Entsendung eines Mitarbeiters als Dienst- und Steuerpflicht

Dienstleistungssteuer

In Polen sind viele Tochtergesellschaften ausländischer Unternehmen tätig. Internationale Konzerne, bedingt durch polnische Mitarbeiter, eröffnen ihre Produktions- oder Dienstleistungsunternehmen in Polen. Die Unternehmen der internationalen Gruppe arbeiten eng zusammen. Darüber hinaus eröffnen polnische Unternehmer im Rahmen ihrer Expansion in neue Märkte ihre Werke auch außerhalb des Landes. Dies führt dazu, dass Mitarbeiter aus polnischen Werken zur Erbringung von Dienstleistungen in anderen Unternehmen außerhalb Polens delegiert werden. In diesem Beitrag versuchen wir der Frage nachzugehen, ob in einem solchen Fall die Entsendung eines Arbeitnehmers als Leistung im Sinne des Umsatzsteuergesetzes zu verstehen ist und wenn ja, wann die Steuerpflicht in dieser Steuer entsteht.

Was ist mehrwertsteuerpflichtig?

Nach der Bestimmung des Art. 5 Sek. 1 des Gesetzes vom 11. März 2004 über die Besteuerung von Waren und Dienstleistungen (d. h. Gesetzblatt von 2017, Pos. 1221), im Folgenden als "Mehrwertsteuergesetz" bezeichnet - Besteuerung der oben genannten Steuern unterliegen:

  • entgeltliche Lieferung von Waren und entgeltlichen Dienstleistungen innerhalb des Landes,

  • Ausfuhr von Waren,

  • Einfuhr von Waren in das Hoheitsgebiet des Landes,

  • innergemeinschaftlicher Erwerb von Gegenständen gegen Entgelt im Inland,

  • innergemeinschaftliche Lieferung von Waren.

Im Lichte von Art. 7 Sek. 1 des Umsatzsteuergesetzes durch die Lieferung von Waren nach Art. 5 Sek. 1 Nummer 1 gilt als Übertragung des Verfügungsrechts über die Ware als Eigentümer.

Unter Art. 8 Sek. 1 MWSTG durch die Erbringung von Dienstleistungen nach Art. 5 Sek. 1 Nummer 1 ist jede für eine natürliche Person, juristische Person oder Organisationseinheit ohne Rechtspersönlichkeit erbrachte Dienstleistung, die keine Lieferung von Waren im Sinne von Art. 7.

Aus dem Inhalt der oben genannten Bestimmung des Art. 8 Sek. 1 UStG gilt, dass Dienstleistungen alle entgeltlichen Dienstleistungen sind, die keine Lieferung von Gegenständen sind. Die Definition der Erbringung von Dienstleistungen ergänzt also die Definition der Lieferung von Waren. Die obige Definition ist Ausdruck des Grundsatzes der Universalität der Besteuerung mit Mehrwertsteuer auf Umsätze, die von Steuerpflichtigen im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit getätigt werden.

Um als entgeltliche Leistung zu gelten, muss zwischen dem Leistungserbringer und dem Leistungsempfänger ein Rechtsverhältnis bestehen und für die Erbringung der Leistung ist eine Vergütung zu zahlen. Es muss daher ein direkter Zusammenhang zwischen der erbrachten Leistung und der dafür gezahlten Vergütung bestehen. Das bedeutet, dass aus dem jeweiligen Rechtsverhältnis, auf dessen Grundlage die Leistung erbracht wird, für den Leistungserbringer ein eindeutiger, unmittelbarer Nutzen resultieren muss. Somit ist die Entsendung eines Arbeitnehmers eine umsatzsteuerpflichtige Leistung, sofern sie die oben genannten Voraussetzungen erfüllt.

Der Moment, in dem die Mehrwertsteuerpflicht entsteht

Gemäß Art. 19a Absatz. 1 des Umsatzsteuergesetzes entsteht die Steuerpflicht mit der Lieferung der Ware oder der Erbringung der Dienstleistung, vorbehaltlich des Absatzes 5 und 7-11, Art.-Nr. 14 Sek. 6, Kunst. 20 und Kunst. 21 Sek. 1. Im Lichte von Art. 6 Abs. 1 lit. 19a Absatz. 2 des Umsatzsteuergesetzes hinsichtlich teilabgenommener Leistungen gilt die Leistung auch dann als erbracht, wenn ein Teil der Leistung erbracht wird, für den die Vergütung bestimmt ist.

Die vorstehenden Regelungen zur Entstehung der Steuerpflicht werden ergänzt durch Art. 6 Abs. 1 lit. 19a Absatz. 3, wonach die Leistung, für die im Zusammenhang mit ihrer Erbringung aufeinanderfolgende Zahlungs- oder Abrechnungstermine festgelegt werden, mit Ablauf jedes Zeitraums, auf den sich diese Zahlungen oder Abrechnungen beziehen, bis zu ihrer Erbringung als erbracht gilt Dienst abgeschlossen ist. Eine über einen Zeitraum von mehr als einem Jahr ununterbrochen erbrachte Leistung, für die aufgrund ihrer Erbringung in einem bestimmten Jahr Zahlungs- oder Abrechnungsfristen nicht ablaufen, gilt am Ende eines jeden Steuerjahres bis zum Die Bereitstellung dieses Dienstes ist abgeschlossen.

