EU-Mittel für die Gründung eines Unternehmens

Dienstleistungsgeschäft

Bei der Existenzgründung suchen angehende Unternehmer oft nach externen Finanzierungsquellen. Eine der möglichen Quellen sind EU-Mittel, dank denen Steuerzahler rückzahlbare oder nicht rückzahlbare Kredite erhalten können. Wichtig ist, dass der Erhalt dieser Art von Geldern nicht so schwierig ist, wie es scheinen mag.

Daher sollten künftige Unternehmer an dem operationellen Programm Humankapital interessiert sein, in dessen Rahmen die Maßnahme 6.2 – Unterstützung und Förderung des Unternehmertums und der Selbständigkeit durchgeführt wird.

Wo müssen Sie anfangen? Wie bei jeder neuen Aktivität - das Wichtigste ist die Idee. Eine gute Vorbereitung kann in den späteren Stadien erheblich helfen. Dann sollten Sie sich informieren, welche Einrichtungen in einer Woiwodschaft aktuell an der Förderung beteiligt sind – das sind die sogenannten Betreiber. Die Liste der Punkte, an die Sie sich wenden können, finden Sie auf der Website der Europäischen Fonds.

Nachdem der Betreiber gefunden wurde, muss überprüft werden, ob der zukünftige Unternehmer die in den Vorschriften eines bestimmten Projekts festgelegten Bedingungen erfüllt. Dies ist notwendig, um sich für eine spezifische Ausbildung zu qualifizieren. Dieser Kurs behandelt die Grundlagen von Unternehmertum, Recht, Rechnungswesen, Businessplan-Kenntnissen usw. Je nach Betreiber kann das Thema etwas anders sein. Zunächst müssen Sie am Bewerbungsverfahren teilnehmen. Es beginnt mit dem Ausfüllen eines speziellen Formulars, das dann in einem weiteren Gespräch ausgefüllt wird. Nach dieser Etappe müssen Sie nur noch auf die Nachricht über die Qualifikation für das Programm warten.

Wann ist eine Teilnahme am Training nicht möglich? Ausgenommen von dieser Möglichkeit ist die Führung eines Unternehmens aktuell oder innerhalb von 12 Monaten vor Ausbildungsbeginn. Zum anderen sind Personen, an die sich die oben genannten Kurse primär richten: Personen, die in den letzten zwei Jahren mindestens 12 Monate arbeitslos waren, Frauen (insbesondere Wiedereinsteiger oder Berufseinsteiger nach einer Geburts- und Erziehungspause), Personen unter 25 oder über 45, Behinderte und Einwohner von Städten bis 25.000 Einwohner, die eine Beschäftigung in nichtlandwirtschaftlichen Berufen aufnehmen möchten.

Die oben vorgestellte Ausbildung ist für einen neuen Unternehmer notwendig - der nächste Schritt in Richtung einer Förderung ist die Einreichung eines Antrags zusammen mit einem Geschäftsplan beim Betreiber.

Im Antrag beantragt der Steuerpflichtige: Finanzhilfe bis zu einem Betrag von 40.000 PLN PLN für die Kosten für die Gründung eines Unternehmens, die Gewährung von Brückenunterstützung (Zuschüsse von ca. 1.200 PLN monatlich für bis zu einem Jahr für den aktuellen Bedarf) und für die Teilnahme am zweiten Teil der Ausbildung in Verbindung mit Beratungsunterstützung. Auf der anderen Seite wird der Businessplan vom Betreiber bewertet - die wichtigsten Punkte, auf die er achtet, sind die Zweckmäßigkeit des Projekts, Machbarkeit, Bedienbarkeit, Variantenvielfalt, Vollständigkeit und Rationalität. Daher lohnt es sich, sich bei der Erstellung eines Businessplans auf reale Projekte zu konzentrieren.

Wenn der Geschäftsplan genehmigt ist, hat der Steuerzahler das Ziel erreicht - der nächste Schritt besteht darin, den Vertrag mit dem Betreiber zu unterzeichnen und den Zuschuss zu erhalten. Wichtig ist, dass eine solche Vereinbarung bestimmte Bedingungen festlegt, die der Steuerzahler erfüllen muss, andernfalls müssen die erhaltenen Mittel zurückgegeben werden. Die Sicherheit für das Darlehen kann in diesem Fall eine Bürgschaft, ein Schuldschein mit Schuldschein, eine Bankbürgschaft, eine Verpfändung von Rechten oder Sachen, eine Sperrung eines Bankkontos oder eine notarielle Urkunde bei Vorlage zur Vollstreckung durch den Schuldner sein.

Nach Vertragsunterzeichnung bleibt dem Steuerzahler nichts anderes übrig, als ein eigenes Geschäft zu eröffnen. Wenn die Tätigkeit ab Unterzeichnung des Fördervertrags mindestens ein Jahr lang betriebsbereit ist und der Steuerpflichtige dies ordnungsgemäß abgerechnet hat, stellen die Überbrückungsmassnahmen eine kostenlose und nicht rückzahlbare Förderung dar.

Wie Sie sehen, sind EU-Mittel, die für die Eröffnung eines neuen Unternehmens bereitgestellt werden, nicht so schwer zu beschaffen, wie es den Anschein hat. Auf der Suche nach einer Idee für die eigene berufliche Karriere und Unternehmensentwicklung lohnt es sich, sich für diese Art der Kapitalbeschaffung zu interessieren.