Dividendensteuer – wie begleichen?

Dienstleistungssteuer

Es scheint, dass die Bestimmungen über die Besteuerung von Dividenden, die von natürlichen Personen erhalten werden, keine Zweifel aufkommen lassen sollten. Wie die Praxis zeigt, haben Steuerzahler jedoch sehr häufig Probleme mit ihrer Ansiedlung, was häufig zu Streitigkeiten mit den Finanzbehörden führt. Wie sieht die Dividendensteuer aus?

Bei der Dividende handelt es sich um Erträge aus Aktien oder Aktien einer Kapitalgesellschaft. Der Dividendenanspruch ist das grundsätzliche Genussrecht eines Gesellschafters oder Aktionärs, das sich daraus ergibt, dass er bestimmtes Kapital eingebracht hat, um auf diesem Konto einen Gewinn zu erzielen.

Die Dividende ist mit ihrem tatsächlichen Eingang beim Gesellschafter steuerpflichtig, und die von einer natürlichen Person erhaltene Dividende stellt Einkünfte aus ihrem Kapital dar (§ 17 Abs. 1 Nr. 4 PIT-Gesetz).

Dividendensteuer

Auf Dividendeneinkünfte wird eine pauschale Einkommensteuer von 19 % erhoben, ohne dass die Einkünfte um steuerlich abzugsfähige Kosten gekürzt werden (§ 30a Abs. 1 Nr. 4 und 6 PIT-Gesetz). Wichtig ist, dass Dividendenerträge nicht mit dem nach dem Steuertarif besteuerten Einkommen kombiniert werden und nicht in der jährlichen Steuererklärung ausgewiesen werden.

Die eingezogene Steuer ist bis zum 20. des Monats, der auf den Monat folgt, in dem die Steuer erhoben wurde, auf das Konto des für den Sitz der ausschüttenden Gesellschaft zuständigen Finanzamts zu überweisen.

Darüber hinaus sollte der Steuerpflichtige bis Ende Januar des auf das Steuerjahr folgenden Jahres (und bei Einstellung des Unternehmens vor Ende Januar) eine jährliche pauschale Einkommensteuererklärung (PIT-8AR) an das Finanzamt senden des auf das Steuerjahr folgenden Jahres - durch Einstellung der Geschäftstätigkeit).

Der Zahler ist nicht verpflichtet, die PIT-8AR-Erklärung an den Steuerzahler zu senden. Der Steuerpflichtige ist nicht verpflichtet, Dividendenerträge jährlich zu erfassen und zu bilanzieren. Aus diesem Grund wurde die Pauschalsteuer vom Zahler, also der Gesellschaft, abgerechnet.

Vorauszahlung für Dividenden

Bei der Dividendenvorauszahlung handelt es sich um Erträge aus Kapitalmitteln. In einem solchen Fall ist der Zahler verpflichtet, auf den Auszahlungsbetrag eine pauschale Einkommensteuer von 19 % zu erheben. Der Betrag dieser Steuer ist bis zum 20. des auf den Monat der Steuererhebung folgenden Monats auf das Konto des zuständigen Finanzamtes (je nach Sitz der Gesellschaft) zu überweisen.

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Sachdividende

Normalerweise erfolgt die Zahlung von Dividenden in Form von Geld, aber es kommt vor, dass Unternehmen sie in Form von Sachleistungen auszahlen. In einer solchen Situation ist es nicht möglich, die Steuer einzuziehen und die Dividende abzüglich Steuern zu zahlen, daher sollte der Aktionär die dem Unternehmen (Zahler) geschuldete Steuer zahlen.

Eine solche Position wurde in der individuellen Auslegung vom 6. Oktober 2010 durch den Direktor der Steuerkammer in Kattowitz, Az. IBPBII / 2 / 415-777 / 10 / MM, wo wir lesen können:

(...) Im vorliegenden Fall wird es nicht möglich sein, Herrn Dividenden auf das Konto der Gesellschaft zu versteuern. Dann sollte die Gesellschaft den erhaltenen Betrag auf das Konto des zuständigen Finanzamts überweisen und damit ihrer Verpflichtung zur Zahlung der Dividende nachkommen.

Zusammenfassend ist die Stellungnahme des Antragstellers als unrichtig anzusehen, da es Herrn S. nicht möglich ist, die Steuer auf Rechnung des Finanzamtes wegen der Dividende abzuführen. Die Steuer soll vom Unternehmen als Zahler gezahlt werden. Der Aktionär ist nur verpflichtet, dem Zahler den Steuerbetrag auf die erhaltene Dividende (...) zu überweisen.

Sachdividende und Mehrwertsteuer

Die Umsatzsteuer unterliegt grundsätzlich gebührenpflichtigen Umsätzen, d.h. der entgeltlichen Lieferung von Waren und der entgeltlichen Erbringung von Dienstleistungen. In einigen Fällen sind jedoch auch steuerpflichtige Tätigkeiten gebührenfrei, einschließlich der freien Übertragung von Gegenständen durch den Steuerpflichtigen.

Der Gesetzgeber hat einige unentgeltlich erbrachte Lieferungen und Leistungen mit der entgeltlichen Warenlieferung und den entgeltlichen Dienstleistungen, also mit umsatzsteuerpflichtigen Tätigkeiten gleichgesetzt.

Die Steuer auf Waren und Dienstleistungen unterliegt nicht nur der freien Übertragung von Gütern zu Zwecken, die nicht mit dem ausgeübten Unternehmen zusammenhängen, sondern auch der freien Übertragung aller Güter, die mit dem ausgeübten Unternehmen in Zusammenhang stehen. Für die Besteuerung einer bestimmten freihändigen Tätigkeit ist es wichtig, ob der Steuerpflichtige berechtigt war, den Steuerbetrag ganz oder teilweise um den Betrag der Vorsteuer auf diese Tätigkeiten zu mindern.

Aus den vorstehenden Regelungen geht hervor, dass im Falle einer Sachdividende (sofern der Erwerb steuerabzugsberechtigt war) diese als unentgeltliche Lieferung von Gegenständen und Dienstleistungen einzustufen ist.

Eine solche Position wurde vom Direktor der Steuerkammer in Warschau in einem Schreiben vom 5. Juli 2012, Nr.IPPP2 / 443-411 / 12-3 / AO, bestätigt, das lautet:

(...) unter den von der Gesellschaft beschriebenen Umständen wird die Zahlung von Dividenden an den Aktionär in Form von Immobilien (Gebäude und Bauwerke, die dauerhaft mit dem Grundstück verbunden sind), die von der Gesellschaft im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit gebaut oder erworben werden, als unentgeltliche Warenlieferung steuerpflichtig nach Art. 7 Sek. 2 des Umsatzsteuergesetzes. Daher ist der Antragsteller verpflichtet, für diese Tätigkeit die Mehrwertsteuer zum entsprechenden Steuersatz zu berechnen oder eine Steuerbefreiung anzuwenden, wenn die Immobilie die Bedingungen für ihre Antragstellung erfüllt (...).