Regelungen zur Rechnungsstellung – ist das notwendig?

Dienstleistungssteuer

Unternehmer, die Rechnungen an ihre Auftragnehmer ausstellen, wissen genau, wie wichtig es ist, die Echtheit der Herkunft, die Integrität des Inhalts und die Lesbarkeit dieser Dokumente sicherzustellen. Eine solche Empfehlung wurde in Abs. 20a Absatz 1 der Verordnung des Finanzministers vom 28. März 2011 über die Steuerrückerstattung an bestimmte Steuerpflichtige, die Ausstellung von Rechnungen, ihre Aufbewahrung und die Liste der Waren und Dienstleistungen, für die keine Mehrwertsteuerbefreiung gilt. Prüfen Sie, ob die Regeln für die Rechnungsstellung erforderlich sind!

Die oben genannte Vorschrift, die am 1. Januar 2013 in die Verordnung aufgenommen wurde, definiert genau, welche Bedingungen der Steuerpflichtige bei der Ausstellung von Rechnungen sicherstellen muss. Diese Bestimmung legt jedoch nicht genau fest, welche Methoden zu diesem Zweck verwendet werden sollen.

Diese Schlussfolgerung ist jedoch nicht ganz richtig. Nach Abs. 20a Absatz 2 Die Echtheit der Herkunft, die Unversehrtheit des Inhalts und die Lesbarkeit der Rechnung können durch allfällige betriebswirtschaftliche Kontrollen sichergestellt werden. Eine solche Kontrolle ist als Vorgang zu verstehen, bei dem der Unternehmer ein gewisses Maß an Wissen über den Auftragnehmer, die Gewissheit über die unveränderten Daten der erhaltenen Rechnung und die Lesbarkeit des Dokuments vom Zeitpunkt der Ausstellung bis zum Ende des die erforderliche Aufbewahrungsdauer.

Die Erstellung einer Rechnungsvorschrift kann eine Art Geschäftskontrolle sein – als Regelwerk zur Sicherstellung der Authentizität, Integrität und Lesbarkeit von Rechnungen. Dennoch ist ein solches Verfahren nicht der einzige erlaubte Weg - hier liegt es am Händler, wie er eine verlässliche Möglichkeit schafft, zu überprüfen, ob die ausgestellte Rechnung tatsächlich alle notwendigen Erwartungen erfüllt. Als Beispiel seien die Tätigkeiten ausländischer Unternehmer genannt, die beispielsweise von einem neuen Unternehmer einen Personalausweis und Informationen über eine Eintragung im Wirtschaftsregister als Bestätigung benötigen, dass es sich tatsächlich um einen zur Ausstellung eines Dokuments befugten Unternehmer handelt. Eine weitere Möglichkeit der Rechnungsprüfung ist die Möglichkeit, der Rechnung zusätzliche Dokumente zuzuordnen – zB Lagerauftrag, Zahlungsnachweis etc. Die Überprüfung der Rechnungsintegrität ist auch die Kontrolle des im Unternehmen eingesetzten Fakturierungsprogramms – sofern es sicherstellt, dass die erforderlichen Elemente auf dem Dokument platziert werden, kann davon ausgegangen werden, dass die von ihm ausgestellten Rechnungen keine Änderungen erfordern.

Sie sehen, es gibt viele Möglichkeiten, Ihre Rechnungen mit Rahmenbedingungen zu versehen – sie enden nicht mit der Ausstellung von Rechnungen. Es bleibt dem Steuerpflichtigen überlassen, eine bestimmte Methode zu wählen. Im Zweifelsfall können Sie sich an das zuständige Finanzamt wenden, wo sich der Unternehmer darüber informieren sollte, ob der von ihm übernommene Grundsatz der Sicherstellung und Prüfung der Echtheit der Herkunft, der Unversehrtheit des Inhalts und der Lesbarkeit der Rechnung richtig ist.