mit denen Sie ein gutes Briefing schreiben können

1. Schreiben Sie kurz und prägnant. Sie müssen keine Ausarbeitung auf mehreren Seiten verfassen - das beste Briefing ist eines, das 1 A4-Seite nicht überschreitet.

2.Vermeiden Sie allgemeine Phrasen, stilistische Ausschmückungen und leere Phrasen – ein Briefing muss nicht schön, sondern konkret sein.

3. Denken Sie daran, dass das Briefing ein Element des Kommunikationsprozesses ist – denken Sie daran, ob Sie alle Informationen enthalten haben, die es Ihnen ermöglichen, Ihre Bestellung zu verstehen. Verwenden Sie am besten die oben genannten Aufzählungspunkte.

4. Machen Sie das Briefing konsistent – ​​eine Ansammlung zufälliger Informationen aus dem Internet wird der Agentur nicht helfen, Ihre Idee zu verstehen.

5. Termine mit wenig Reserve einplanen – Eile ist nicht zu Ihren Gunsten.

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