Geschäfte über eine Einrichtung in einem anderen Land tätigen

Dienstleistungsgeschäft

Im Zeitalter der Globalisierung und des nahezu uneingeschränkten Zugangs zum Weltmarkt entscheiden sich Unternehmen immer häufiger, über das Staatsgebiet hinaus zu expandieren. Um ein Netz von Einzelhandelsgeschäften aufzubauen, ist es notwendig, neue Werke in anderen Ländern zu eröffnen. Es stellt sich daher die Frage, wie die Einkünfte einer in einem anderen Land ansässigen Anlage zu bilanzieren sind, wenn sich der Firmensitz in Polen befindet?

Was ist eine Wette?

Allgemein wird unter einem Werk eine Form der Geschäftstätigkeit außerhalb Polens in Form eines organisatorisch getrennten Teils eines Unternehmens verstanden. Eine genauere Definition findet sich im OECD-Musterabkommen. Dieses Abkommen ist das Grundmodell aller Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung und zur gegenseitigen Verrechnung der Einkünfte des Steuerpflichtigen in verschiedenen Ländern. Gemäß Art. 5 dieses Übereinkommens ist eine Niederlassung eine feste Geschäftseinrichtung, durch die die Geschäftstätigkeit des Unternehmens ganz oder teilweise ausgeübt wird.

Aus den oben genannten Gründen müssen bestimmte obligatorische Bedingungen erfüllt sein, damit wir über eine Wette sprechen können. Zunächst ist eine Anlage als ausländische Institution zu verstehen. Es muss sich daher um einen separaten Ort mit einem bestimmten geografischen Standort handeln. An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass der Rechtstitel an diesem Ort unerheblich ist, eine ausländische Niederlassung kann auch ein gemieteter oder gepachteter Raum sein. Als nächstes wurde darauf hingewiesen, dass die Anlage dauerhaft sein muss. Dies bedeutet, dass die wirtschaftliche Tätigkeit kontinuierlich mit der Absicht und Ausrichtung auf ihre dauerhafte Durchführung durch die Anlage ausgeübt werden muss.

Beispiel 1.

Mitarbeiter des polnischen Unternehmens wurden nach Berlin entsandt, um ein langfristiges Bauvorhaben zu betreuen. Im Rahmen ihrer Tätigkeit nutzen sie angemietete Büroräume. In diesem Fall ist zu berücksichtigen, dass es sich um eine Pflanze handelt.

Beispiel 2.

Das polnische Unternehmen besitzt ein Büro in Paris. Das Büro war lange Zeit ungenutzt. Im Jahr 2017 nutzte einer der Mitarbeiter das Büro für einige Tage, während er einen einzelnen Auftrag für einen französischen Auftragnehmer ausführte. In dieser Situation wird die Einrichtung nicht dauerhaft genutzt, so dass wir sie nicht als Einrichtung betrachten können.

Das Musterübereinkommen enthält auch einen beispielhaften Katalog von Betrieben, die im Lichte der Vorschriften als Einrichtung gelten können. Dies werden insbesondere sein:

  • Ort der Geschäftsführung;

  • Zweig;

  • Büro;

  • Fabrikanlage;

  • Werkstatt;

  • eine Mine, eine Öl- oder Gasquelle, ein Steinbruch oder jeder andere Ort der Gewinnung von Bodenschätzen.

Niederlassung in einem anderen Land - Besteuerungsregeln

Wenn wir feststellen, dass es sich bei einer bestimmten Einrichtung tatsächlich um eine Niederlassung handelt, sollten wir überlegen, wie die Einnahmen aus der Ausübung der Geschäftstätigkeit des Unternehmens zu bilanzieren sind. Tiefere Überlegungen zu diesem Thema werden auch zum Inhalt des OECD-Musterabkommens führen. Nun, im Lichte von Art. 7 des Abkommens können, wenn das Unternehmen eine wirtschaftliche Tätigkeit durch eine im Ausland gelegene Betriebsstätte ausübt, die Gewinne des Unternehmens im Staat des Sitzes der Betriebsstätte besteuert werden - jedoch nur insoweit, als sie dieser Betriebsstätte zuzurechnen sind. In einem solchen Fall sind dieser Betriebsstätte die Gewinne zuzurechnen, die sie erzielt hätte, wenn sie dieselbe oder eine ähnliche Tätigkeit unter denselben oder ähnlichen Bedingungen wie ein selbständiges Unternehmen ausgeübt hätte und gegenüber dem Unternehmen von . völlig unabhängig gewesen wäre das es die Einrichtung ist.

Aus dem Vorstehenden können wir daher schließen, dass die Einkünfte einer Betriebsstätte in einem anderen Land von den Behörden dieses Landes besteuert werden können. Abgesehen davon besteht natürlich die Verpflichtung, den gesamten Gewinn eines in Polen ansässigen Steuerpflichtigen, einer juristischen Person mit Sitz oder Wohnsitz im Hoheitsgebiet der Republik Polen, zu erfassen, da er der Besteuerung unterliegt Haftung für alle seine Einkünfte (Einnahmen), unabhängig vom Ort der Einkunftsquellen. Diese Situation kann daher zur Entstehung einer Doppelbesteuerung führen. Um eine solche Situation zu vermeiden, sieht das OECD-Übereinkommen die Möglichkeit vor, eine der Methoden zur Vermeidung der Doppelbesteuerung anzuwenden. Diese Methoden sind Ausschluss mit Progression und proportionalem Abzug.

Nach der ersten Regel sind Einkünfte im Quellenstaat im Sitzstaat der Gesellschaft steuerfrei, werden jedoch bei der Ermittlung der zu zahlenden Steuer berücksichtigt. Im zweiten Fall werden die Einkünfte aus dem Ausland zu den Einkünften im Inland addiert und die im Ausland gezahlte Steuer anteilig von der Gesamtsteuer abgezogen. Welche dieser Methoden im Einzelfall anzuwenden ist, hängt von den Bestimmungen zwischen den einzelnen Ländern und den in gegenseitigen Vereinbarungen getroffenen Regelungen ab.

Schließlich ist auch erwähnenswert, dass bei der Ermittlung des Gewinns einer Anlage die für die Anlage angefallenen Vorleistungen, einschließlich der Verwaltungskosten und der allgemeinen Verwaltungskosten, abgezogen werden dürfen, unabhängig davon, ob sie im Land der Anlage oder anderswo entstanden sind.