Freiberuflertätigkeit und Auftragsmangel – wie geht man damit um?

Dienstleistungsgeschäft

Als Freelancer zu arbeiten ist nicht so einfach, wie es scheinen mag. Jeder Freelancer hat eine Zeit, in der es weniger oder keine von ihnen gibt. In einer solchen Situation sollte man nicht zusammenbrechen oder aufgeben. Diese Zeit können Sie produktiv, kreativ und zum Wohle Ihres Unternehmens nutzen. Wie überlebe ich die Freiberuflerzeit?

Setzen Sie auf Entwicklung

Es lohnt sich, die Zeit mit weniger Aufträgen zur Selbstverbesserung zu nutzen. Dies ist der perfekte Zeitpunkt, um einen zusätzlichen Kurs zu beginnen oder neue Fachbücher zu lesen. Freelancer müssen sich ständig verbessern, um an der Spitze zu bleiben und der Konkurrenz einen Schritt voraus zu sein.Deshalb lohnt es sich, von Zeit zu Zeit zusätzliche Kurse zu belegen oder an Schulungen teilzunehmen. Dies muss nicht mit Kosten verbunden sein, da es auf dem Markt viele Möglichkeiten gibt, verschiedene Kurse kostenlos zu belegen. Dabei ist zu beachten, dass das Studium nicht spezifisch auf die Branche, in der der Freelancer tätig ist, ausgerichtet sein muss, sondern auch auf Fähigkeiten wie Management, Buchhaltung oder Fremdsprachen. Es ist auch ein guter Zeitpunkt, um zum Beispiel Ihr Portfolio zu bereichern oder eine neue Präsentation für Kunden vorzubereiten. Lernen lohnt sich immer, bei der Lektüre von Fachpresse und Büchern kommen einem oft coole Ideen in den Sinn, z.

Entspannen Sie sich

Weniger Arbeit kann ein guter Zeitpunkt sein, um endlich ein bisschen langsamer zu werden und sich auszuruhen. Vielleicht ist es eine gute Zeit, in den Urlaub zu fahren, spazieren zu gehen, sein Hobby zu entwickeln, öfter Freunde zu treffen, Ihre Familie zu besuchen, das neueste Buch Ihres Lieblingsautors zu lesen oder Fernsehserien zu verfolgen. Versuchen Sie nicht in Panik zu geraten und denken Sie an die Arbeit. Mangelnde Bestellungen sind meist nur eine vorübergehende Zeit. Versuchen Sie also, positiv in die Zukunft zu blicken, und ein paar freie Tage helfen Ihnen, Energie zu tanken und zu entspannen, was zu vielen neuen und interessanten Ideen führen kann. Tun Sie, was Ihnen Spaß macht. Vielleicht ist es auch ein guter Zeitpunkt, sich um behördliche Angelegenheiten zu kümmern oder sich um das Haus zu kümmern. Vielleicht lohnt es sich, den Wasserhahn zu reparieren, die Fenster zu putzen oder andere Hausarbeiten zu erledigen, die normalerweise keine Zeit hatten.

Suchen Sie intensiv nach Kunden

Überlegen Sie, wie Sie neue Kunden gewinnen können. Vielleicht lohnt es sich, Freunde oder ehemalige Kunden zu fragen, wenn sie niemanden kennen, der das Unternehmen mit neuen Aufträgen versorgen kann. Es lohnt sich auch, durch Anzeigen im Internet zu stöbern und eigene zu veröffentlichen. Eine professionelle Website kann dabei ebenso helfen wie Aktivitäten in den sozialen Medien. Es ist notwendig, ein Portfolio im Internet zu veröffentlichen sowie Ihre Erfolge und Großprojekte zu präsentieren. So finden Sie potenzielle Neukunden am einfachsten. Versuchen Sie, sie direkt zu erreichen, und heben Sie sich auch auf dem Markt ab. Es lohnt sich auch, Ihre bisherigen Kunden zu kontaktieren und ihnen beispielsweise einen attraktiven Rabatt für eine weitere Bestellung anzubieten oder ein neues, speziell für einen bestimmten Kunden erstelltes Angebot zu präsentieren.

Machen Sie eine Marktanalyse

Ausfallzeiten sind auch eine gute Zeit für einen Freiberufler, um eine Wettbewerbsanalyse durchzuführen. Prüfen Sie, wer am Markt der stärkste ist, was er anbietet, wie Sie werben – bei Wettbewerbern sehen Sie Patente zur Werbung oder neue Handlungsfelder in Ihrer Branche, die Sie bisher nicht genutzt haben. Es lohnt sich auch, Ihre bisherige Tätigkeit zu analysieren, ob Kunden die Zusammenarbeit verweigert haben, wenn ja, was der Grund war, vielleicht sind die Preise für Dienstleistungen zu hoch und das Angebot zu eng. Versuchen Sie in diesem Fall Schlussfolgerungen zu ziehen. Bereiten Sie ein neues Angebot sowie neue Werbemethoden vor. Versuchen Sie, Ihren Kundenkreis zu erweitern, eine neue Zielgruppe zu erreichen, Menschen zu erreichen, die Ihre Dienste noch nicht genutzt haben.