Der Unterschied zwischen einer Spende und einer Steuererklärung

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Bei der Analyse der Problematik aus steuerrechtlicher Sicht sollte jeder Geldtransfer zwischen Steuerpflichtigen auf der Grundlage eines bestimmten Rechtstitels erfolgen. Manchmal können Steuerzahler jedoch Probleme mit der ordnungsgemäßen Qualifikation einer bestimmten Tätigkeit haben. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, was der Unterschied zwischen einer Spende und einer Rückerstattung ist.

Spende nach Steuerrecht

Eine Spende ist eine Vereinbarung, die in Art. 888 des Bürgerlichen Gesetzbuches. Nach dieser Bestimmung verpflichtet sich der Schenker durch einen Schenkungsvertrag, dem Beschenkten auf Kosten seines Vermögens eine unentgeltliche Leistung zu erbringen.

Im Lichte einer solchen Regelung können wir auf einige wichtige Grundzüge des Schenkungsvertrages hinweisen. Die Spende ist zunächst kostenlos. Das bedeutet, dass der Spender im Rahmen einer solchen Vereinbarung keinen Vorteil erhält, der sowohl als Vermögenszunahme als auch als Abnahme der Verbindlichkeiten verstanden wird.

In diesem Fall wird die Spende dem Empfänger zuerkannt, der zudem nicht verpflichtet ist, eine Gegenleistung für den Spender zu erbringen.

Zum Steuerrecht ist zu beachten, dass gemäß Art. 2 Klausel 1 Nr. 3 PIT-Gesetz gelten die Bestimmungen des Einkommensteuergesetzes nicht für Schenkungsverträge. Ein solches Rechtsverhältnis unterliegt der Erbschafts- und Schenkungsteuer.

Gemäß Art. 5 Erbschafts- und Schenkungssteuergesetz wird die Steuerpflicht dem Erwerber von Sachen und Eigentumsrechten auferlegt. Damit liegt die Pflicht zur Zahlung der Steuer beim Empfänger.

Zu beachten ist, dass der Empfänger die vollständige Steuerbefreiung nach Art. 4a des oben genannten Gesetzes. Für die Befreiung müssen die folgenden kumulativen Bedingungen erfüllt sein:

  • die Spende wurde von einem Ehepartner, Nachkommen, Vorfahren, Stiefsohn, Geschwistern, Stiefvater und Stiefmutter empfangen;

  • der Geldtransfer muss durch einen Überweisungsnachweis auf das Zahlungskonto des Empfängers, auf sein anderes Konto als das Zahlungskonto, bei einer Bank oder Sparkasse oder durch eine Postanweisung nachgewiesen werden;

  • der Empfänger hat dies dem zuständigen Finanzamtsleiter innerhalb von 6 Monaten nach Erhalt der Spende mit Hilfe des SD-Z2-Antrags anzuzeigen.

Ein wichtiges Merkmal des Spendenvertrages ist sein unentgeltlicher Charakter, der bedeutet, dass der Spender nicht zum Gläubiger des Empfängers wird und der Empfänger nicht verpflichtet ist, dem Spender eine Gegenleistung zu erbringen.

Kapitalrendite im Lichte des Steuerrechts

Die Rückzahlungssituation ist eine völlig andere. Lassen Sie uns zunächst überlegen, wann wir es mit einem solchen Fall zu tun haben könnten. Wenn einer Person beispielsweise bestimmte Ausgaben für Immobilien im Eigentum eines anderen Unternehmens entstehen, kann diese Person die Erstattung der entstandenen Ausgaben verlangen.

Zu beachten ist, dass nach dem Zivilrecht alles, was dauerhaft mit Grundstücken verbunden ist, Eigentum des Eigentümers ist. Es spielt keine Rolle, wer die Immobilienausgaben finanziert – alle ihre Bestandteile sind Eigentum des Grundeigentümers.

Aus der Perspektive des Themas können wir von ungerechtfertigter Bereicherung sprechen. Wir weisen darauf hin, dass gemäß Art. § 405 BGB, wer ohne Rechtsgrundlage eine materielle Leistung auf Kosten einer anderen Person erlangt hat, ist verpflichtet, die Sachleistung herauszugeben und, wenn dies nicht möglich war, den Wert herauszugeben.

Die zitierte Bestimmung sieht drei Grundvoraussetzungen für die Entstehung eines Anspruchs auf Bereicherung vor, nämlich das Erfordernis, dass:

  1. das Eigentum einer Person wurde auf Kosten des Eigentums einer anderen Person bereichert;

  2. Bereicherung und Erschöpfung waren in dem Sinne miteinander verbunden, dass Bereicherung das Ergebnis von Verarmung ist und daher eine gemeinsame Quelle hatte, und

  3. dass die Bereicherung ohne Rechtsgrundlage erfolgt.

