Nicht registrierte Tätigkeit - ein Novum in der Unternehmensverfassung

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Die kürzlich verabschiedete Unternehmensverfassung ist in der Tat ein Paket von Gesetzen, das darauf abzielt, die Bedingungen für das Funktionieren von Unternehmern auf dem polnischen Markt zu verbessern. Eine der Annahmen des Gesetzgebers war, zahlreiche Vereinfachungen für kleine und mittlere Unternehmen einzuführen. In diesem Zusammenhang ist auf einen Neubau nach polnischem Recht hinzuweisen, bei dem es sich um eine nicht registrierte Tätigkeit handelt. Im folgenden Artikel stellen wir die Funktionsprinzipien dieser Art von Aktivität vor.

Rechtliche Rahmenbedingungen

Nicht registrierte Tätigkeiten sind im Gesetz vom 6. März 2018 - Unternehmergesetz geregelt. Diese Verordnung tritt am 30. April 2018 in Kraft. Das Gesetz definiert sehr wichtige Begriffe im Bereich des allgemein verständlichen Unternehmertums. Zunächst wird erklärt, wie man ein Unternehmen und einen Unternehmer versteht.

Wie aus der Definition in Art. 3 des Gesetzes ist die wirtschaftliche Tätigkeit eine organisierte Erwerbstätigkeit, die auf eigene Rechnung und auf Dauer ausgeübt wird. Andererseits ist Art. 4 oben des Gesetzes erklärt, dass der Unternehmer eine natürliche Person, eine juristische Person oder eine Organisationseinheit ist, die keine juristische Person ist, der durch ein gesondertes Gesetz die Rechtsfähigkeit verliehen wird, die eine wirtschaftliche Tätigkeit ausübt. Unternehmer sind im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit auch Gesellschafter einer Personengesellschaft bürgerlichen Rechts.

Im Zusammenhang mit der von uns analysierten Fragestellung ist auf Art. 5 Unternehmerrechte.Im Lichte dieser Bestimmung gilt die Tätigkeit einer natürlichen Person, deren Einkünfte aus dieser Tätigkeit in einem Monat gemäß dem Gesetz vom 10. Oktober 2002 über das Mindestentgelt für Arbeit 50 % des Mindestlohns nicht übersteigen, keine wirtschaftliche Tätigkeit darstellt und in den letzten 60 Monaten keine wirtschaftliche Tätigkeit ausgeübt hat.

Nicht registrierte Tätigkeit - Leistungsbedingungen

Daher wird die Erwerbstätigkeit, die von einer natürlichen Person ausgeübt wird, nicht als wirtschaftliche Tätigkeit eingestuft, wie sich aus der dargestellten Bestimmung ergibt, wenn die vorstehenden Voraussetzungen erfüllt sind. Hervorzuheben ist, dass die Verordnung nur für natürliche Personen gilt und somit nicht eingetragene Tätigkeiten für eine Personengesellschaft bürgerlichen Rechts nicht gelten.

Eine der Bedingungen ist, dass das Einkommen aus dieser Tätigkeit 50 % des Mindestlohns in einem bestimmten Kalenderjahr nicht übersteigen darf. Da die Verordnung 2018 in Kraft treten soll, wird das Einkommen, das eine natürliche Person aus nicht registrierten Tätigkeiten erzielen kann, 1050 PLN pro Monat nicht überschreiten.

Darüber hinaus ist hervorzuheben, dass sich die Rückstellung auf fällige und nicht tatsächlich vereinnahmte Erlöse bezieht. Fällige Erlöse sind fällige Beträge, auch wenn sie nicht tatsächlich eingegangen sind, abzüglich des Wertes der retournierten Ware, gewährten Skonti und Skonti. Die Definition des fälligen Einkommens entspricht der Definition des Einkommensteuergesetzes.

Eine weitere im Gesetz erwähnte Bedingung für die Ausübung einer nicht registrierten Tätigkeit ist das Fehlen einer wirtschaftlichen Tätigkeit in den letzten 60 Monaten.

Auswirkungen der Ausführung nicht registrierter Aktivitäten

Die Erfüllung der Voraussetzungen für die nicht angemeldete Tätigkeit hat den Ausschluss vom Anwendungsbereich jeglicher Vorschriften über die wirtschaftliche Tätigkeit zur Folge. Es sei noch einmal betont, dass es sich bei der nicht registrierten Tätigkeit nicht um eine wirtschaftliche Tätigkeit handelt. Eine natürliche Person, die Tätigkeiten ausübt, die keine Erwerbstätigkeit im Sinne des Unternehmergesetzes darstellen, ist daher nicht verpflichtet, einen Antrag auf Eintragung in das Zentralregister und Informationen zur Wirtschaftstätigkeit (CEIDG) zu stellen.

Da es sich bei dieser Tätigkeitsform nicht um eine wirtschaftliche Tätigkeit handelt, begründet sie auch keinen Anspruch auf Sozialversicherung und Krankenversicherung. Eine natürliche Person, die eine nicht angemeldete Tätigkeit ausübt, ist nicht verpflichtet, sich zur Sozial- und Krankenversicherung oder zur Krankenversicherung anzumelden.

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Freiwillige Nutzung nicht registrierter Aktivitäten

Schließlich ist darauf hinzuweisen, dass die Führung eines Unternehmens in nicht erfasster Form ein Recht und keine Bürgerpflicht ist. Dies bedeutet, dass sich eine natürliche Person auch trotz Erfüllung der oben genannten Voraussetzungen für die Führung eines Unternehmens entscheiden kann und daher einen Antrag auf Eintragung in das Zentralregister und Informationen zur Wirtschaftstätigkeit stellen kann. Diese Tätigkeit wird zu dem im Antrag angegebenen Datum zu einer wirtschaftlichen Tätigkeit.

Wir haben es mit einer etwas anderen Situation zu tun, wenn das Einkommen einer bestimmten natürlichen Person 1050 PLN im Monat übersteigt. Ein solcher Umstand führt ab dem Tag der Überschreitung des angegebenen Betrags zur Umwandlung der nicht registrierten Tätigkeit in eine Geschäftstätigkeit. Damit verbunden ist auch eine besondere Verpflichtung. Nun, eine Person, die eine Geschäftstätigkeit ausübt, stellt innerhalb von 7 Tagen ab dem Datum der Umwandlung des Geschäfts einen Antrag auf Eintragung in das Zentralregister und Informationen über die Wirtschaftstätigkeit.

Beispiel 1.

Nehmen wir an, eine natürliche Person übt seit Mai 2018 unregistrierte Tätigkeiten aus. In den Monaten Mai bis Juli überstieg ihr fälliges monatliches Einkommen 1050 PLN nicht. Am 20. August erreichte das monatliche Einkommen aus dieser Tätigkeit 1.100 PLN. Folglich handelt es sich ab diesem Datum um eine wirtschaftliche Tätigkeit und eine natürliche Person muss bis zum 27. August einen Antrag auf Aufnahme in die CEIDG stellen.