Fortsetzung der Abschreibung - Sonderfälle, Teil 2

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Fusionen, Spaltungen, Umwandlungen und Liquidationen sind einige der Umstände, die die Frage aufwerfen, wie die Fortsetzung der Abschreibung aussehen soll. Oftmals führt eine Änderung auch nur eines der Faktoren unter den gegebenen Umständen zu einer Überprüfung der Richtigkeit der Ermittlung der Einkünfte aus Geschäftstätigkeit.

Fortführung der Pkw-Abschreibung in einem neu eröffneten Unternehmen

Im Februar 2015 hat der Steuerpflichtige einen Personenkraftwagen auf ein Einzelunternehmen übertragen und in das Anlageregister eingetragen. Die Abschreibung begann im März 2015 nach der linearen Methode. Bevor das Auto an die Firma übergeben wurde, wurde es privat genutzt. Es wurde im Unternehmen bis August 2017 aufgrund der Betriebsschließung durch den Steuerpflichtigen verwendet. Im Januar 2018 eröffnete der Steuerzahler eine neue Gesellschaft und führte das Auto wieder ein, in das Anlageregister aufgenommen. Der Steuerzahler fragt sich, wie die Abschreibung fortgeführt werden soll.

In dieser Situation ist zunächst festzuhalten, dass Vermögensgegenstände, die infolge der Einstellung der wirtschaftlichen Tätigkeit nach den Vorschriften des Unternehmergesetzes oder der Einstellung der Tätigkeit, bei der diese Bestandteile verwendet wurden, nicht verwendet werden, also in der Pause zwischen den Liquidation des alten, nicht abschreibungspflichtig ist. Das Unternehmen und die Eröffnung eines neuen Unternehmens, der Steuerpflichtige nimmt keine Abschreibungen vor.

Darüber hinaus sollte der Steuerzahler, wenn er ein bestimmtes Auto zurücknimmt, jedoch bereits für eine neue Tätigkeit, es zum Anfangswert in Höhe des Werts aus der vorherigen Abschreibungstabelle für den letzten Betriebsmonat vor dem Betrieb in das Verzeichnis des Anlagevermögens aufnehmen die Pause. Der Steuerpflichtige führt die laufende Abschreibung unter Berücksichtigung der laufenden Abschreibung nach der zuvor in der bisherigen Gesellschaft begonnenen Abschreibungsmethode fort.

Auflösung der Kollektivgesellschaft und Fortführung der Abschreibung des erworbenen Vermögens

Der Steuerpflichtige ist eine natürliche Person, die eine gewerbliche Tätigkeit in Bezug auf Renovierungs- und Bauarbeiten ausübt. Aufgrund der Notwendigkeit plant der Steuerpflichtige, seinen Betrieb in eine Einzelgesellschaft mit beschränkter Haftung umzuwandeln, während das Geschäftsprofil fortgeführt wird. Eines der Probleme des Steuerpflichtigen ist die Frage der Fortführung der Abschreibung in Bezug auf das zuvor abgeschriebene Anlagevermögen und die Berücksichtigung oder Nichtberücksichtigung der laufenden Abschreibungen.

Gemäß Art. 16 h von Absatz 1. 3 des CIT-Gesetzes, im Falle der Umwandlung eines Einzelunternehmens in eine Gesellschaft, die aus der Umwandlung hervorgegangene Person (Gesellschaft), im Fall des Art. 16 g Absatz 1. 1 Punkt 4b lit. a des CIT-Gesetzes, nimmt die Abschreibung unter Berücksichtigung des aktuellen Abschreibungsbetrags vor und setzt die Abschreibungsmethode des umgewandelten Unternehmens fort.

So ist bei einer geplanten Umwandlung eines Einzelunternehmens des Steuerpflichtigen in eine Einzelunternehmensgesellschaft mit beschränkter Haftung5841 des Handelsgesellschaftsgesetzbuches), wird die Abschreibung in Bezug auf die zuvor vom Steuerpflichtigen innerhalb der Gesellschaft mit beschränkter Haftung abgeschriebenen Vermögenswerte fortgesetzt, und der Steuerpflichtige wird den aktuellen Betrag der Abschreibungsabschreibungen aus der umgewandelten Tätigkeit berücksichtigen .

Die Position spiegelt sich auch in der Einzelverfügung vom 21. März 2018 des Direktors der Nationalen Steuerinformation, Ref. Nr. 0114-KDIP2-3.4010.77.2018.2.MS.

Vermögensübertragung auf das Ehegattenunternehmen und Fortführung der Abschreibung

Der Steuerpflichtige beabsichtigt, ein Einzelunternehmen in eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung umzuwandeln. Vor der Umwandlung möchte der Steuerpflichtige einen Teil seiner Immobilien und beweglichen Sachen, die sein Anlagevermögen bilden, an das Unternehmen seiner Ehefrau zur Nutzung übertragen. Zwischen den Ehegatten besteht gemeinsames Vermögen. Die Überweisung erfolgt auf Grundlage der ausgestellten Mehrwertsteuerrechnung. Das zu übertragende Anlagevermögen wird aus den Unterlagen des Steuerpflichtigen entnommen und in das Anlagevermögen des Ehegatten eingetragen. Er fragt sich, was mit einer weiteren Abschreibung im Unternehmen des Ehepartners passiert.

Wie sich herausstellt, ist bei der Übertragung des gemeinschaftlichen Vermögens auf einen Ehegatten (sofern gemeinschaftliches Vermögen besteht) kein Eigentümerwechsel, sondern lediglich ein Wechsel des Verwalters erforderlich. Wenn einer der Ehegatten die Nutzung eines bestimmten Anlagevermögens für eigene Zwecke beendet hat, sollte er außerdem die Abschreibung einstellen und den betreffenden Bestandteil aus dem Verzeichnis des Anlagevermögens austragen (Liquidation des Anlagevermögens).

Übernimmt der Ehegatte dann ein zuvor aus der Tätigkeit des Steuerpflichtigen ausgeschiedenes Anlagevermögen, das zuvor im Unternehmen des Steuerpflichtigen verwendet wurde, wird die Abschreibung in der Tätigkeit des Ehegatten fortgeführt.

Die Fortsetzung der Abschreibung in der Tätigkeit des Ehegatten des Steuerpflichtigen sollte auf dem Anfangswert des übertragenen Anlagevermögens basieren, der in dem in den Aufzeichnungen des Steuerpflichtigen angegebenen Betrag bestimmt wird. Der Ehegatte schreibt weiterhin nach der gleichen Methode ab und berücksichtigt den aktuellen Abschreibungsbetrag.