Stillpausen und ärztliches Attest

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Viele Frauen möchten nach dem Mutterschaftsurlaub wieder in den Beruf einsteigen. Es gibt bestimmte Befugnisse, um Frauen zu helfen, die Rolle von Mutter und Arbeitnehmerin zu vereinbaren.Einer von ihnen gibt das Recht, die Stillpause zu nutzen. Die Regeln für die Nutzung einer solchen Pause richten sich nach den Bestimmungen des Arbeitsgesetzbuchs.

Allgemeine Regeln

Eine Arbeitnehmerin, die ihr Kind stillt, hat Anspruch auf zwei halbstündige Arbeitspausen, die in die Arbeitszeit eingerechnet sind. Wenn sie mehr als ein Kind füttert, hat sie Anspruch auf zwei Pausen von jeweils 45 Minuten. Stillpausen können auf Antrag der Arbeitnehmerin gemeinsam gewährt werden.

Arbeitnehmerinnen, die weniger als 4 Stunden täglich beschäftigt sind, haben keinen Anspruch auf Stillpausen. Wenn die Arbeitszeit der Arbeitnehmerin 6 Stunden pro Tag nicht überschreitet, hat sie Anspruch auf eine Stillpause.

Beachtung!

Eine Arbeitnehmerin, deren tägliche Arbeitszeit weniger als 4 Stunden beträgt, hat keinen Anspruch auf eine Stillpause.

Arbeitspausen zum Füttern werden in die Arbeitszeit eingerechnet. Sie haben Anspruch auf eine als Urlaubsgeld berechnete Vergütung. Sie werden während der gesamten Stillzeit verabreicht.

Es ist jedoch zu betonen, dass es falsch ist, einer Arbeitnehmerin einen Urlaub zu gewähren, der sich aus der Summe der monatlichen Pausen aufgrund des Stillens eines Kindes ergibt. Gemäß den Bestimmungen des Arbeitsgesetzbuches können auf Antrag des Arbeitnehmers die ihm zustehenden Pausen gemeinsam gewährt werden. Die Möglichkeit gemeinsamer Pausen gilt jedoch nur für diejenigen, die den Mitarbeitern an einem Tag zustehen, d. h. maximal zwei Pausen von 30 Minuten oder 45 Minuten je nach Anzahl der Kinder.

Der Arbeitgeber ist verpflichtet, Stillpausen zu gewähren, da er an den Antrag gebunden ist. Entzieht er dem Arbeitnehmer dieses Recht, läuft er Gefahr, die Rechte des Arbeitnehmers zu verletzen.

Vorzeitige Beendigung der Arbeit

Viele Frauen, die eine gemeinsame Pause machen möchten, bitten darum, die Arbeit 1 Stunde früher zu beenden. Ist diese Praxis erlaubt? Aber sollten Stillpausen während des Arbeitstages genutzt werden?

Die Bereitstellung von Art. 187 des Arbeitsgesetzbuchs legt nicht fest, zu welchen Zeiten eine stillende Arbeitnehmerin Stillpausen einlegen darf. Sie legt lediglich fest, dass die Pause auf ihren Antrag hin gewährt wird und dass die Pausen gemeinsam gewährt werden können. Anstelle von zwei halbstündigen Pausen kann ein Arbeitnehmer beispielsweise eine einstündige Pause während des Arbeitstages beantragen. Während der Arbeit bedeutet dies, dass sowohl am Ende als auch am Anfang der Arbeitszeit Pausen gewährt werden können. Es bestehen daher keine rechtlichen Hindernisse, auf Wunsch des Arbeitnehmers die Arbeitszeit um eine Stunde zu reduzieren oder eine Stunde später zu beginnen.

Eine Arbeitnehmerin, die die Stillpausen in Anspruch nehmen möchte, muss einen schriftlichen Antrag stellen und die Daten des Kindes angeben, dh Name, Nachname, Geburtsdatum und das Datum des Beginns der Ausübung des Anspruchs und die Art und Weise, wie sie die Stillpausen nutzen möchte . Daher sollte eine Arbeitnehmerin, die ein Kind stillt, im Antrag genau angeben, wann sie die ihr zustehenden Pausen in Anspruch nehmen wird.

Der Arbeitgeber ist verpflichtet, auf Verlangen des Arbeitnehmers Pausen zu gewähren, da er an den Antrag gebunden ist, die Pausen durch einen kürzeren Arbeitstag zu ersetzen.

Die Zeit, in der Pausen zum Füttern gegeben werden

Stillpausen werden auf Antrag der Arbeitnehmerin gewährt, basierend auf ihrer Erklärung, dass sie das Kind stillt.

Es gibt keine Vorschriften, die die Nutzung der oben genannten durch den Arbeitnehmer zeitlich begrenzen Der Anspruch auf Pausen ist nicht vom Alter des Kindes abhängig. Dieser Zeitraum richtet sich nach den Bedürfnissen des Kindes und der Mutter. Es wird daher für jeden Mitarbeiter, der ein Kind stillt, individuell sein. Die Mitarbeiterin kann daher diese Pausen nutzen, solange sie ihr Baby tatsächlich stillt.

Das Arbeitsgesetzbuch verlangt nicht, dass der Arbeitnehmer des Arbeitgebers ein entsprechendes ärztliches Attest vorlegt. Eine bloße Aussage des Arbeitnehmers sollte ausreichend sein.

Beachtung!

Nichts im Gesetz verlangt von der Arbeitnehmerin, eine ärztliche Bescheinigung vorzulegen, aus der hervorgeht, dass sie das Kind stillt (wie dies bei der Diagnose einer Schwangerschaft der Fall ist).

Die Bestimmungen von Tarifverträgen oder Arbeitsordnungen dürfen die Rechte stillender Arbeitnehmerinnen nicht ungünstiger einschränken, als es sich aus dem Arbeitsgesetzbuch ergibt. Somit kann das Gesetz weder die Vorlage von ärztlichen Attesten erzwingen noch regeln, wie lange eine stillende Arbeitnehmerin Arbeitspausen einlegen darf.

Wichtig!

Interne Vorschriften des Arbeitgebers (z. B. Arbeitsordnung) dürfen die Rechte der Arbeitnehmer, die sich aus allgemein geltenden Gesetzen ergeben, nicht einschränken.

Es ist jedoch zu beachten, dass solche Pausen den normalen Arbeitsablauf am Arbeitsplatz nicht beeinträchtigen dürfen.