EU-Umsatzsteuerkorrektur – in welchen Fällen sollte sie eingereicht werden?

Dienstleistungssteuer

Steuerpflichtige, die innergemeinschaftliche Umsätze tätigen, d. h. die Ein- und Ausfuhr von Waren und die Ausfuhr von Dienstleistungen, sind verpflichtet, zusammenfassende Mehrwertsteuer-EU-Informationen vorzulegen. Informationen können monatlich in elektronischer Form übermittelt werden. Die darin enthaltenen Informationen sollten die tatsächlichen Transaktionen widerspiegeln. In einigen Situationen ist es erforderlich, die übermittelten Mehrwertsteuer-EU-Informationen zu korrigieren. Auf Unternehmerseite stellt sich die Frage, ob in einer solchen Situation auch Erläuterungen zum Grund für die Einreichung einer EU-Umsatzsteuerkorrektur erforderlich sind. Wie ist die EU-Mehrwertsteuerkorrektur einzureichen? Die Antwort finden Sie in unserem Artikel!

Zusammenfassende Informationen zur Mehrwertsteuer-EU- und EU-Mehrwertsteuerkorrektur

Unternehmer, die innergemeinschaftliche Umsätze, d. h. mit Unternehmen aus der EU, tätigen, müssen daran denken, einen solchen Vorgang ordnungsgemäß zu dokumentieren und aus steuerlichen Gründen nachzuweisen. Eine der grundlegenden Pflichten des Steuerpflichtigen, der Folgendes leistet:

  • innergemeinschaftliche Warenlieferung (WDT),
  • innergemeinschaftliche Dienstleistungserbringung (WŚU),
  • innergemeinschaftlicher Warenerwerb (WNT)

ist Mehrwertsteuer-EU-Registrierung. Die Registrierung für VAT-EU erfolgt mit dem Formular VAT-R in Teil C.

Art. 100 Sek. 3 des Umsatzsteuergesetzes:
Zusammenfassende Informationen werden für monatliche Zeiträume mittels elektronischer Kommunikation bis zum 25. Tag des Monats übermittelt, der auf den Monat folgt, in dem die Steuerpflicht in Bezug auf die in Absatz . genannten Umsätze entstanden ist 1.
Art. 101 MWSTG
Werden Fehler in den übermittelten zusammenfassenden Informationen festgestellt, ist die Stelle, die die zusammenfassenden Informationen übermittelt hat, verpflichtet, diese Informationen unverzüglich auf elektronischem Wege zu korrigieren.

Mehr zur Registrierungspflicht für MWST-EU im Artikel: Registrierung und Übermittlung von EU-Mehrwertsteuerinformationen.

EU-Umsatzsteuerkorrektur – wann ist sie notwendig?

Wenn also in den übermittelten zusammenfassenden Informationen Fehler festgestellt werden, ist eine EU-Mehrwertsteuerkorrektur erforderlich. EU-Mehrwertsteuerkorrekturen werden von dem Unternehmen vorgenommen, das falsche zusammenfassende Informationen übermittelt hat.

Die Übermittlung erfolgt über elektronische Kommunikationsmittel. Bei Privatpersonen kann die Bewilligung über den Einnahmenbetrag (bei Übersendung der MWST-UEK-Erklärung im Jahr 2019 wird der Einnahmenbetrag aus der im Jahr 2017 eingereichten Jahressteuererklärung verwendet) oder mit a . erfolgen qualifizierte Signatur. Andererseits kann eine Stelle, die keine natürliche Person ist, sie nur mittels qualifizierter Signatur übermitteln. Die EU-Mehrwertsteuerkorrektur erfolgt auf der Grundlage von VAT-UEK-Informationen. Auf dem EU-Mehrwertsteuer-Korrekturformular sind nur die Daten auszufüllen, in denen die Änderung stattgefunden hat. Das heißt, in der Rubrik „War“ fügen wir die falsch eingegebenen Daten ein und dann in der Rubrik „Ist“ die Daten, die den Tatsachen entsprechend platziert werden sollen. Im Falle einer Berichtigung der zusammenfassenden Angaben bis Ende 2015 war es erforderlich, die Gründe für die Übermittlung der Berichtigung zu erläutern. Ab Anfang 2016 entfällt jedoch die Begründung, warum eine EU-Mehrwertsteuerkorrektur vorgenommen wird.

Beispiel 1.

P.Steuerpflichtige in der EU Umsatzsteuer-Zusammenfassung für August 2019 zeigte den innergemeinschaftlichen Erwerb von Gegenständen mit folgenden Daten:

  • Ländercode: DE
  • Umsatzsteuer-Identifikationsnummer des Auftragnehmers: DE 111111111
  • Transaktionsbetrag in PLN - 5.000 PLN

In der EU-Umsatzsteuer-Identifikationsnummer des Auftragnehmers war ein Fehler aufgetreten. Die korrekte Nummer lautet DE 1111234215. Daher sollte die EU-Umsatzsteuerkorrektur die folgenden in der Tabelle aufgeführten Daten enthalten:

  Landesvorwahl Umsatzsteuer-Identifikationsnummer der Gegenpartei Transaktionsbetrag in PLN
"War" DE DE 11111111111 5 000
"Ist" DE DE 1111234215 5 000

Für den Fall, dass die zusammenfassenden Informationen übermittelt und die Transaktion, z die gebuchte Transaktion sollte angegeben werden.

Korrektur der EU-Mehrwertsteuer im Programm wfirma.pl

Im System wfirma.pl in den Paketen "Online-Buchhaltung" und "Online-Buchhaltung + Lager" ist es möglich, die EU-Mehrwertsteuer zu korrigieren. Um es zu generieren, gehen Sie auf die Registerkarte: START »STEUERN» MWSTSTEUER »ERKLÄRUNG HINZUFÜGEN» EUK MWST-INFORMATIONEN. Wählen Sie im erscheinenden Fenster den Zeitraum der EU-Mehrwertsteuerkorrektur und wählen Sie die Option NÄCHSTE.

Anschließend sollten Sie im generierten Fenster die in der ursprünglichen Mehrwertsteuer-EU-Erklärung ("war") und die aktuellen Daten ("ist") angegebenen Daten zu innergemeinschaftlichen Umsätzen manuell vervollständigen. Wenn der Eintrag in den Aufzeichnungen zuvor korrigiert wurde, lädt das System die Daten automatisch zur Korrektur.

Die so vorbereitete EU-Umsatzsteuerkorrektur kann an das Finanzamt übermittelt werden. Der Versand kann aus dem System erfolgen - einfach die Korrektur markieren und die Option SENDEN / EXPORT »BÜRO SENDEN verwenden. Nach einer positiven Sendung wird bei der Korrektur der EU-Mehrwertsteuer ein grüner Umschlag angezeigt und Sie können die UPO herunterladen.