Fortsetzung der Abschreibung - Sonderfälle, Teil 1

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Die Ausübung einer Geschäftstätigkeit ist manchmal mit besonderen Umständen verbunden, in denen der Steuerpflichtige viele Zweifel hat, den richtigen und vorteilhaften Ausweg aus der Steuersituation zu finden. Ein solches Problem ist die Fortsetzung der Abschreibung aufgrund besonderer Umstände.

Spende des ZCP für den Ehepartner und Fortführung der Abschreibung

Der Ehemann will seinen Gastronomiebetrieb an den Steuerzahler spenden. Die Übertragung erfolgt in Form einer notariellen Urkunde. In der Ehe besteht gemeinschaftliches Eigentum. Die Einkünfte des Unternehmens werden mit einer Pauschalsteuer besteuert und der Ehemann des Steuerpflichtigen ist aktiver Umsatzsteuerzahler. Die Spende wird ein organisierter Satz von materiellen und immateriellen Vermögenswerten sein, so dass der Empfängersteuerzahler alle Bestandteile des Unternehmens erhält - Anlagevermögen, Ausrüstung, Rechte aus abgeschlossenen Verträgen usw. Nach der Übertragung des ZCP wird der Ehemann des Steuerzahlers seinen Betrieb auflösen.

Einer der Zweifel des Steuerpflichtigen ist die Fortführung der in Form einer Spende im Rahmen des ZCP des Anlagevermögens erhaltenen Abschreibungen.

Gemäß Art. 23 Sek. 1 Punkt 45a lit. und das Gesetz über die Einkommensteuer, Abschreibungen auf den Anfangswert des Anlagevermögens und unentgeltlich erworbene immaterielle Vermögenswerte, ausgenommen solche, die durch Erbschaft oder Schenkung erworben wurden, sind keine steuerlich abzugsfähigen Kosten, wenn:

  1. dieser Erwerb keine Einkünfte aus dem unentgeltlichen Erhalt von Waren oder Rechten darstellt, oder
  2. diese Einkünfte sind von der Einkommensteuer befreit oder
  3. dieser erwerb stellt ein einkommen dar, bei dem nach gesonderten regelungen auf die steuererhebung verzichtet wurde.

Gemäß Art. 22 g Absatz 1. 1 Nummer 3 des Einkommensteuergesetzes für den Anfangswert des Anlagevermögens und der immateriellen Vermögenswerte unter Berücksichtigung des Absatzes 2-18, gilt im Falle des Erwerbs durch Erbschaft, Schenkung oder sonst unentgeltlich der Verkehrswert zum Zeitpunkt des Erwerbs, es sei denn, der Schenkungsvertrag oder der Abtretungsvertrag bestimmt diesen Wert in einer niedrigeren Höhe.

Die Fortsetzung der Abschreibung würde hingegen bei Formwechsel, Spaltung oder Verschmelzung oder bei Übertragung von Vermögenswerten auf die Personengesellschaft als Sacheinlage erfolgen.

In diesem Fall ist jedoch der Anfangswert der durch Schenkung erworbenen Sachanlagen und immateriellen Vermögensgegenstände der Marktwert am Tag des Erwerbs, es sei denn, der Schenkungsvertrag sieht einen niedrigeren Betrag vor, wenn:

  1. der Verkehrswert soll am Tag des Erwerbs der Spende unter Berücksichtigung des Spendenvertrages, sofern etwas anderes bestimmt ist, ermittelt werden,
  2. der anfängliche Wert des Anlagevermögens für jeden einzelnen Vermögenswert darf den Verkehrswert dieser in Form einer Schenkung überlassenen Vermögensgegenstände nicht übersteigen.

Die Position spiegelt sich auch in der individuellen Auslegung vom 3. September 2015 des Direktors der Steuerkammer in Warschau, Az. IPPB1 / 4511-699 / 15-2 / AM.

