RR-MwSt.-Rechnung - Wie stellt man eine Korrekturrechnung aus?

Webseite

Ein aktiver Mehrwertsteuerzahler, der landwirtschaftliche Produkte und landwirtschaftliche Dienstleistungen von Pauschalbauern bezieht, stellt selbst Mehrwertsteuerrechnungen aus. Rechnungen an Pauschalbauern unterscheiden sich deutlich von den sogenannten regelmäßige Rechnungen. Welche Elemente sollte eine Rechnung mit ausgewiesener Mehrwertsteuer enthalten?

Landwirtschaftliche Tätigkeit im Lichte des Umsatzsteuergesetzes

Die landwirtschaftliche Tätigkeit ist in Art. 2 Nummer 15 des Gesetzes vom 11. März 2004 über die Steuern auf Waren und Dienstleistungen (d. h. Gesetzblatt von 2017, Pos. 1221 in der jeweils geltenden Fassung), im Folgenden Mehrwertsteuergesetz genannt, nach dem unter landwirtschaftlicher Tätigkeit Pflanzen und Tierproduktion, einschließlich Produktion von Saat-, Baumschul-, Zucht- und Vermehrungsmaterial, Gemüse-, Feld-, Gewächshaus- und Folienproduktion, Produktion von Zierpflanzen, Kultur- und Obstbaumpilzen, Zucht, Zucht und Produktion von Saatmaterial für Tiere, Vögel und Insekten industriell oder landwirtschaftliche Nutztierhaltung, Fisch und andere Wasserorganismen, sowie Anbau in Gewächshäusern und beheizten Folientunneln, Anbau von Pilzen und deren Myzel, Anbau von Pflanzen „in vitro“, landwirtschaftliche Aufzucht und Aufzucht von Schlacht- und Legegeflügel, Geflügelbrutereien, Zucht und Aufzucht von Pelz- und Versuchstieren, Aufzucht und Zucht von Regenwürmern, Entomophagen und Seidenraupen, Betrieb von Bienenständen und Aufzucht und Zucht anderer Tiere, eine Landwirtschaft und der Verkauf von Forst- und Jagdprodukten, ausgenommen Rundholz aus tropischen Bäumen (PKWiU 02.20.13.0) und Bambus (PKWiU ex 01.29.30.0), sowie die Erbringung landwirtschaftlicher Dienstleistungen.

Unter Berücksichtigung der Definition der wirtschaftlichen Tätigkeit in Art. 15 Sek. 2 des Umsatzsteuergesetzes ist zu berücksichtigen, dass die landwirtschaftliche Tätigkeit nach Art. 2 Klausel 15 des zitierten Rechtsakts unter den Begriff der wirtschaftlichen Tätigkeit fällt.

Grundsätze der Mehrwertsteuerabrechnung

Gemäß Art. 116 Sek. 1 UStG stellt ein als aktiver Umsatzsteuerzahler registrierter Steuerpflichtiger, der landwirtschaftliche Erzeugnisse von einem Pauschallandwirt erwirbt, eine Rechnung in zweifacher Ausfertigung aus, die den Erwerb dieser Erzeugnisse dokumentiert. Die Originalrechnung wird dem Lieferanten ausgehändigt.

Gemäß Art. 116 Sek. 6 UStG erhöht die pauschale Steuererstattung den Betrag der Vorsteuer nach Art. 86 Sek. 2, in der Abrechnung für den Abrechnungszeitraum, in dem die Zahlung erfolgt ist, sofern:

  • der Erwerb landwirtschaftlicher Erzeugnisse steht im Zusammenhang mit einer steuerpflichtigen Lieferung;

  • die Zahlung der fälligen Beträge für landwirtschaftliche Erzeugnisse einschließlich des Betrags der Pauschalsteuererstattung auf das Bankkonto des Pauschallandwirts spätestens am 14. Vereinbarung mit einer Einrichtung, die landwirtschaftliche Produkte kauft, die eine längere Zahlungsfrist festlegt;

  • das Dokument, das die Zahlung der fälligen Beträge für landwirtschaftliche Produkte bestätigt, enthält die Nummer und das Ausstellungsdatum der Rechnung, die den Kauf dieser Produkte bestätigt, oder die Rechnung, die den Kauf von landwirtschaftlichen Produkten bestätigt, enthält die Identifikationsdaten des Dokuments, das die Zahlung bestätigt.