Überlegen Sie nun, welche steuerlichen Konsequenzen die Vorleistungserträge haben. Was die Einkommensteuer anbelangt, gemäß Art. 11 Sek. 1 des PIT-Gesetzes sind die steuerpflichtigen Einkünfte die dem Steuerpflichtigen im Kalenderjahr erhaltenen bzw.

Daher unterliegt die Einkommensteuer der Einkommensteuer (abzüglich möglicher Kosten), die aufgrund bestimmter tatsächlicher und rechtlicher Aktivitäten erzielt wird, bei denen wir uns mit einer Erhöhung des Vermögens, einem erzielten Vermögensgewinn mit einer bestimmten finanziellen Dimension befassen.

Das einkommensteuerpflichtige Einkommen umfasst daher nicht die Beträge, die aufgrund verschiedener Arten der Erstattung eigener Aufwendungen für ein anderes Unternehmen erzielt werden, sofern die Erstattung tatsächlich dem Betrag der zuvor getätigten Aufwendungen entspricht. Starten Sie eine kostenlose 30-tägige Testphase ohne Bedingungen!

Dies teilte auch der Direktor der Steuerkammer in Warschau mit Schreiben vom 31. Januar 2017, Nr. 1462-IPPB4.4511.1233.2016.1.GF mit:

Unter Berücksichtigung des Vorstehenden ist daher festzuhalten, dass die Quittung des Antragstellers vom Miteigentümer über die Erstattung der dem Antragsteller für das oben beschriebene Gemeinschaftsgut entstandenen Aufwendungen - bestehend darin, dass der Wert von 1/2 von auf den Rückzahlungsbetrag für den 1/2 Anteil am Eigentum an der Immobilie, deren Zahlung an den Miteigentümer wird von der Antragstellerin im Zusammenhang mit dem Erwerb des Miteigentümeranteils infolge Wegfall des Miteigentums verlangt - es entstehen für die Antragstellerin keine Einkünfte gemäß Art. 10 Sek. 1 Punkt 9 des Einkommensteuergesetzes, da es sich bei den oben beschriebenen Tatsachen nicht um die Erzielung eines finanziellen Gewinns des Antragstellers handelt”.

Vor dem Hintergrund der dargestellten Erläuterungen können wir daher feststellen, dass diese Art von Veranstaltungen steuerneutral ist, wenn die erhaltene Aufwandsrendite den zuvor angefallenen Aufwendungen entspricht. Es ist hervorzuheben, dass der Erstattungsempfänger unter diesen Umständen keinen neuen finanziellen Gewinn erhält. Es kommt nur zum Ausgleich des zuvor geminderten Vermögensstatus. Auf die Erstattung wenden wir im Rahmen des Zivilrechts die Regelungen der ungerechtfertigten Bereicherung an. Steuerrechtlich kann man jedoch sagen, dass die Beträge, die aus verschiedenen Arten der Erstattung eigener Aufwendungen für einen anderen Rechtsträger erzielt werden, kein zu versteuerndes Steuereinkommen darstellen.

Der Unterschied zwischen einer Spende und einer Rückgabe

Zu der eingangs skizzierten Problematik ist anzumerken, dass der grundlegende Unterschied zwischen einer Spende und einer Kapitalrendite das Merkmal der Vergütung oder deren Fehlen ist.

Eine Spende ist ein klassisches Beispiel für eine unentgeltliche Zuwendung, aber im Falle einer Erstattung erfolgt diese Zuwendung nicht, weil ein Unternehmen dem anderen Unternehmen die zuvor getätigten Ausgaben für den Vermögenswert, der sein Vermögen darstellt, erstattet.

Infolgedessen ist die Identifizierung von Rücksendungen mit Spende falsch. Geleitet von der obigen Prämisse sollte ein bestimmter Geldtransfer zwischen Steuerzahlern immer angemessen qualifiziert werden. Erfolgt eine Erstattung zwischen zwei natürlichen Personen, kann diese Tätigkeit nicht als Spende behandelt werden. Die Anwendung der Vorschriften des Erbschafts- und Schenkungssteuergesetzes wäre daher in dieser Situation ungerechtfertigt.

Die Situation ist ähnlich, wenn wir die obige Situation umkehren. Eine unentgeltliche Spende kann nicht als Aufwandserstattung gelten, die grundsätzlich nicht steuerpflichtig ist. Eine solche falsche Qualifikation könnte als Versuch angesehen werden, das Gesetz zu umgehen.

Schließlich ist darauf hinzuweisen, dass sich die Finanzbehörden bei der Analyse eines konkreten Rechtsverhältnisses zwischen den Parteien an dem Zweck und der Absicht der Parteien und nicht an der Bezeichnung eines bestimmten von den Steuerpflichtigen angenommenen Vertrages orientieren.