Auflösung einer Kollektivgesellschaft und Abschreibung erworbener Vermögenswerte

Der Steuerpflichtige übt eine Geschäftstätigkeit aus, die in der Gewährung von Krediten, der Vermietung von Immobilien und der Erbringung medizinischer Dienstleistungen besteht. Er ist auch Gesellschafter einer Zwei-Personen-Komplementärgesellschaft, die seinen Tätigkeiten ähnliche Tätigkeiten ausübt. Wie sich herausstellte, beschlossen sowohl der Steuerzahler als auch der andere Aktionär dieser Gesellschaft gemeinsam, sie aufzulösen. Der Steuerpflichtige möchte jedoch seine Tätigkeit fortsetzen, jedoch im Zusammenhang mit der Liquidation übernehmen. Der Geschäftsumfang der Kollektivgesellschaft umfasst unter anderemGebäude, Grundstücke, Anlagen, Forderungen und Verbindlichkeiten, Mitarbeiter, Verpflichtungen des Unternehmens gegenüber dem ausscheidenden Gesellschafter zur Erstattung von ihm zurechenbaren Aufwendungen und Sachen, Rechte und Pflichten aus abgeschlossenen Miet- und Pachtverträgen. Der Steuerpflichtige hatte in dieser Situation Zweifel an der Möglichkeit einer weiteren Abschreibung im Falle der Übernahme des Unternehmens der aufgelösten Kollektivgesellschaft.

In diesem Fall wird durch die Auflösung der Personengesellschaft nur ein Teil des Vermögens der Kollektivgesellschaft vom Steuerpflichtigen erworben. Die Auflösung der Gesellschaft trägt zu einem Anspruch gegen den anderen Gesellschafter wegen seiner Beteiligung an der Kollektivgesellschaft bei, so dass ein Teil der Immobilie nach Auflösung der Gesellschaft durch einen gesonderten Erwerb des teilweise zurechenbaren Gesellschaftsvermögens erworben wird zum anderen Partner. Daher erwirbt der Steuerpflichtige folgende Vermögenswerte:

  1. gegen eine Gebühr des Partners, wodurch dieser ihren Anfangswert zum Kaufpreis ermitteln kann,
  2. durch Auflösung der Kollektivgesellschaft nach ihrem Anfangswert aus dem Verzeichnis des Anlagevermögens und der immateriellen Vermögensgegenstände der Kollektivgesellschaft.

Durch die Vornahme von Abschreibungen auf die in Punkt 2 genannten Vermögensgegenstände ist der Steuerpflichtige verpflichtet, die Abschreibungsmethoden der Kollektivgesellschaft unter Berücksichtigung der bereits vorgenommenen Abschreibungen auf den Anfangswert fortzusetzen.

Die Position spiegelt sich auch in der individuellen Auslegung vom 29. März 2016 des Direktors der Steuerkammer in Kattowitz, Az. IBPB-1-1 / 4511-777 / 15 / BK

Wechsel von Privatmietvertrag zu Geschäftsmietvertrag und Abschreibung

Der Steuerpflichtige übt eine Geschäftstätigkeit aus, die in der Vermietung von Immobilien besteht. Zusammen mit seiner Frau hat er 2 Immobilien gekauft, die er seit über 10 Jahren vermietet. Die Anmietung von Gebäuden erfolgt in Form von Privatpacht zu allgemeinen Bedingungen. Über 10 Jahre wurden zahlreiche Modernisierungs- und Renovierungsarbeiten durchgeführt. In den Mietverträgen wurden Abschreibungen auf Abschreibungen vorgenommen. Der Steuerpflichtige hat sich entschieden, diese Gebäude nur in seine Tätigkeit einzubeziehen und die Einkünfte aus der Vermietung von Gebäuden nur in seinem Geltungsbereich abzurechnen. Er fragt sich, wie die Fortsetzung der Abschreibung aussehen soll.

In diesem Fall ist hervorzuheben, dass Aufwendungen, die von der Steuerbemessungsgrundlage abgezogen oder in irgendeiner Form an den Steuerpflichtigen zurückerstattet werden, keine steuerlich abzugsfähigen Kosten sind, wenn jeder der Ehegatten die Steuerbemessungsgrundlage bereits durch Abschreibungen auf den Ausgangswert reduziert hat des Anlagevermögens dieser Gebäude, was hier der Fall war. Dagegen können bei der Übergabe dieser Gebäude zum Zwecke der gewerblichen Tätigkeit des Steuerpflichtigen bereits vorgenommene Abschreibungen auf die Bemessungsgrundlage, die bereits vorgenommen wurden, nicht in die Kosten einbezogen werden.

Der Steuerzahler, nach Annahme der oben genannten Gebäude, die zuvor im Rahmen einer nach allgemeinen Grundsätzen besteuerten privaten Pacht gemietet wurden, ist verpflichtet, die derzeitige Abschreibungsmethode dieser Vermögenswerte unter Berücksichtigung der bereits vorgenommenen Abschreibungen (von beiden Ehegatten) fortzusetzen. Es sollte betont werden, dass der Steuerpflichtige vor Beginn der Abschreibung eine Abschreibungsmethode wählen und diese anwenden muss, bis das betreffende Anlagevermögen vollständig abgeschrieben ist.