Arbeiten am Computer - Gesundheits- und Sicherheitsanforderungen

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Arbeitsschutzvorschriften beziehen sich ganz genau auf die Themen Arbeitsbedingungen und Sicherheit unserer Mitarbeiter. Es kommt jedoch häufig vor, dass wir sie nur in die Realität der Produktionsmitarbeiter übersetzen und sicherstellen, dass sie der Arbeit, die sie ausführen, Schutzkleidung tragen. Andererseits werden in dieser Angelegenheit leider auch Büroangestellte vernachlässigt, die zudem diversen gesundheitlichen Beeinträchtigungen ausgesetzt sind – was vor allem durch die langjährige Arbeit am Computer beeinflusst wird.

Pflichten des Arbeitgebers im Bereich Gesundheit und Sicherheit

Die Hauptpflicht des Arbeitgebers besteht darin, alle Gesundheits- und Sicherheitsvorschriften einzuhalten, unabhängig von der vom Arbeitnehmer ausgeführten Arbeit. Grundlage der Vorschriften ist die ordnungsgemäße Gestaltung der Arbeitsumgebung. Heutzutage gibt es praktisch kein Unternehmen, in dem Computerarbeit nicht erforderlich ist. Deshalb lohnt es sich, sich für die Einschränkungen der Gesundheits- und Sicherheitsvorschriften bei Bürostellen zu interessieren.

Eine am Computer arbeitende Person, die bei einem Arbeitgeber beschäftigt ist (auch Auszubildende und Praktikanten), nutzt mindestens die Hälfte der täglichen Arbeitszeit, also mindestens 4 Stunden täglich, einen Computer (§ 2 Nummer 4 der Arbeitsschutzverordnung) an Arbeitsplätzen, die mit Bildschirmmonitoren ausgestattet sind, nachfolgend Verordnung genannt).

Arbeiten am Computer - Arbeitspausen

Bei ununterbrochener Arbeit am Computer von einer Stunde ist der Arbeitgeber verpflichtet, die Arbeit so zu organisieren, dass ein Wechsel der Arbeitsart augenschonend oder in veränderter Körperhaltung möglich ist. Für den Fall, dass der Arbeitgeber eine solche Änderung nicht vornehmen kann, muss er pro Arbeitsstunde eine Mindestpause von 5 Minuten vor dem Bildschirm einräumen (§ 7 der Verordnung). Eine solche Pause ist in der Arbeitszeit des Arbeitnehmers enthalten und in der Regel zu zahlen.

Korrekturbrille für Computerarbeiter

Eine weitere durch die Arbeitsschutzvorschriften geregelte Verpflichtung gegenüber dem Arbeitgeber ist die Bereitstellung einer sehgerechten Brille für Arbeitnehmer, die an Arbeitsplätzen arbeiten, die mit Bildschirmmonitoren ausgestattet sind. Grundlage für die Kostenübernahme für den Brillenkauf durch den Arbeitgeber sind augenärztliche Untersuchungen, die durch ein arbeitsmedizinisches Attest bestätigt werden. Nur in diesem Fall besteht eine Verpflichtung zur Refinanzierung der Korrekturbrillen für Mitarbeiter. Wenn wir eine Person, die in unserem Unternehmen beschäftigt ist oder sich auf eine Vollzeitstelle bewirbt, zur Untersuchung an einen Betriebsarzt schicken, wird festgestellt, ob für den Mitarbeiter eine Brille gekauft werden muss
Die Höhe der Refinanzierung des Brillenkaufs wird vom Arbeitgeber selbst in der Betriebsordnung seines Unternehmens festgelegt. Dennoch muss die Menge so eingestellt werden, dass Sie eine Brille gemäß den Empfehlungen des Arztes kaufen können.