Pauschalbesteuerung bei Kurzzeitmiete

Dienstleistungssteuer

Im folgenden Artikel versuchen wir die Frage zu beantworten, wie die Pauschalbesteuerung für die kurzfristige Immobilienvermietung erfolgt. Zu Beginn möchten wir Sie daran erinnern, dass im Gesetz vom 26. Juli 1991.über die Einkommensteuer (konsolidierter Text: Gesetzblatt von 2016, Pos. 2032 in der jeweils gültigen Fassung), im Folgenden PIT-Gesetz genannt, wird als separate Einnahmequelle erwähnt: Miet-, Untermiet-, Pacht-, Untermiet- und andere Verträge von a ähnlicher Art, einschließlich Pacht, Untervermietung von Sonderabteilungen der landwirtschaftlichen Produktion und eines landwirtschaftlichen Betriebs oder seiner Bestandteile für nichtlandwirtschaftliche Zwecke oder für den Betrieb besonderer Abteilungen der landwirtschaftlichen Produktion, mit Ausnahme von Vermögenswerten im Zusammenhang mit der wirtschaftlichen Tätigkeit. Einkünfte aus Leasing können nach den allgemeinen Grundsätzen besteuert werden, der Steuerpflichtige kann auch mit einem registrierten Pauschalbetrag besteuern. An dieser Stelle sei betont, dass die oben genannte Einnahmequelle auch die sog kurzfristige Vermietung.

Gelegentliche Anmietung von in den Bergen gekauften Immobilien

In der aktuellen Wirtschaftslage betrachten viele Menschen den Kauf einer Wohnung in einem Ferienresort als hervorragende Anlageform. Bei Investitionen in Räumlichkeiten zur Miete in einem Resort handelt es sich in der Regel um eine kurzfristige Anmietung, z. Der Kauf von Immobilien kann sowohl von einer Person, die ein Unternehmen führt, als auch von nicht getätigt werden. In dem Artikel werden wir versuchen, die Möglichkeiten der Besteuerung der kurzfristigen Immobilienvermietung in einem touristischen Ziel darzustellen. Eine Person, die ein Unternehmen führt und plant, Immobilien zu kaufen, kann diese privat erwerben. In diesem Fall kann die Verpachtung von Vermögensgegenständen (Immobilien) einer natürlichen Person, die nicht zum Unternehmen gehört, als Einkünfte aus einer Quelle aus nichtlandwirtschaftlicher Wirtschaftstätigkeit besteuert werden. Der Steuerpflichtige entscheidet selbst, ob die Einkünfte aus der Vermietung von Immobilien in die Einkünfte aus nichtlandwirtschaftlicher Tätigkeit einzubeziehen sind.

Betrachtet der Steuerpflichtige die kurzfristige Vermietung von Räumlichkeiten, z. 10 Sek. 1 Punkt 6 PIT-Gesetz, d.h. Miete.

Beispiel 1.

Ein Steuerzahler, der einen großen Produktionsbetrieb leitete, kaufte im Rahmen dieser Tätigkeit ein Haus in den Bergen. Nach dem Kauf entschied er sich, die oben genannte Immobilie an Touristen zu vermieten. Der Mietvertrag ist kurzfristig. Der Käufer gab an, dass die Mieterträge wie andere Einkünfte aus betrieblicher Tätigkeit zu besteuern seien. Der Steuerpflichtige unterliegt im Rahmen seiner gewerblichen Tätigkeit einer Abgeltungsteuer. Daher besteuerte er kurzfristige Mieteinnahmen mit einer Abgeltungssteuer.

Die obige Methode zur Besteuerung von Mieteinnahmen sollte als richtig angesehen werden. Einkünfte aus Beherbergungsleistungen sind zusammen mit anderen Einkünften aus geschäftlicher Tätigkeit zu besteuern, dh nach dem Steuertarif oder der Pauschalsteuer (siehe individuelle Auslegung des Direktors der Steuerkammer in Bydgoszcz vom 17. Januar 2017, Nummer 0461-ITPB1.4511.905 . 2016.1.AK). Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ein Steuerpflichtiger, der sich für die kurzfristige Vermietung von Immobilien im Rahmen seiner Geschäftstätigkeit entscheidet, diese zusammen mit anderen Einkünften aus dieser Tätigkeit besteuern sollte.