Gemäß Art. 116 Sek. 7 UStG ist der Tag der Zahlung der Tag der Erteilung des Bankauftrags zur Überweisung auf das Bankkonto des Pauschallandwirts, wenn der Auftrag erfüllt wurde.

Die Bereitstellung von Art. 116 Sek. 8 UStG sieht vor, dass die Bedingung nach Abs. 6 Absatz 2 gilt für den Teil der Zahlung, der sich aus der Differenz zwischen dem Betrag des für gelieferte landwirtschaftliche Erzeugnisse geschuldeten Betrags und dem Betrag des Betrags des Betrags für Lieferungen und Dienstleistungen, die dem Pauschallandwirt vom Käufer von diese landwirtschaftlichen Produkte.

Gemäß Art. 116 Sek. 9 UStG durch Forderungen aus Lieferungen und Leistungen an einen Pauschallandwirt im Sinne des Absatzes 8, verstanden auch als Abzüge für die Rückzahlung von Darlehensraten und Vorschüssen, die einem pauschalen Landwirt, der landwirtschaftliche Erzeugnisse liefert, gewährt werden, wenn der Steuerpflichtige diese Erzeugnisse erwirbt, sofern:

  • die Vorauszahlung wurde auf das Bankkonto des Pauschallandwirts überwiesen und die Rechnung über den Kauf landwirtschaftlicher Produkte enthält die Identifikationsdaten des Zahlungsbelegs;

  • Raten und Darlehen resultieren aus schriftlich abgeschlossenen Verträgen.

Gemäß Art. 116 Sek. 9a UStG durch Forderungen aus Lieferungen und Leistungen an einen Pauschallandwirt im Sinne des Absatzes 8 sind auch Abzüge zu verstehen, wenn sie sich aus anderen Gesetzen, Verordnungen des Rates der EU oder Vollstreckungstiteln ergeben.

RR MwSt.-Rechnung - Artikel

Gemäß Art. 116 Sek. 2 MWSTG ist die Rechnung über den Erwerb landwirtschaftlicher Produkte als MWST-Rechnung RR zu kennzeichnen und mindestens zu enthalten:

  • Vor- und Nachname oder Name oder Kurzname des Lieferanten und Käufers und deren Anschriften;

  • Steueridentifikationsnummer oder PESEL-Nummer des Lieferanten und Käufers;

  • die Nummer des Personalausweises des Lieferanten oder eines anderen seine Identität bestätigenden Dokuments, das Ausstellungsdatum dieses Dokuments und der Name der Behörde, die das Dokument ausgestellt hat, wenn der Pauschallandwirt, der landwirtschaftliche Erzeugnisse liefert, eine natürliche Person ist;

  • das Kauf- und Ausstellungsdatum sowie die laufende Nummer der Rechnung;

  • die Namen der gekauften landwirtschaftlichen Produkte;

  • Maßeinheit und Menge der gekauften landwirtschaftlichen Erzeugnisse und Angabe (Beschreibung) der Klasse oder Qualität dieser Erzeugnisse;

  • Einheitspreis des gekauften landwirtschaftlichen Erzeugnisses ohne den Betrag der Pauschalsteuererstattung;

  • Wert der gekauften landwirtschaftlichen Erzeugnisse ohne den Betrag der Pauschalsteuererstattung;

  • Pauschalsteuererstattung;

  • die Höhe der Pauschalsteuererstattung auf den Wert der gekauften landwirtschaftlichen Erzeugnisse;

  • Wert der eingekauften landwirtschaftlichen Erzeugnisse in Höhe der Pauschalsteuererstattung;

  • der zusammen mit der Pauschalsteuererstattung fällige Gesamtbetrag, ausgedrückt in digitaler Form und in Worten;

  • lesbare Unterschriften der zur Ausstellung und Entgegennahme von Rechnungen berechtigten Personen oder Unterschriften sowie deren Vor- und Nachnamen.

