Online-Partnerprogramme - Einkommensbesteuerung

Dienstleistungssteuer

Immer mehr Steuerzahler verdienen online Geld. Zu diesem Zweck treten sie verschiedenen Arten von Partnerprogrammen bei. Die Fragen ihrer Rechenschaftspflicht stellen sie jedoch, wie die Praxis zeigt, vor Probleme. Sie enden oft in einem Streit mit dem Finanzamt. Wie werden Online-Partnerprogramme besteuert?

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Das PIT-Gesetz enthält in Art. 10 Sek. 1 Katalog der Einkommensquellen, deren Einkünfte der Besteuerung nach den für eine bestimmte Einkommensquelle festgelegten Regeln unterliegen.

Auf der Grundlage des PIT-Gesetzes ist die korrekte Einstufung der Einkünfte für die Besteuerung von Erwerbseinkünften von grundlegender Bedeutung. Es ist auch wichtig festzustellen, ob es sich bei Online-Partnerschaftsprogrammen um ein Geschäft oder eine andere Einnahmequelle handelt.

Erwerbstätigkeit im Sinne des PIT-Gesetzes ist Erwerbstätigkeit:

  • Fertigung, Bau, Handel, Dienstleistung,

  • bestehend aus der Suche, Identifizierung und Gewinnung von Mineralien aus Lagerstätten,

  • bestehend aus der Nutzung von Sachen und immateriellen Vermögenswerten

- im eigenen Namen, unabhängig von seinem Ergebnis, in organisierter und kontinuierlicher Weise durchgeführt wird, wobei die erzielten Einnahmen nicht in andere Einnahmen aus den in Art. 10 Sek. 1 Punkte 1, 2 und 4-9 des PIT-Gesetzes.

Vermietung von Internetplätzen

Nach den Vorschriften des PIT-Gesetzes wurde die Frage der sachgerechten Qualifizierung von Einnahmen aus der Bereitstellung von Vergütungsflächen auf der Website sowohl von Finanzbehörden als auch von Gerichtsurteilen ausgelegt. Bei der Bereitstellung von Werbeflächen können diese Einkünfte nach zwei verschiedenen Einnahmequellen besteuert werden, nämlich:

  • nichtlandwirtschaftliche Tätigkeit,

  • eine separate Einnahmequelle, das Leasing.

Die Finanzverwaltung hat eine Position vorgelegt, wonach die Einnahmen aus der Vermietung von Flächen unbedingt als Einnahmen aus der wirtschaftlichen Tätigkeit zu bilanzieren sind.

Die Verwaltungsgerichte waren jedoch der Auffassung, dass die Vergütung einer natürlichen Person, die eine Website betreibt, als Einkommensquelle aus Pacht-, Pacht- oder ähnlichen Verträgen einzustufen ist, wenn die Fläche nicht im Rahmen einer gewerblichen Tätigkeit vermietet wird ( § 10 Abs. 1 Nr. 6 des Einkommensteuergesetzes). Die Gerichte haben darauf hingewiesen, dass der Vertrag, nach dem ein Unternehmen einem anderen Unternehmen die Möglichkeit bietet, bestimmte Inhalte (in der Regel Werbung) auf der Website anzuzeigen, ein namenloser Vertrag ähnlich einem Miet- oder Pachtvertrag ist. Gegenstand eines solchen Vertrages ist zwar weder die Vermietung von Sachen, noch die Vermietung von Sachen oder Rechten, jedoch wird die virtuelle Entität in Gebrauch genommen, die zum Bereich der Website gehört.

Eine solche Stelle können wir unter anderem finden im Urteil des Obersten Verwaltungsgerichtshofs vom 9. März 2012, Az. II FSK 1548/10 bzw. das Urteil des Obersten Verwaltungsgerichtshofs vom 19. Juni 2012, Az. II FSK 2485/10.

