Überstundenzuschlag – wie viel?

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Das Arbeitsrecht sieht die Möglichkeit vor, dass Arbeitnehmer über ihre Beschäftigung hinaus arbeiten. Solche Situationen müssen jedoch durch die spezifischen Bedürfnisse des Arbeitgebers verursacht werden. Ein Arbeitnehmer, der Überstunden geleistet hat, muss für Überstunden entschädigt werden. Sie kann in Form einer Zusatzvergütung erfolgen oder in arbeitsfreie Tage umgerechnet werden. Lesen Sie, welche Regeln für die Festsetzung der Überstundenvergütung gelten!

Zusätzliche Stunden

Gemäß Art. 151 Par. 1 des Arbeitsgesetzbuches darf ein Arbeitnehmer über die geltenden Arbeitszeitnormen hinaus nur bei besonderen Bedürfnissen des Arbeitgebers, einer Rettungsaktion, zum Schutz von Leben oder Gesundheit, zum Schutz von Eigentum oder der Umwelt arbeiten, oder im Fehlerfall beseitigt werden. Alle Angaben zur Arbeitszeit sollten in die Betriebsordnung oder den Arbeitsvertrag aufgenommen werden. Gemäß den Vorschriften sollte ein Arbeitnehmer nicht länger als 8 Stunden am Tag und 40 Stunden innerhalb von 5 Tagen arbeiten. Die Ausnahme ist, wenn die Besonderheit der Arbeit eine Verlängerung der täglichen Arbeitszeit erfordert. Dies ist von 8 Stunden bis 12 Stunden in einem einmonatigen Abrechnungszeitraum möglich. Zu beachten ist jedoch, dass der Arbeitnehmer dann Anspruch auf Überstundenausgleich in Form einer kürzeren Arbeitszeit oder einer Freistellung an einem anderen Tag hat. Während der Woche hat der Arbeitnehmer Anspruch auf 35 Stunden ununterbrochene Ruhezeit und 11 Stunden an einem Tag.

100 % Barvergütung

Muss ein Arbeitnehmer an einem arbeitsfreien Tag oder Feiertag seine Tätigkeit ausüben, hat er Anspruch auf einen weiteren freien Tag oder eine Barvergütung in Form eines Bonus in Höhe von 100 % des Entgelts. Diese Bestimmungen gelten auch für Überstunden in den Nachtstunden und an jedem Tag, der die wöchentliche Arbeitszeit im Bezugszeitraum überschreitet. In anderen Fällen wird die Überstundenvergütung des Arbeitnehmers in 50 % des Lohnzuschlags oder der freien Tage ausgezahlt.

Ausgleich von Überstunden in Form von freien Tagen

Auf Antrag des Arbeitnehmers kann er im Verhältnis zu den geleisteten Überstunden arbeitsfreie Tage erhalten. Es ist jedoch zu beachten, dass er in diesem Fall keinen Anspruch auf eine zusätzliche Barabfindung hat. Wird der Antrag nicht vom Arbeitnehmer gestellt, kann ihm auch Überstundenfreistellung gewährt werden, jedoch nur in Höhe der Hälfte der geleisteten Überstunden.