Sind die Ausgaben für Grünanlagen rund um den Firmensitz Repräsentationskosten?

Dienstleistungssteuer

Rund um den Firmensitz befinden sich in der Regel Grünflächen, wodurch dem Unternehmen gewisse Unterhaltskosten entstehen. Die korrekte Erfassung dieser Kosten in PKPiR wirft viele Zweifel auf. Die häufigste Streitfrage ist, ob solche Ausgaben steuerlich abzugsfähige Kosten darstellen oder ob sie in die gesetzlich von den Steuerkosten ausgeschlossenen Vertretungskosten einbezogen werden sollen.

Gemäß Art. 22 des PIT-Gesetzes sind steuerlich abzugsfähige Kosten Aufwendungen, die zur Erzielung von Einnahmen oder zur Erhaltung oder Sicherung ihrer Quelle anfallen, mit Ausnahme der in Art. 23 des Gesetzes. Nur in der Kunst. 23 Repräsentationskosten wurden von den steuerlich abzugsfähigen Kosten ausgenommen. Zu diesen Kosten zählen insbesondere Aufwendungen für Verpflegungsleistungen und Aufwendungen für den Einkauf von Speisen und Getränken, einschließlich alkoholischer Getränke. Es stellt sich die Frage, was genau Repräsentation ist und ob das Unternehmen, das Aufwendungen für die Entwicklung von Grünflächen um das Unternehmen herum verursacht, diese in diese spezielle Kostenkategorie einbeziehen sollte.

Das Konzept der Repräsentation

Der wörtliche Begriff der Vertretung ist im Gesetz nicht geklärt. Nach der Wörterbuchdefinition ist dieser Begriff als Erhabenheit, Eleganz und Großzügigkeit zu verstehen. Es ist üblich anzunehmen, dass Repräsentation alle Aktivitäten sind, die der Schaffung und Festigung eines guten Images eines Unternehmens dienen und dessen Prestige steigern sollen. Die Vertretung im Zusammenhang mit der Geschäftstätigkeit besteht nach Angaben des Finanzamtes in offiziellen und geschäftlichen Kontakten mit anderen Unternehmern, Auftragnehmern und Gästen. Diese Kontakte sollen die Bildung eines positiven Unternehmensimages beeinflussen. Die für die Vertretung anfallenden Kosten zielen darauf ab, neue oder bestehende Kontakte und Bekanntschaften zu knüpfen oder zu pflegen. Diese Kosten beinhalten Erfrischungen von Auftragnehmern, Geschenke für Gäste. Der Steuerpflichtige ist dafür verantwortlich zu beurteilen, ob ein bestimmter Aufwand zu Vertretungszwecken angefallen ist oder ob es sich um normale Kosten der Geschäftstätigkeit handelt.

Ausgaben für Grünanlagen rund um den Firmensitz

Die Kosten im Zusammenhang mit der Aufrechterhaltung des grünen Trends rund um den Firmensitz können wir aufgrund ihres Mangels an Eleganz und Großzügigkeit nicht zu den Repräsentationskosten zählen. Das Unternehmen ist aufgrund der ästhetischen Werte und der üblichen Standards verpflichtet, das in seinem Besitz befindliche Grundstück zu pflegen. Dies bedeutet, dass sie Arbeiten zur Aufrechterhaltung der Ordnung und Sauberkeit in ihren Räumlichkeiten durchführen sollte. Daraus kann geschlossen werden, dass die Kosten für Grünanlagen rund um den Firmensitz als steuerlich abzugsfähige Kosten einzustufen sind. Die Kosten für die Landentwicklung beinhalten Rasen pflegen und mähen, Pflanzen gießen, Grün düngen.

Es ist jedoch zu beachten, dass diese Aufwendungen nur dann steuerlich abzugsfähige Kosten darstellen, wenn sie angemessen sind und sich die Immobilie nicht wesentlich von anderen Nachbargrundstücken unterscheidet. Um sicher zu gehen, dass Ökokosten richtig als Kosten angerechnet werden, pflanzen Sie am besten Standardpflanzen auf dem Firmengelände, ähnlich wie andere in der Umgebung.

Entscheidet sich ein Unternehmen, auf seinem Betriebsgelände beispielsweise exotische, teure Sträucher oder Blumen zu pflanzen, die nirgendwo in der Nähe zu finden sind, können diese Aufwendungen als steuerlich absetzbare Kosten unterlaufen werden. Diese Kosten werden repräsentativ sein.