Unter Berücksichtigung der vorstehenden Urteile erließ der Finanzminister eine Allgemeinverfügung vom 5. September 2014, Nr. DD2 / 033/55 / ​​​​KBF / 14 / RD-75000, in der er unter anderem feststellte, dass:

(...) eine natürliche Person, die einen Platz auf der Website bereitstellt, um unter anderem Inhalte der Natur zu posten, entgeltliche Werbung erzielt Einnahmen aus einem Vertrag ähnlicher Art wie ein Miet- oder Pachtvertrag. Einnahmen auf diesem Konto sind als Einnahmequelle im Sinne von Art. 10 Sek. 1 Nr. 6 PIT-Gesetz, sofern sie nicht im Rahmen einer Geschäftstätigkeit erworben werden. Einkünfte aus dieser Einkunftsquelle unterliegen der Besteuerung nach den allgemeinen Grundsätzen nach dem progressiven Steuertarif nach Art. 27 Sek. 1 des PIT-Gesetzes (...).

Einnahmen überprüfen

Es wird immer beliebter, Produktbewertungen auf Ihren Websites im Rahmen von Partnerprogrammen zu veröffentlichen, für die Website-Ersteller eine angemessene Vergütung erhalten.

Die Einnahmequellen sind in Art. 10 des PIT-Gesetzes. Im Absatz 1 Punkt 9 dieser Bestimmung wurden andere Quellen angegeben.

Einkünfte aus dem sog andere Quellen sind in Art. 20 Absatz 1 des PIT-Gesetzes. Einkünfte aus sonstigen Quellen nach dieser Vorschrift sind insbesondere: Beträge, die nach dem Tod eines Versicherten einer offenen Pensionskasse an eine von ihm bestimmte Person oder einen nahen Familienangehörigen im Sinne der Bestimmungen gezahlt werden über die Organisation und den Betrieb von Pensionskassen, Beträge aus einem individuellen Alterssicherungskonto und Einzahlungen aus einem individuellen Alterssicherungskonto, auch zu Gunsten des Anspruchsberechtigten im Todesfall des Sparers, Geldleistungen aus Sozialversicherungen Versicherung, Unterhalt, Stipendien, Subventionen (Subventionen) andere als die in Art. 14, Zuschläge, Prämien und andere kostenlose Vorteile, die nicht in den Einnahmen nach Art. 12-14 und 17.

Die in dieser Bestimmung verwendete Formulierung weist insbesondere darauf hin, dass sie nur eine beispielhafte Berechnung von Einnahmen enthält, was bedeutet, dass Veräußerungsgewinne, die nicht in anderen Einnahmequellen enthalten sind, Einnahmen darstellen, die unter diese Bestimmung fallen.

Daher ist zu berücksichtigen, dass die Einnahmen aus der Teilnahme am Online-Programm zur Platzierung von Bewertungen unter andere Quellen einzuordnen sind. Diese Position wurde vom Direktor der Steuerkammer in Kattowitz mit Schreiben vom 11. Oktober 2016, Aktenzeichen, bestätigt. IBPB-2-2 / 4511-676 / 16-1 / KRB, wo wir lesen können:

(...) die Einnahmen (Einkünfte) aus der Teilnahme an dem im Antrag beschriebenen Programm stellen, wie die Antragstellerin zu Recht behauptet, Einnahmen aus anderen Quellen im Sinne von Art. 10 Sek. 1 Ziff. 9 i.V.m. 20 Absatz 1 des Einkommensteuergesetzes (...).

Der Moment, in dem Einnahmen aus der Teilnahme am Internetprogramm entstehen, ist der Moment, in dem die Gelder Ihnen zur Verfügung stehen, d. h. am häufigsten der Moment ihrer Wirkung auf das Konto. Die Einkünfte müssen in der Steuererklärung PIT-36 für ein bestimmtes Steuerjahr ausgewiesen und die auf die Summe der erzielten Einkünfte fällige Steuer nach dem in Art. 27 Sek. 1 PIT-Gesetz, d. h. abhängig von der Summe der Gesamteinkünfte des Steuerpflichtigen in einem bestimmten Steuerjahr unter Berücksichtigung der ersten oder zweiten Steuergrenze, d. h. 18 % und 32 %.