Nach Art. 116 Sek. 3 MWSTG sollte die Rechnung MWST RR zusätzlich die Erklärung des Lieferanten von landwirtschaftlichen Erzeugnissen wie folgt enthalten: Ich erkläre, dass ich ein pauschalierter Landwirt bin, der gemäß Art. 43 Sek. 1 Nummer 3 des Gesetzes über die Steuern auf Waren und Dienstleistungen.

Gemäß Art. 116 Sek. 4 UStG ist bei Anbauverträgen oder ähnlichen Verträgen die Erklärung nach Abs. 3, darf während der Vertragslaufzeit nur einmal eingereicht werden. Sie werden als separates Dokument erstellt. Es sollte die in Abs. 1 genannten Elemente enthalten. 2 Punkte 1-3, sowie das Datum des Abschlusses und die Angabe des Vertragsgegenstandes, das Datum dieses Dokuments und eine leserliche Unterschrift des Anmelders. Das Dokument wird in zweifacher Ausfertigung erstellt. Das Original wird dem Käufer ausgehändigt.

Gemäß Art. 116 Sek. 2 Ziff. 13 MWSTG ist die Rechnung über den Erwerb landwirtschaftlicher Erzeugnisse als MWST-Rechnung RR zu kennzeichnen und mindestens lesbare Unterschriften der zur Ausstellung und Entgegennahme von Rechnungen berechtigten Personen oder Unterschriften sowie deren Vor- und Nachnamen zu enthalten.

RR-Rechnungen korrigieren

Wir korrigieren Rechnungen mit Mehrwertsteuer RR gemäß den Bestimmungen von Art. 106j des Umsatzsteuergesetzes. Tatsächlich ist es oft nicht möglich, diese Bestimmungen bei der Berichtigung von Mehrwertsteuerrechnungen direkt anzuwenden. Dies gilt insbesondere für die Bestimmungen zum Inhalt von Korrekturrechnungen. Folglich sollte die Korrekturrechnung enthalten;

  • Titel Korrektur der MwSt.-RR-Rechnung,

  • laufende Nummer der Korrekturrechnung,

  • das Datum der Ausstellung der Korrekturrechnung,

  • Daten, die in der MwSt.-RR-Rechnung enthalten sind, auf die sich die MwSt.-RR-Korrekturrechnung bezieht: Vor- und Nachname des Lieferanten und Käufers (Kurzname), Anschriften; NIP- oder PESEL-Nummer des Lieferanten und Käufers; Ausweisnummer des Lieferanten oder ein anderes Dokument, das seine Identität bestätigt, Kauf- und Ausstellungsdatum und Rechnungsnummer, Namen der gekauften landwirtschaftlichen Produkte,

  • der Grund für die Korrektur,

  • den Betrag der Besteuerungsgrundlagenkorrektur und, falls sich der Betrag der Pauschalsteuererstattung ändert, der Betrag der Pauschalsteuererstattungskorrektur.

Wer stellt die Korrekturrechnung aus?

Wie oben erwähnt, werden Rechnungen mit MwSt. RR von Käufern von landwirtschaftlichen Produkten und landwirtschaftlichen Dienstleistungen ausgestellt. Daher sind die Käufer auch verpflichtet, berichtigende Rechnungen MWST RR auszustellen. An dieser Stelle ist zu beachten, dass die Korrekturrechnung unterschrieben werden muss. In diesem Fall wird die Korrekturrechnung vom Pauschallandwirt unterschrieben. Durch ihre Erteilung kann die pauschale Steuererstattung erhöht werden. In diesem Fall ist gemäß Art. 116 Sek. 6 UStG ist der vorstehende Steuerbetrag für den Abrechnungszeitraum, in dem der sich aus der Berichtigung ergebende Betrag auf das Konto des Betriebsinhabers überwiesen wurde, also spätestens am 14. Berichtigung der Rechnung (Ausnahme tritt auf, wenn ein Vertrag mit einem Unternehmen abgeschlossen wird, das landwirtschaftliche Produkte mit einer längeren Zahlungsfrist kauft).