Kapital und Einlage in eine Kommanditgesellschaft auf Aktien (Teil 10)

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Bei einer Kommanditgesellschaft auf Aktien sind das Kapital und die Einlage streng definiert. Bei einer Kommanditgesellschaft auf Aktien bestehen zwei Stammkapitale. Das erste ist das Stammkapital, das bei einer Kommanditgesellschaft auf Aktien mindestens 50.000 PLN beträgt. PLN, das zweite - vom Gesetzgeber in der Kunst angegebene Kapital. 132 § 1 HGB als „sonstige Fonds“, also das durch Einlagen von Komplementären gedeckte Kapital.

Kapital und Einlage in eine Kommanditgesellschaft auf Aktien - Einbringung der Komplementäre in eine Kommanditgesellschaft auf Aktien zum Grundkapital


Das Stammkapital einer Kommanditgesellschaft auf Aktien, gedeckt durch Komplementäre, ist nicht Stammkapital, sondern das daneben bestehende Stammkapital. Die Einbringung in dieses Kapital obliegt der Komplementärin einer Kommanditgesellschaft auf Aktien.

Die Einlagen der Komplementäre können folgende Formen annehmen:
- Geldleistungen,
- Arbeiten oder Dienstleistungen erbringen,
- Begründung des Nutzungsrechts zum Wohle des Unternehmens,
- Sachleistungen.

Beachtung!

Die Komplementärin leistet eine Sacheinlage, d. h. Sacheinlage, in das Grundkapital gemäß den Bestimmungen über die Kollektivgesellschaft.

Die Anwendung der Vorschriften über die Kollektivgesellschaft auf die Sacheinlage zur Deckung des Grundkapitals einer Kommanditgesellschaft auf Aktien bedeutet, dass die Bewertung der Einlage der freien Anerkennung ihres Wertes durch die Komplementäre unterliegt.

Hervorzuheben ist, dass, da es sich hier nicht um Grundkapital handelt, dieses vor der Eintragung der Gesellschaft nicht durch Einlagen gedeckt werden muss. Die Frist, innerhalb der die persönlich haftende Gesellschafterin zur Einlage verpflichtet ist, kann jedoch in der Satzung festgelegt werden. Ist diese Frist nicht bestimmt, hat der Aktionär diese nach Aufforderung durch den Vorstand vorzulegen.

Darüber hinaus muss der Komplementär in der Praxis keine echten Einlagen, d. h. in Form von Geld- oder Sachleistungen, leisten – seine Einlagen können Garantiecharakter haben. Dennoch ist hervorzuheben, dass die Regelungen zwar Beiträge mit Garantiecharakter vorsehen, das nutzende Unternehmen jedoch für Auftragnehmer nicht zuverlässig ist.

Einlage der Komplementärin in das Grundkapital

Gemäß Art. § 132 HGB kann die Komplementärin das Grundkapital einer Kommanditgesellschaft auf Aktien einbringen. Dann übernimmt sie Anteile am Grundkapital, was ihr den Status einer persönlich haftenden Gesellschafterin verleiht.

Beachtung!
Die Einbringung in das Grundkapital durch die Komplementärin und die Erlangung der Aktionärseigenschaft schließt seine Haftung für die Verbindlichkeiten der Gesellschaft nicht aus. Für die geleisteten Einlagen erwirbt die Komplementärin Aktien.

Der persönlich haftende Gesellschafter kann Bar- und Sacheinlagen in das Grundkapital leisten, wobei die Gewährung von Werk- oder Nießbrauchsrechten, die beim Grundkapital hätten eingebracht werden können, ausgeschlossen ist. Dieses Verbot ergibt sich daraus, dass das Grundkapital einer Kommanditgesellschaft auf Aktien den Vorschriften über die Eigeneinlage in einer Aktiengesellschaft unterliegt.

Wichtig!

Sacheinlagen in das Grundkapital einer Kommanditgesellschaft auf Aktien unterliegen der Prüfung durch einen Wirtschaftsprüfer nach dem Verfahren für eine Aktiengesellschaft.

Einbringung eines Aktionärs in das Grundkapital einer Kommanditgesellschaft auf Aktien

Für Einlagen von Aktionären in eine Kommanditgesellschaft auf Aktien gelten umfassende Regelungen zu Aktiengesellschaften. Daraus folgt vor allem:

  • Sacheinlagen sind vor der Anmeldung der Gesellschaft beim Registergericht vollständig zu leisten, es sei denn, die Satzung sieht vor, dass die Einlagen innerhalb eines Jahres ab Eintragung der Gesellschaft erfolgen können,

  • Bareinlagen sollen vor der Eintragung der Gesellschaft in mindestens einem Viertel des Wertes der dafür übernommenen Aktien erfolgen.