Provision auf den Kreditantrag – korrekte Abrechnung

Dienstleistungssteuer

Die Nutzung von Bankdienstleistungen (wie das Führen eines Bankkontos oder die Aufnahme eines Kredits) ist ein wesentlicher Bestandteil der Führung eines Unternehmens. In den meisten Fällen werden Bankdienstleistungen gegen Bezahlung angeboten. Der Steuerpflichtige sollte immer beurteilen, ob die anfallenden Gebühren mit der ausgeübten Tätigkeit zusammenhängen, und sich überlegen, wie diese Aufwendungen zu bilanzieren sind. Es kommt vor, dass dem Unternehmer eine Provision auf den Kreditantrag berechnet wird. Finden Sie heraus, wie es richtig abgerechnet werden sollte!

Steuerabzugsfähig – was kann berücksichtigt werden?

Die Kommission für den Kreditantrag, die von einer natürlichen Person, die ein Unternehmen betreibt, bezahlt wird, ist als Aufwand im Sinne von Art. 22 Sek. 1 des Einkommensteuergesetzes. Damit diese Gebühr nach diesem Gesetz als steuerlich abzugsfähige Kosten angesehen werden kann, muss sie die folgenden Bedingungen erfüllen:

  • anfallen, um Einnahmen zu erzielen oder ihre Quelle zu sichern oder zu erhalten,

  • es kann keine Ausgabe nach Art. 23 des oben genannten Gesetzes.

Kommission zum Betriebsmittelkreditantrag - soll in die KPiR aufgenommen werden

Die Entscheidung über die Aufnahme der Provision auf den Kreditantrag in das Steuerbuch hängt von der Mittelverwendung ab, die dem Steuerpflichtigen für den aufgenommenen Kredit zur Verfügung stehen - und dieser Aspekt sollte in erster Linie berücksichtigt werden. In Kunst. 23 PIT-Gesetz sieht keinen Ausschluss von den Provisionskosten für einen Kreditantrag vor. Wenn die Mittel für Zwecke im Zusammenhang mit der laufenden Geschäftstätigkeit des Unternehmens verwendet werden (Betriebsmitteldarlehen) und der Steuerpflichtige zusätzlich einen Nachweis darüber hat, kann der Aufwand zum Zeitpunkt seiner Entstehung als steuerlich abzugsfähiger Aufwand erfasst werden.

Bei Steuerpflichtigen, die auf der Grundlage der KPiR abrechnen, gilt als Datum des Entstehens der Kosten in der Regel das Datum der Ausstellung einer Rechnung, Rechnung oder eines sonstigen Nachweises, der der Verbuchung der Kosten zugrunde liegt (Art. 22 Abs das PIT-Gesetz). Im Falle von Bankgebühren ist dieses Dokument ein Kontoauszug. Die Provision für die Berücksichtigung des Darlehens, dessen Mittel den laufenden Aufwendungen zuzuordnen sind, ist in Spalte 13 der KPiR – „Sonstige Aufwendungen“ einzutragen.

Anerkennung der Provision auf den Antrag bei einem Kredit zu Anlagezwecken

Wie bereits erwähnt, ist der Zweck, für den der Unternehmer die von der Bank erhaltenen Mittel verwendet, von großer Bedeutung. Das PIT-Gesetz (Art. 23 Abs. 1 Nr. 33) sieht eine Regelung vor, wonach Zinsen, Provisionen und Wechselkursdifferenzen von Darlehen (Krediten), die die Investitionskosten bei der Durchführung dieser Investitionen erhöhen, nicht als steuerlich abzugsfähige Kosten angerechnet werden können. Wenn das Darlehen zu Investitionszwecken aufgenommen wurde, darf nach diesem Artikel die Provision für die Prüfung des Antrags erst nach Abschluss der Investition in die Kosten einbezogen werden. In diesem Fall erhöht der Aufwand den Wert des Anlagevermögens und wird als Abschreibung auf den Anfangswert des Anlagevermögens verbucht.