Nebeneinkommen und Privatmiete – was ist zu beachten?

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Steuerzahler, die Immobilien vermieten, besteuern die erzielten Einkünfte oft pauschal. Wie die Praxis zeigt, haben Mieter oft Probleme bei der Besteuerung zusätzlicher Mieteinnahmen, wie zum Beispiel Entschädigungen oder Zinsen. Sollen die Zusatzleistungen als Mieteinnahmen behandelt werden oder nicht?

Das PIT-Gesetz enthält einen Katalog von Einkommensquellen, die mit der Einkommensteuer besteuert werden. Die Aufzählung der Herkunft von Einnahmequellen zielt auf eine Gruppierung dieser Quellen nach ähnlicher Natur, was dann zu einer differenzierten Behandlung dieser Quellen führt.

Zu den separaten Einnahmequellen zählen:

  • Miet-, Untervermietungs-, Pacht-, Untermiet- und sonstige Verträge ähnlicher Art, einschließlich Pacht, Untervermietung von Sonderabteilungen der landwirtschaftlichen Produktion und eines landwirtschaftlichen Betriebs oder seiner Bestandteile zu nichtlandwirtschaftlichen Zwecken oder zum Betreiben besonderer Abteilungen der landwirtschaftlichen Produktion, mit Ausnahme von Vermögenswerten im Zusammenhang mit der Wirtschaftstätigkeit,

  • andere Quellen.

Mieterträge werden nach den allgemeinen Grundsätzen besteuert, es sei denn, der Steuerpflichtige legt dem zuständigen Leiter des Finanzamts eine schriftliche Erklärung über die Wahl der Besteuerung in Form eines Pauschalbetrags auf die erfassten Einkünfte nach den Grundsätzen des Pauschalsatzes vor. Summe Einkommensteuergesetz.

Andererseits ist nach Art. 2 Klausel 1a des Gesetzes über die pauschale Einkommensteuer auf bestimmte Einkünfte von natürlichen Personen, natürlichen Personen, die Einkünfte aus Vermietung, Untervermietung, Verpachtung, Untervermietung oder anderen Verträgen ähnlicher Art erzielen, wenn diese Verträge nicht im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit abgeschlossen werden , können sie einen Pauschalbetrag auf die erfassten Einnahmen zahlen.

Gleichzeitig gilt die Pauschalbesteuerung der erfassten Einnahmen auch für Geld- und Geldwerte, die dem Steuerpflichtigen im Kalenderjahr vereinnahmt oder zur Verfügung gestellt wurden, sowie den Wert von erhaltenen Sachbezügen und anderen unentgeltlichen Leistungen aus Vermietung, Untermiet-, Pacht-, Untermiet- oder sonstige Verträge ähnlicher Art.

Daher stellt sich häufig ein Problem, ob zusätzliches Einkommen als Mieteinnahmen oder als zusätzliches Einkommen zu qualifizieren ist. Dies ist äußerst wichtig, da es die Art der Besteuerung ändern kann. Nachfolgend stellen wir zusätzliche, am häufigsten auftretende Vorteile im Zusammenhang mit dem Leasing vor.

Verzugszinsen

Gemäß Art. Nach 481 § 1 BGB kann der Gläubiger bei Zahlungsverzug des Schuldners Verzugszinsen verlangen, auch wenn ihm kein Schaden entstanden ist und der Verzug auf Umstände zurückzuführen ist, für die der Schuldner verantwortlich ist nicht verantwortlich.

Zinsen sind neben der Hauptleistung - sie sind das Ergebnis des Verzugs. Bei Leasing ist der Hauptnutzen die Miete, während Zinsen ein zusätzlicher Nebennutzen sind, Forderungen wegen verspäteter Zahlung des Hauptnutzens.

Daher können die Zinsen nicht pauschal als Hauptnutzen (d. h. Miete) besteuert werden. Eine solche Position wurde vom Obersten Verwaltungsgerichtshof mit Beschluss vom 06.06.2016, Az. II FPS 2/16. Bei der Klärung der Rechtsfrage vertrat das Oberste Verwaltungsgericht die verbindliche Auffassung:

Verzugszinsen für die verspätete Zahlung des Preises für die verkauften Aktien sollten in die Einkünfte aus anderen Quellen gemäß Art. 10 Sek. 1 Ziff. 9 i.V.m. 20 Absatz 1 des Einkommensteuergesetzes (...).

Entschädigung bei vorzeitiger Vertragsauflösung

In Mietverträgen finden sich äußerst häufig Regelungen zur Entschädigung bei vorzeitiger Vertragsbeendigung.Diese Entschädigung sollte auch als Einkommen aus anderen Quellen behandelt werden. Diese Position wird auch von den Finanzbehörden bestätigt. Ein Beispiel ist das Schreiben des Direktors der Steuerkammer in Warschau, Ref. Nr. IPPB1 / 4511-1435 / 15-2 / AM, vom 9. Februar 2016, wo wir lesen können:

Im vorliegenden Fall werden die Mittel vom Mieter im Gegenzug für die vorzeitige Beendigung des Mietverhältnisses an den Antragsteller ausgezahlt und nicht als Miete für die Nutzung der Räumlichkeiten durch den Mieter. Das erhaltene Geld steht - in diesem Teil - nur mittelbar mit der Anmietung der Geschäftsräume in Verbindung, ist also vom Antragsteller in die in Art. 10 Sek. 1 Punkt 9 des Einkommensteuergesetzes und nicht, wie vom Antragsteller angegeben, dass diese Fonds Mieteinnahmen darstellen, die mit einem Satz von 8,5% besteuert werden (oder 12,5% - der ab 2018 angewendete Satz, wenn die Mieteinnahmen mehr als 100.000 PLN in einem bestimmten Jahr beträgt).

Besteuerung von Einkünften aus anderen Quellen

Im Lichte des Vorstehenden ist im Lichte der Beschreibung des im Antrag vorgelegten Sachverhalts auf Grundlage der geltenden Rechtsvorschriften festzuhalten, dass die vom Antragsteller erhaltenen Mittel - vom Mieter im Gegenzug für die vorzeitige Beendigung des der Mietvertrag - sollte als Einkommensquelle nach Art. 20 Absatz 1 in Verbindung Scherz. 10 Sek. 1 Punkt 9 des Einkommensteuergesetzes und nach allgemeinen Grundsätzen besteuert werden. (...)

Wichtig ist, dass der Mieter nur in der Steuererklärung verpflichtet ist, neben anderen Einkünften auch Zins- oder Ausgleichseinnahmen auszuweisen und aus dem Gesamtbetrag die für ein bestimmtes Jahr fällige Steuer zu berechnen.

Es sei daran erinnert, dass die Steuerpflichtigen verpflichtet sind, bis zum 30.

Eine solche Position wurde vom Direktor der Steuerkammer in Katowice in der individuellen Auslegung, Ref. Nr. IBPBII / 2 / 4511-329 / 15 / MW, vom 11. Juni 2015, wo wir lesen können:

(...) Verzugszinsen dürfen - entgegen der Behauptung des Antragstellers - nicht wie die Miete, dh pauschalierte Einkommensteuer, besteuert werden, da die Zinsen neben dem Hauptnutzen, der Miete, liegen . Einnahmen aus den oben genannten Interesse - gemäß Art. 10 Sek. 1 Ziff. 9 i.V.m. 20 Absatz 1 oben Handlungen - sollte unter anderen Quellen eingeordnet werden. Diese Einkünfte unterliegen der Besteuerung nach dem in Art. 27 oben der Handlung und sollte vom Antragsteller in der PIT-36-Stellungnahme (...) gezeigt werden.