Bis vor kurzem waren die Steuerbehörden der Ansicht, dass die kurzfristige Vermietung von Immobilien in einem touristischen Ziel, die als Privateigentum erworben wurden, als Einkünfte aus einer Pachtquelle angesehen werden können, auf die die Besteuerung in Form eines Pauschalbetrags der erfassten Einkünfte, berechnet zum Es gilt ein Satz von 8,5%. Eine Bestätigung dieser Position findet sich in der Interpretation:

Unter Berücksichtigung der Beschreibung des zukünftigen Ereignisses und der gesetzlichen Regelungen ist darauf hinzuweisen, dass der Mietvertrag eine Einnahmequelle für den Antragsteller im Sinne von Art. 6 Sek. 1a des Gesetzes über die pauschale Einkommensteuer auf bestimmte Einkünfte natürlicher Personen im Zusammenhang mit Art. 10 Sek. 1 Punkt 6 des Einkommensteuergesetzes. Die Einnahmen aus den oben genannten Quellen können von der pauschalen Einkommensteuer in Höhe des in Art. 12 Sek. 1 Punkt 3 lit. und das Gesetz über die pauschale Einkommensteuer auf bestimmte Einkünfte natürlicher Personen, d. h. 8,5 %, sofern der zuständige Leiter des Finanzamts fristgerecht eine Erklärung über die Wahl dieser Besteuerungsform abgegeben hat. Darüber hinaus kann der Antragsteller alle Einnahmen auf diesem Konto selbstständig abrechnen, wenn er dem Leiter des Finanzamts eine entsprechende Erklärung gemäß Art. 12 Sek. 6 des Gesetzes über die pauschale Einkommensteuer auf bestimmte Einkünfte natürlicher Personen.

Individuelle Auslegung des Direktors der Steuerkammer in Łódź vom 28. Juni 2016, Nummer 1061-IPTPB1.4511.399.2016.1.KLK.

Diese Auslegung war für die Steuerzahler günstig, da kurzfristige Vermietungen nicht als Einkünfte aus nichtlandwirtschaftlicher Tätigkeit behandelt wurden. Vor diesem Hintergrund wurden Mietverträge zwischen dem Steuerpflichtigen und Wohnungsnutzern, die für einen kurzen Zeitraum, z. B. mehrere Tage, eine Woche oder einen Monat geschlossen wurden, nicht als Einkünfte aus gewerblicher Tätigkeit erfasst, Leasing ist kein Vermögenswert im Zusammenhang mit einer wirtschaftlichen Tätigkeit. Somit wird die kurzfristige Vermietung der Räumlichkeiten die Einnahmequelle im Sinne von Art. 10 Sek. 1 Punkt 6 (Mieteinkünfte) des PIT-Gesetzes und können mit einer Pauschalsteuer von 8,5% besteuert werden.

Pauschalbesteuerung bei kurzfristigem Immobilienleasing

Allerdings hat sich die obige Interpretationslinie in den letzten Monaten geändert. Die sogenannte Die kurzfristige Vermietung ist in der Tat eine Reihe zyklischer, periodisch wiederholter, organisierter und kontinuierlicher Tätigkeiten, die zu Erwerbszwecken durchgeführt werden und Elemente der Definition der Wirtschaftstätigkeit enthalten. Diese Dienstleistungen haben nach Auffassung der Behörden die Merkmale von beherbergungsbezogenen Dienstleistungen, d. h. sie stellen Einnahmen aus der Einkommensquelle, der nichtlandwirtschaftlichen Wirtschaftstätigkeit, im Sinne von Art. 10 Sek. 1 Punkt 3 des PIT-Gesetzes.

Die erzielten Einkünfte aus der Vermietung für Kurzaufenthalte stellen somit Einkünfte aus nichtlandwirtschaftlicher Erwerbstätigkeit im Sinne von Art. 10 Sek. 1 Punkt 3 des Einkommensteuergesetzes und der Steuerpflichtige ist nicht berechtigt, die Pauschalbesteuerung in Höhe von 8,5 % anzuwenden.

Steuerzahler können daher nicht von einem vergünstigten Pauschalsatz von 8,5% profitieren. Bei Wahl der Pauschalbesteuerung und Erfüllung der Voraussetzungen für die Besteuerung von Einkünften in dieser Form ist der entsprechende Satz - gemäß Art. 12 Sek. 1 Punkt 2 lit. e des Gesetzes über die pauschale Einkommensteuer auf bestimmte Einkünfte natürlicher Personen - pauschal 17%.

Beispiel 2.

Der Steuerzahler kaufte eine Wohnung am Meer. Er wird in den Ferien ca. 2 Wochen in der gekauften Wohnung bleiben. Da die Wohnung nicht während des gesamten Urlaubs genutzt wird, plant der Käufer, sie an Touristen zu vermieten. Zu diesem Zweck wird ein Vertrag mit einem Unternehmen geschlossen, das sich professionell mit der kurzfristigen Vermietung von Wohnungen zu touristischen Zwecken befasst. Die Mietdauer beträgt in der Regel einige bis mehrere Tage. Der Mietvertrag wird vom Steuerzahler unterzeichnet, während die Maklerfirma nur eine Gebühr in Abhängigkeit von der Anzahl der gesendeten Touristen erhebt. Als Besteuerungsform wählte der Steuerpflichtige einen Pauschalsatz. Um sich über die Höhe des Steuersatzes zu informieren, ging er zum Finanzamt. Der Beamte teilte mit, dass die Pauschale in diesem Fall 17 % betrage.

Die Antwort des Beamten ist als richtig zu betrachten, sie wird in den folgenden Interpretationen begründet.