Die Analyse der vorstehenden Bestimmungen zeigt, dass die Bestimmung des Art. 19a Absatz. 1 UStG formuliert eine allgemeine Regel, nach der die Steuerpflicht mit der Lieferung von Gegenständen oder Dienstleistungen entsteht, das heißt, dass die Steuer bei der Abrechnung für den Zeitraum der Lieferung oder Leistung anfällt und sollte für diesen Zeitraum abgerechnet werden.

Arbeitnehmerüberlassung – der Zeitpunkt, an dem die Steuerpflicht entsteht

Um das Thema der Diskussion darzustellen, werden wir ihr ein Beispiel voranstellen.

Beispiel 1.

Ein polnisches Unternehmen im Bereich der Herstellung von Stahlbehältern, das Teil eines internationalen Konzerns ist, entsendet seine Mitarbeiter an den Firmensitz in Deutschland. Die Entsendung eines Mitarbeiters dauert etwa vier Monate. Das deutsche Unternehmen zahlt dem inländischen Unternehmen einmal im Monat (nach Rechnungserhalt) den Lohn für die entsandten Arbeitnehmer aus. Nach der Rückkehr einer Gruppe von Mitarbeitern aus Deutschland entsendet das Unternehmen aus Polen weitere Mitarbeiter an die Firmenzentrale.

In diesem Fall handelt es sich um einen kontinuierlichen Service (es ist hervorzuheben, dass dies die beliebteste Form der Entsendung von Mitarbeitern ins Ausland ist). In diesem Fall entsteht die Steuerpflicht gemäß Art. 19a Absatz. 3 des Umsatzsteuergesetzes.

Zusammenfassend ist eine beispielhafte Leistung als Dauerleistung anzusehen, für die im Zusammenhang mit ihrer Erbringung am Ende jedes Zeitraums, auf den sich diese Abrechnungen beziehen, bis zum Abschluss der Erbringung aufeinanderfolgende Abrechnungstermine für die erbrachten Leistungen festgelegt werden dieses Dienstes.

Die Bestätigung des Vorstehenden ist die Interpretation des Direktors der National Tax Information vom 15. März 2017, Nummer 3063-ILPP1-3.4512.19.17.1.JN, in der wir lesen:

„Die Umstände des Einzelfalls zeigen, dass die Parteien aufgrund der Kontinuität der erbrachten Leistungen vereinbart haben, dass die Vergütung des Bewerbers jeweils in bestimmten, aufeinanderfolgenden monatlichen Abrechnungszeiträumen abgerechnet wird/wird. Im analysierten Fall ist der von den Parteien gewählte Abrechnungszeitraum jeweils der Kalendermonat.

Daher sollte der Antragsteller die Steuerpflicht für die unter Verwendung von Art. 19a Absatz. 3 des Gesetzes, die eine bestimmte Leistung, für die im Zusammenhang mit ihrer Erbringung aufeinanderfolgende Abrechnungstermine festgelegt werden, am Ende jeder Periode, auf die sich diese Abrechnungen beziehen, bis zum Ende der Erbringung dieser Leistung als erbracht anerkennt.

Zusammenfassend lässt sich nach dem Mehrwertsteuergesetz die Steuerpflicht für die Erbringung von Dienstleistungen bei der Entsendung von Mitarbeitern des Antragstellers an andere Unternehmen der Gruppe zusammenfassen (Festlegung des Zeitpunkts der Anzeige der betreffenden Dienstleistung im Mehrwertsteuerregister, Mehrwertsteuererklärung und zusammenfassende Informationen ) entsteht / wird gemäß Art. 19a Absatz. 1 in Verbindung Scherz. 19a Absatz. 3 des Gesetzes, d. h. am Ende jedes zwischen dem Antragsteller und einem bestimmten Unternehmen der Gruppe vereinbarten Abrechnungszeitraums (d. h. am letzten Tag eines Kalendermonats)“.

Entsendung eines Arbeitnehmers - Besteuerung

Das Unternehmen, das seine Mitarbeiter z.B. nach Deutschland entsendet, sollte eine Rechnung für die oben genannte Leistung ausstellen. In diesem Fall wird die obige Leistung vom Auftragnehmer aus Deutschland besteuert. Nach Art. § 28b UStG ist der Ort der Leistungserbringung bei Leistungserbringung an den Steuerpflichtigen der Ort, an dem der Steuerpflichtige, der Leistungsempfänger ist, vorbehaltlich des Absatzes seinen Sitz hat 2-4 und Art.-Nr. 28e, Art.-Nr. 28f Absatz. 1 und 1a, Art.-Nr. 28 g Absatz 1. 1, Kunst. 28i, Art.-Nr. 28j Absatz. 1 und 2 und Artikel. 28n. Bei der Ausstellung der obigen Rechnung sollte der Steuerzahler keine Mehrwertsteuer angeben.