Vierteljährliche Steuererklärung – wann und an wen?

Dienstleistungssteuer

Mehrwertsteuerpflichtige sind zur Abgabe von Umsatzsteuererklärungen verpflichtet. Die Erklärungen sollten monatlich abgegeben werden, nach Erfüllung der im Umsatzsteuergesetz genannten Voraussetzungen kann es sich jedoch um eine vierteljährliche Steuerabrechnung handeln.

Vierteljährliche Steuerabrechnung – für wen?

Eine vierteljährliche Mehrwertsteuerabrechnung ist nur für kleine Steuerpflichtige möglich. Wer es ist, wird durch die Bestimmungen des Umsatzsteuergesetzes definiert. Gemäß Art. 2 Punkt 25 UStG ist ein kleiner Steuerpflichtiger ein Umsatzsteuersteuerpflichtiger:

  • bei denen der Verkaufswert (einschließlich des Steuerbetrags) den im vorangegangenen Steuerjahr in PLN ausgedrückten Betrag nicht überstieg, was einem Gegenwert von 1.200.000 EUR entspricht. Wenn also der Umsatzwert (einschließlich Mehrwertsteuer) des Mehrwertsteuerzahlers im Jahr 2017 5.176.000 PLN nicht überstieg, kann er 2018 ein kleiner Steuerzahler werden;

  • Betreiben eines Maklerunternehmens, Verwaltung von Investmentfonds, Verwaltung alternativer Investmentfonds, als Agent, Auftragnehmer oder sonstige Person, die Dienstleistungen ähnlicher Art erbringt, mit Ausnahme einer Provisionsprovision - wenn die Höhe der Provision oder sonstiger Vergütungsformen für die Die erbrachten Dienstleistungen (einschließlich des Steuerbetrags) überstiegen den vorherigen im Steuerjahr nicht, ein in PLN ausgedrückter Betrag, der einem Gegenwert von 45.000 EUR (194.000 PLN) entspricht.

Wichtig ist jedoch, dass die Möglichkeit der vierteljährlichen Abgabe von Meldungen nach Art. Art. 99 Abs. 3a UStG haben Steuerpflichtige unabhängig vom Status nicht:

  1. vom Leiter des Finanzamts als aktiver Umsatzsteuerpflichtiger registriert - für einen Zeitraum von 12 Monaten ab dem Monat der Registrierung (diese Befreiung wurde am 1. Januar 2017 hinzugefügt) und
  2. die in einem bestimmten Quartal oder in den vorangegangenen 4 Quartalen die sog sensible Waren (d. h. Waren, die in Anhang 13 des Mehrwertsteuergesetzes aufgeführt sind), es sei denn, der Gesamtnettowert der Lieferungen dieser Waren hat in keinem Monat dieser Zeiträume den Betrag von 50.000 PLN überschritten; der Geltungsbereich dieser Ausnahme wurde zum 1. Januar 2017 erweitert; bis Ende 2016 wurden Steuerzahler nicht berücksichtigt, deren Gesamtnettowert der Lieferungen sensibler Güter 50.000 PLN überstieg, aber 1 % des Nettoverkaufswertes nicht überstieg.

Wichtig ist, dass gemäß Art. 14-15 des Gesetzes vom 1. Dezember 2016 zur Änderung des Gesetzes über die Steuer auf Waren und Dienstleistungen und bestimmter anderer Gesetze (Gesetzblatt von 2016, Pos. 2024), Steuerpflichtige, die nach dem 30. September 2016 als Umsatzsteuerpflichtige registriert wurden. , wird ab dem 1. Januar 2017 monatliche Meldungen abgeben, obwohl diese im letzten Quartal 2016 vierteljährlich und nicht monatlich abgerechnet wurden.

Der Verlust des Rechts, vierteljährliche Erklärungen von Steuerpflichtigen abzugeben, die keine kleinen Steuerpflichtigen sind, ist gesetzlich eingetreten.

Benachrichtigung des Leiters des Finanzamtes

Um die vierteljährliche Umsatzsteuerabrechnung nutzen zu können, informieren Sie bitte den Leiter des zuständigen Finanzamtes. Die Zuständigkeit des Finanzamtes ist in Art. 17 § 1 der Abgabenordnung, wonach sich die örtliche Zuständigkeit der Finanzbehörden, soweit die Steuergesetze nichts anderes vorsehen, nach dem Wohnsitz oder der Anschrift des Sitzes des Steuerpflichtigen bestimmt.

Die Meldung sollte innerhalb einer bestimmten Frist auf dem Formular VAT-R erfolgen. Neu gegründete Unternehmen, VAT-R, die darauf abzielen, das Unternehmen als aktiver Mehrwertsteuerpflichtiger zu registrieren, müssen vor der ersten steuerpflichtigen Tätigkeit beim Finanzamt eingereicht werden. Gleichzeitig kann ein Unternehmen, das sich für die Mehrwertsteuer registriert, nur die monatliche Methode der Mehrwertsteuerabrechnung wählen. Die Umstellung des Abrechnungszeitraums auf eine vierteljährliche Steuerabrechnung ist erst 12 Monate nach der Registrierung möglich.

Steuerpflichtige, die monatlich zahlen und die Umsatzsteuerabrechnung auf vierteljährlich ändern möchten, müssen das aktualisierte MWST-R-Formular spätestens am 25. Tag des zweiten Monats des Quartals einreichen, für das sie vierteljährlich abrechnen möchten, d.h.:

  • 25. Februar - Frist für die Meldung der Abrechnungsabsicht für das erste Quartal,

  • 25. Mai - Frist für das zweite Quartal,

  • 25. August - Frist für das dritte Quartal,

  • 25. November - Frist für das vierte Quartal.