Bei Wahl der Pauschalbesteuerungsform und Vorliegen der zur Besteuerung von Einkünften in dieser Form berechtigenden Voraussetzungen ist der entsprechende Satz für die Besteuerung von Einkünften aus kurzfristigen Beherbergungsleistungen - nach Art. 12 Sek. 1 Punkt 2 lit. e des Gesetzes über die pauschale Einkommensteuer auf bestimmte Einkünfte natürlicher Personen - sie beträgt 17 % der Einkünfte. Gibt der Antragsteller jedoch keine Erklärung über die Wahl eines Pauschalbetrags ab, unterliegen die Einkünfte aus der Tätigkeit der Besteuerung nach der in Art. 27 Sek. 1 oder eine Pauschalsteuer von 19% nach dem Inhalt von Art. 30 c des Einkommensteuergesetzes

Individuelle Auslegung des Direktors der Steuerkammer in Bydgoszcz vom 13. Januar 2017, Nummer 0461-ITPB1.4511.980.2016.1.AK.

Unter Bezugnahme auf die vorstehenden gesetzlichen Regelungen auf den vorliegenden Fall ist festzuhalten, dass es sich bei der im Antrag beschriebenen Vermietung von Wohnungen tatsächlich um eine Reihe von zyklischen, sich periodisch wiederholenden, organisierten und fortlaufenden Aktivitäten handelt, die zu Erwerbszwecken durchgeführt werden, einschließlich der oben genannten -erwähnt Elemente der Definition der Wirtschaftstätigkeit. Die Wohnungsvermietungsdienstleistungen, die der Antragsteller zu erbringen beabsichtigt, sind Dienstleistungen im Zusammenhang mit der Unterbringung. Daher kann der Auffassung des Antragstellers nicht zugestimmt werden, dass die Tätigkeiten der Wohnungsvermietung unter die sog privater Mietvertrag. Nach Auffassung der Behörde sollte der Antragsteller die Einnahmen aus der Vermietung von Wohnungen – als Dienstleistungen im Zusammenhang mit der Unterbringung für Kurzaufenthalte – als Einnahmequelle gemäß Art. 10 Sek. 1 Punkt 3 des Einkommensteuergesetzes und in der für diese Einkommensquelle vorgesehenen Weise besteuert. Der obige Umstand bedeutet auch, dass der Antragsteller nicht berechtigt ist, die Pauschale auf verbuchte Einnahmen in Höhe von 8,5% der Einnahmen auf die Einnahmen aus Vermietungsleistungen anzuwenden. Wenn Sie sich für die Pauschalbesteuerung entscheiden und die Voraussetzungen für die Besteuerung von Einkünften in dieser Form erfüllen, ist der entsprechende Satz - gemäß Art. 12 Sek. 1 Punkt 2 lit. e des Gesetzes über die pauschale Einkommensteuer auf bestimmte Einkünfte natürlicher Personen - wird ein Pauschalsatz von 17 % auf die erfassten Einkünfte erhoben.

Individuelle Auslegung des Direktors der Steuerkammer in Posen vom 1. Juni 2016, Nummer ILPB1 / 4511-1-156 / 16-4 / TW.

Zusammenfassung

Unter Berücksichtigung der geänderten Auslegungsgeraden kann gefolgert werden, dass die kurzfristige Vermietung einer Wohnimmobilie in einer touristischen Destination nicht von einer Pauschale von 8,5% profitieren kann. Nach Auffassung der Steuerbehörden handelt es sich bei der kurzfristigen Anmietung einer Wohnung in einem Fremdenverkehrsort um eine Beherbergungsleistung. Daher beträgt der angemessene Pauschalsatz 17 %. Eine Kurzzeitmiete mit einer Pauschale von 17% zu besteuern ist aus Sicht des Vermieters unrentabel. Bei einer Besteuerung mit einer Pauschale für Kurzzeitmieten können wir die damit verbundenen Kosten nicht abziehen. Entscheiden Sie sich für eine Besteuerung nach allgemeinen Grundsätzen, sei es in Form eines Steuertarifs oder einer Abgeltungssteuer, können wir steuerlich abzugsfähige Kosten wie Abschreibungs- oder Renovierungskosten von den Einnahmen abziehen.

Vor diesem Hintergrund wird die Besteuerung der wiederholt durchgeführten kurzfristigen Vermietung von Immobilien von den Finanzbehörden als Einkünfte aus wirtschaftlicher Tätigkeit eingestuft, auch wenn Gegenstand des Leasings Immobilien sind, die nicht zum Vermögen der Gesellschaft gehören. Eine solche Einstufung eines kurzfristigen Mietverhältnisses bringt dem Steuerzahler kaum Vorteile. In diesem Rechtsstaat scheint der einzige Vorteil der Besteuerung von Mietverträgen mit einer registrierten Pauschale die Möglichkeit zu sein, vereinfachte Aufzeichnungen zu führen.