Zuschuss von ARMA erhalten - steuerliche Folgen

Dienstleistungsgeschäft

Steuerzahler können über viele der bestehenden Rettungsprogramme Finanzmittel von einer Vielzahl von Regierungsorganisationen erhalten. Einer dieser Fälle ist ein Zuschuss von ARMA (Agentur für die Umstrukturierung und Modernisierung der Landwirtschaft). In diesem Artikel gehen wir darauf ein, welche steuerlichen Auswirkungen im Rahmen der Geschäftstätigkeit durch die von der ARMA erhaltenen Subventionen verursacht werden.

Der Zuschuss von ARMA im Lichte der Steuervorschriften

Zu Beginn der Überlegungen sollte man sich zunächst auf die Bestimmungen zur Regelung des einkommensteuerlichen Förderstatus beziehen. Es ist zu beachten, dass die erhaltenen Zuschüsse ein Gewinn für den Steuerpflichtigen sind, daher muss festgestellt werden, ob es sich um steuerpflichtiges Einkommen handelt.

Lassen Sie uns eingangs betonen, dass gemäß Art. 14 Sek. 2 Nr. 2 PIT-Gesetz sind Einkünfte aus nichtlandwirtschaftlicher Wirtschaftstätigkeit Subventionen und Subventionen, Subventionen, vorbehaltlich Abs. 3 Absatz 13 und andere unentgeltliche Zuwendungen, die der Unternehmer zur Kostendeckung oder als Aufwendungsersatz erhält, es sei denn, diese Einnahmen stehen im Zusammenhang mit der Entgegennahme, dem Erwerb oder der Herstellung von eigenem Anlagevermögen oder immateriellen Vermögensgegenständen, aus denen nach den Rückstellungen des Steuerertrags werden Abschreibungen vorgenommen.

Die wichtigste Ausnahme im Kontext der analysierten Fragestellung ist die Ausnahme (Vorbehalt) nach Art. 14 Sek. 3 Nummer 13 des PIT-Gesetzes. Gemäß dieser Bestimmung sind Beträge, die von Exekutivagenturen erhalten werden, wenn diese Agenturen zu diesem Zweck Mittel aus dem Staatshaushalt erhalten haben, nicht in den Einnahmen aus der wirtschaftlichen Tätigkeit enthalten. Folglich stellen von Exekutivagenturen erhaltene Subventionen überhaupt keine Steuereinnahmen dar.

Erwähnenswert sind hier auch mögliche Steuerbefreiungen im Bereich der Subventionen. Beispielsweise nach Art. 21 Sek. 1 Punkt 137 PIT-Gesetz sind die Mittel, die der Projektteilnehmer als Beihilfen im Rahmen des mit europäischen Mitteln finanzierten Programms im Sinne des Gesetzes vom 27. August 2009 über die öffentlichen Finanzen erhält, von der Einkommensteuer befreit.

Abhängig von der Quelle des Zuschusses und dem Zuwendungsgeber kann der Zuschuss vollständig steuerfrei sein und keine Steuereinnahmen darstellen.

Qualifizierung von Subventionen von ARMA

Im Fall der Analyse der von ARMA erhaltenen Subventionen lautet die wichtigste Information, dass ARMA eine Exekutivagentur ist. Dies bedeutet also, dass Art. 14 Sek. 3 Ziffer 13 PIT-Gesetz, wonach diese Art des Vermögensgewinns keine Einkünfte aus gewerblicher Tätigkeit darstellt.

Daher wird die Steuerbefreiung entgegen der landläufigen Meinung hier nicht gelten. Ein solcher Gewinn wurde vollständig von der Kategorie der Steuereinnahmen ausgeschlossen.

Eine solche Position wurde vom Direktor der Nationalen Steuerinformation in der Auslegung vom 9. Februar 2018 vorgelegt, Nr. stellt aufgrund des Inhalts von Art. 14 Sek. 3 Nummer 13 des PIT-Gesetzes. Da die erhaltene Finanzhilfe kein Steuereinkommen darstellt, unterliegt sie daher nicht der Befreiung von der Besteuerung mit der Einkommensteuer nach Art. 21 Sek. 1 Punkt 137 des PIT-Gesetzes.

Der von der ARMA erhaltene Zuschuss ist eine Leistung, die kein Steueraufkommen darstellt. Es sei daher daran erinnert, dass es sich zwar um den gleichen finanziellen Effekt handelt, es sich jedoch nicht um ein steuerfreies Einkommen handelt.

Starten Sie eine kostenlose 30-tägige Testphase ohne Bedingungen!

Ausgaben finanziert mit einem Zuschuss der ARMA

Ein weiterer sehr wichtiger Punkt, der häufig Zweifel aufwirft, betrifft die Förderfähigkeit von Ausgaben, die durch einen Zuschuss finanziert werden. Es ist problematisch, ob solche Aufwendungen steuerlich abzugsfähige Aufwendungen darstellen können.

Da der Zuschuss aus dem ARMA kein Steueraufkommen darstellt, können auch Aufwendungen, die mit diesem Zuschuss finanziert wurden, nicht in die Steuerkosten angerechnet werden.

