Zustellung von Briefen durch das Finanzamt - mögliche Methoden

Dienstleistungssteuer

Fast alle Dokumente im Zusammenhang mit Steuerverfahren werden schriftlich erstellt und persönlich zugestellt. Haben die Finanzbehörden das Recht, uns Unterlagen auf andere Weise zuzusenden? Was ist, wenn wir beim Eintreffen des Postboten nicht zu Hause sind?

Zustellung von Briefen durch das Finanzamt - Pflichten des Empfängers

Es ist die Pflicht des Steuerzahlers:

  1. Mitteilung an das Finanzamt über eine Änderung der Adresse oder E-Mail-Adresse (bei elektronischer Briefzustellung).

  1. Bei einer Auslandsreise von mindestens 2 Monaten Bestellung eines Servicevertreters.

Bei Nichtbeachtung dieser Pflichten gilt der Brief als an die aktuelle Adresse zugestellt.

Zustellung von Briefen durch Steuerbehörden - Methoden

Zu deinen eigenen Händen

Die Steuerbehörden versenden Briefe am häufigsten über Poczta Polska, aber dies ist nicht die einzige Lösung - das Finanzamt kann die Dienste privater Unternehmen in Anspruch nehmen oder den Brief nach Erhalt des entsprechenden Zustellauftrags per Kurier zustellen. Auch die Steuerbehörden beschließen häufig, einen ihrer Mitarbeiter zu delegieren. Wenn der Brief von der Gemeinde zugestellt wird – und das Finanzamt ist der Gemeindevorsteher – kann sogar der Ortsvorsteher an unsere Tür klopfen.

Über das Internet

Die Zustellung von Briefen durch das Finanzamt kann elektronisch erfolgen, mit Ausnahme von Bescheinigungen, die auf dem herkömmlichen Weg eingereicht werden müssen. Um auf diese Weise ein Steuerverfahrensdokument zu erhalten, müssen Sie zunächst die in Art. 144 a § 1 Abgabenordnung:

1) Stellen Sie einen Antrag in Form eines elektronischen Dokuments über das elektronische Postfach der Finanzverwaltung oder das Steuerportal.

2) Beantragen Sie die Zustellung des Schreibens auf elektronischem Wege und teilen Sie der Steuerbehörde die elektronische Adresse mit.

3) Zustimmung zur Zustellung von Briefen auf elektronischem Wege geben und dem Finanzamt eine elektronische Adresse mitteilen.

Gemäß den Vorschriften hat der Steuerpflichtige das Recht, sich vom elektronischen Formular abzumelden und Briefe auf herkömmliche Weise zuzustellen.

Zustellung von Briefen durch das Finanzamt sowie die Person und der Zustellort

Direkt zum Steuerzahler

Als Zustellungsort des Schreibens an natürliche Personen gilt:

  • Wohnort oder

  • der Arbeitsort des Steuerpflichtigen

In besonderen Fällen:

  • Abgabe zur Abholung beim Finanzamt

  • an jedem Ort, an dem sich der Adressat gerade aufhält

Von Dritten

In Abwesenheit des Steuerpflichtigen kann das Schreiben an ein erwachsenes Haushaltsmitglied, Nachbarn oder Hausmeister weitergeleitet werden. Voraussetzung ist die Zustellung des Schreibens an die zuständige Person und eine schriftliche Empfangsbestätigung. In einer Situation, in der ein Dritter aus irgendwelchen Gründen nicht möglich ist oder die Unterzeichnung der Bestätigung verweigert, muss der Zusteller die Person angeben, die den Brief erhalten hat, und den Grund für die fehlende Unterschrift sowie das Empfangsdatum angeben.

Ist der Steuerbrief dem Absender nicht zugestellt oder an eine andere Person übergeben worden, ist der Zusteller verpflichtet, den Hinweis im Briefkasten, an der Wohnungstür oder an einer anderen sichtbaren Stelle anzubringen.

Besondere Situationen

Von Zeit zu Zeit kann es vorkommen, dass alle möglichen Lieferwege ausfallen. In diesem Fall kann der Brief 14 Tage lang aufbewahrt werden:

  1. Bei der Post (bei der Zustellung von Briefen mit den Diensten von Poczta Polska).

  2. Beim Gemeinde-/Stadtamt (bei Zustellung von Briefen durch Mitarbeiter des Finanzamtes oder sonstige Bevollmächtigte).

Der Steuerpflichtige wird zweimal unmittelbar nach erfolgloser Zustellung und 7 Tage nach dem ersten Zustellversuch über die Abgabe des Briefes in der Einrichtung informiert.

Der Steuerpflichtige kann unter anderem durch einen Hinweis in einem Briefkasten oder an einer anderen sichtbaren Stelle informiert werden.

Zustellung von Briefen durch das Finanzamt - Anerkennung der Zustellung

Das Finanzamt hat verschiedene Möglichkeiten, das Schreiben an den Steuerpflichtigen weiterzuleiten, jedoch ist zu beachten, dass die Zustellung des Schreibens jedes Mal bestätigt werden sollte.

Die Person, die den Brief abholt, muss die Zustellung des Briefes handschriftlich unterschreiben. Fehlt die Quittung, liegt dem Finanzamt kein Nachweis über die tatsächliche Zustellung vor.

Bei elektronischer Zustellung des Schreibens an den Steuerpflichtigen hat dieser 7 Tage Zeit, der zuständigen Behörde eine Eingangsbestätigung zu übermitteln. Die Steuerbehörde sendet an die E-Mail-Adresse des Steuerpflichtigen Informationen über die elektronische Adresse, von der der Adressat den Brief erhalten kann und an der er die Zustellung bestätigen soll.

Wenn der Steuerpflichtige keine entsprechende Bestätigung sendet, wird der Brief erneut versendet, diesmal auf dem herkömmlichen Weg.