Facebook ist nicht jedermanns Sache – wann sollte man sich von einem Profil abmelden?

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Das Führen eines Facebook-Profils durch das Unternehmen ist heute praktisch Pflicht. Viele Unternehmen betrachten diesen Kanal auch als Chance oder als letzten Ausweg. Sie stellen sich vor, durch Werbung in diesem sozialen Netzwerk eine Gemeinschaft treuer Kunden aufzubauen und eine Vielzahl neuer Leads zu generieren. Leider funktioniert Facebook zur Überraschung vieler nicht immer in jedem Fall, und manchmal lohnt es sich sogar, auf ein Firmenprofil in diesem sozialen Netzwerk zu verzichten. Finden Sie heraus, warum Facebook nicht jedermanns Sache ist.

Facebook ist nicht jedermanns Sache und es ist nicht kostenlos

Viele Geschäftsinhaber und Internet-Marketing-Spezialisten gehen davon aus, dass Werbung auf Facebook kostenlos ist und es immer bleiben wird. Nichts könnte falscher sein. Ein weiterer Irrtum ist die Annahme, dass ein Facebook-Profil den Kundenmangel heilt und das Unternehmen vor dem Bankrott bewahrt. Leider ist dies nicht der Fall. Hier sind einige Gründe, warum Facebook nicht die Lösung und die Grundlage des Marketings für jedes Unternehmen ist:

  • Viele Geschäftsinhaber verlassen sich darauf, dass Facebook ein kostenloser Kanal ist, um für das Unternehmen zu werben.Leider kann eine Kampagne auf Facebook, obwohl sie billiger ist als viele andere Werbeformen, auch einen hohen finanziellen Aufwand erfordern, insbesondere in der Anfangsphase der Fanpage-Entwicklung. Darüber hinaus sollte auch daran erinnert werden, dass nicht jedes Unternehmen erfolgreich in der Kommunikation mit Kunden auf Facebook sein wird. Wenn Sie Hersteller von Schweißmaschinenkomponenten sind, werden Sie wahrscheinlich eine kleinere Gruppe von Fans haben als eine Bekleidungsmarke.

  • Facebook gibt uns in seinem Betrieb ein großes Werkzeug zur Kommunikation und Bereitstellung von Inhalten, die den Nutzern gefallen und die sie lesen möchten. Diese Chance ist jedoch Chance und Fluch zugleich. Es schließt Neuheiten, Innovationen und avantgardistische Lösungen aus, weil es hauptsächlich die Informationen berücksichtigt, die Benutzer bereits kennen und gut mögen. Daher zieht ein lustiges Meme oft mehr Aufmerksamkeit auf sich als sorgfältig geplante, prägnante Beiträge.

  • In sozialen Medien und vor allem auf Facebook ist es nicht schwer, in Krisen zu geraten. An einem Ort, an dem Verbraucher ihre Meinung äußern können, reicht ein entschlossener Benutzer aus, um die Meinung des Unternehmens für lange Zeit zu trüben. Daher sollten Sie nicht auf die Kommunikation auf Facebook zurückgreifen, wenn sich unser Unternehmen bereits in der Krise befindet, denn das Anlegen eines Profils kann mehr schaden als helfen.

  • Facebook ist nicht immer die beste Wahl. Viele Unternehmen werden in einem anderen sozialen Netzwerk größere Kommunikationserfolge erzielen. Wenn Sie beispielsweise Innenräume gestalten oder eine Möbelfirma betreiben, werden Fotos von Inneneinrichtungen mit Ihren Produkten oder von Ihnen selbst erstellten Projekten, die Sie auf Instagram stellen, viel besser. Wenn Sie sich nur auf Facebook beschränken, verpassen Sie möglicherweise die Chance, viele Kunden auf einem anderen Kanal zu gewinnen.

  • Facebook-Werbung wird nicht immer kostenlos sein. Die Website testet die neue Funktion bereits in einigen Ländern. Das Ganze wird in zwei Kanäle aufgeteilt – im einen sieht der Nutzer Materialien, die von Freunden und Familie geteilt wurden, und im anderen Posts, die von zuvor gelikten Fanseiten veröffentlicht wurden. Es ist leicht zu erraten, dass nur Unternehmen, die bezahlte Werbung kaufen, in den ersten Abschnitt gelangen, was kleine Unternehmen dazu zwingt, in eine Facebook-Kampagne zu investieren.

Wie geht es weiter mit Werbung auf Facebook?

Natürlich kann es nach der vollständigen Umsetzung von Paid Ads auf Facebook dazu kommen, dass beide Feeds das gleiche Nutzerinteresse genießen. Nichtsdestotrotz ist zu bedenken, dass Facebook keine kostenlose Werbeplattform ist und auch nie sein wird. Es ist ein Unternehmen, das Geld verdienen will und versucht, eine Gemeinschaft aufzubauen, dank der Unternehmen Aktivitäten in ihrem Bereich brauchen und nicht umgekehrt.