Stempelabgaben in der KPiR - alles was du wissen musst

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Unternehmern, die ein Unternehmen führen, fallen verschiedene Kosten und Gebühren an. Zu den Ausgaben, die sie berücksichtigen müssen, gehören Stempelsteuern. Diese Kosten fallen im Zusammenhang mit der Ausübung verschiedener behördlicher Tätigkeiten an. Hierzu zählen beispielsweise Gebühren für Vollmachten sowie die Ausstellung verschiedener Arten von Bescheinigungen oder Erlaubnissen. Ein Steuerpflichtiger, der eine gewerbliche Tätigkeit ausübt, kann sich nicht vor der Entrichtung von Stempelsteuern schützen.

Können Stempelgebühren als Steuerkosten eingestuft werden?

Die Kosten der Erzielung von Einnahmen können Ausgaben umfassen, die zur Erzielung von Einnahmen, zur Aufrechterhaltung oder Sicherung der Einnahmequelle anfallen, mit Ausnahme der in Artikel 1 genannten Kosten. 23 Sek. 1 des PIT-Gesetzes. Darüber hinaus müssen diese Ausgaben ordnungsgemäß dokumentiert werden und sich auf die durchgeführte Tätigkeit beziehen.

Da Stempelabgaben nicht in Art. 23 Sek. 1 PIT-Gesetz ist davon auszugehen, dass diese Gebühren vom Steuerpflichtigen in die Steueraufwendungen angerechnet werden können. Sofern sie im Zusammenhang mit der ausgeübten Tätigkeit entstanden sind und der Steuerpflichtige einen Nachweis über die Entrichtung der Stempelsteuer hat.

Dann kann der Steuerpflichtige nach Erfüllung der oben genannten Bedingungen die Stempelsteuer als Steueraufwand des Unternehmens anrechnen.

Dokumentation der Zahlung der Stempelsteuer

Die Stempelsteuer ist an der Kasse des zuständigen Finanzamtes zu entrichten oder per Überweisung auf das entsprechende Konto zu entrichten.

Mit der Zahlung an der Kasse des Finanzamtes erhält der Steuerpflichtige eine Zahlungsbestätigung. Dieses Dokument sollte Informationen enthalten wie:

  • Zahlungsdatum,

  • Informationen zur Höhe der Gebühr,

  • Wert der Gebühr,

  • Quittungsnummer,

  • Stempel des Finanzamtes,

  • Unterschrift der Person, die die Zahlung angenommen hat.

Verfügt das Dokument über die oben genannten Daten, kann auf dieser Grundlage die Stempelsteuer in den Kosten des Unternehmens angesetzt werden.

Wird die Stempelsteuer jedoch per Banküberweisung entrichtet, ist das Dokument, auf dessen Grundlage der Aufwand verbucht werden kann, die Überweisungsbestätigung.

Inklusive Stempelsteuern in der KPiR

Aufwendungen für Stempelsteuern sind als sonstige Aufwendungen zu qualifizieren und in Spalte 13 der KPiR zu verbuchen. Dies gilt natürlich auch für Steuerpflichtige, die ein Einkommens- und Ausgabenbuch führen.

In einer Situation, in der die Amtshandlung, für die der Steuerpflichtige die Gebühr entrichtet hat, nicht durchgeführt wurde, kann der Steuerpflichtige die Rückerstattung des gezahlten Betrags beantragen. Hierzu ist ein entsprechender Antrag beim zuständigen Finanzamt zu stellen und sollte Angaben darüber enthalten, in welcher Form der Steuerpflichtige eine Erstattung wünscht.

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Dieser Betrag kann erstattet werden:

  • per Überweisung auf das Bankkonto des Steuerpflichtigen,

  • in bar an der Kasse des zuständigen Finanzamtes,

  • per Postanweisung - der Erstattungsbetrag wird dann um die Portokosten für den Versand des Geldes reduziert.

Es ist jedoch zu beachten, dass, wenn der Betrag der Stempelsteuer zuvor in den Steuerkosten enthalten war, nach Erhalt der Rückerstattung der Aufwand von den Steuerkosten abgeschrieben werden muss.