Die obige These ergibt sich im Wesentlichen aus dem Inhalt von Art. 23 Sek. 1 Punkt 31 des PIT-Gesetzes, das besagt, dass steuerlich abzugsfähige Kosten aus Einnahmequellen, die sich im Hoheitsgebiet der Republik Polen oder im Ausland befinden, nicht als abzugsfähige Kosten gelten, wenn die Einnahmen aus diesen Quellen überhaupt nicht steuerpflichtig sind oder ist von der Einkommensteuer befreit.

Da der von ARMA erhaltene Zuschuss kein zu versteuerndes Einkommen darstellt, stellen die mit einem solchen Zuschuss finanzierten Ausgaben keine steuerlich abzugsfähigen Kosten dar.

Beispiel 1.

Der Steuerzahler erhielt einen Zuschuss von der ARMA. Mit den erhaltenen Mitteln kaufte er Geräte, die er für die Führung eines Unternehmens benötigte. In diesem Fall stellt der Zuschuss kein zu versteuerndes Einkommen dar und gleichzeitig stellen die Ausgaben für den Kauf dieser Ausrüstung keine steuerlich abzugsfähigen Kosten dar.

Der gleiche Ansatz wird von den Finanzbehörden vertreten. Ein Beispiel ist die Auslegung des Direktors der Nationalen Steuerinformation vom 8. März 2019, Nr. 0113-KDIPT2-3.4011.651.2018.2.GG.

Wie sieht es jedoch mit Abschreibungen auf Sachanlagen aus, die für Zuschüsse aus Fördermitteln erworben wurden? Diesbezüglich ist auf den Inhalt von Art. 23 Sek. 1 Nr. 45 des PIT-Gesetzes, in dem festgestellt wurde, dass Abschreibungen auf den Wert des Anlagevermögens, die in irgendeiner Form an den Steuerpflichtigen zurückgegeben werden, steuerlich nicht abzugsfähig sind. Folglich ist es aufgrund der Ausgaben für den Kauf eines in Form eines Zuschusses zurückgegebenen Anlagevermögens nicht möglich, Abschreibungen auf ein solches gekauftes Anlagevermögen vorzunehmen.

Beispiel 2.

Der Steuerzahler kaufte ein Anlagevermögen im Wert von 100.000 PLN. 80 % des Erwerbs wurde durch einen Zuschuss von ARMA finanziert. Dies bedeutet, dass nur in dem nicht durch die Förderung abgedeckten Teil eine Abschreibung des Anlagevermögens möglich ist. Der Steuerpflichtige kann Abschreibungen erst ab einem Wert von 20.000 PLN vornehmen.

Als Randnotiz ist hinzuzufügen, dass analoge Regelungen gelten würden, wenn die Subvention nach Art. 21 Sek. 1 Punkt 137 des PIT-Gesetzes. Ausgaben, die mit einem steuerfreien Zuschuss finanziert werden, sind keine steuerlich abzugsfähigen Kosten im Sinne von Art. 21 Sek. 1 Punkt 56 des PIT-Gesetzes.

Ausgaben, die mit einem Zuschuss der ARMA finanziert werden, sind steuerlich nicht abzugsfähig. Diese Regel gilt sowohl für den Erwerb von Sachanlagen als auch für den Kauf von Ausrüstungsgegenständen.

Der von ARMA erhaltene Zuschuss in den Steuerbüchern

Steuerpflichtige, die über Einnahmen und Ausgaben ein Steuerbuch führen, nehmen Subventionen auf der Einnahmenseite nicht in Spalte 8 „Sonstige Einnahmen“ auf. Das Steuerbuch umfasst diejenigen wirtschaftlichen Ereignisse, die eine Steuerschuld auslösen und die Ermittlung des Steuerbetrags beeinflussen. Da der von ARMA erhaltene Zuschuss jedoch kein Einkommen darstellt, sollte er hier nicht eingetragen werden.

Ähnlich verhält es sich mit der Frage der Anerkennung von durch einen Zuschuss finanzierten Ausgaben im Buch. Wie in Spalte 13 erläutert, sind „Sonstige Kosten“ für die Erfassung sonstiger Kosten (außer den in den Spalten 10-12 aufgeführten) vorgesehen, mit Ausnahme von Kosten, die nach Art. 23 des Einkommensteuergesetzes gelten nicht als steuerlich abzugsfähige Kosten. Wie wir bereits festgestellt haben, sind diese Ausgaben nach Art. 23 Sek. 1 Punkt 31 des PIT-Gesetzes.

Den Zuschuss aus der ARMA und die davon gedeckten Ausgaben trägt der Steuerpflichtige in der KPiR nicht in den Einnahmen- und Kostenpositionen ein. Solche wirtschaftlichen Ereignisse können möglicherweise in Spalte 17 „Bemerkungen“ gemeldet werden.

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass es sich bei der Gewährung eines Zuschusses von ARMA um ein steuerneutrales Ereignis handelt. Der erhaltene Beitrag stellt überhaupt keine Steuereinnahmen dar, ebenso wie die Ausgaben für den Kauf von Komponenten im Zusammenhang mit der Geschäftstätigkeit keine steuerlich abzugsfähigen Kosten darstellen.