Entwicklung des Unternehmertums bei Frauen – geplante Unterstützung für PARP

Dienstleistungsgeschäft

Das Klischee einer Polin, deren Hauptaufgabe darin besteht, den Haushalt zu führen und Kinder zu erziehen, ist vor einiger Zeit erloschen. Nach neuesten Forschungsergebnissen wollen sowohl Frauen als auch Männer ihr eigenes Unternehmen führen, und ihr Ansatz zum Unternehmertum unterscheidet sich praktisch nicht.

Die obige These wurde auch durch Studien der Polnischen Agentur für Unternehmensentwicklung gestützt. Den Ergebnissen zufolge haben sowohl Frauen als auch Männer ähnliche Pläne, Hoffnungen und Ängste bei der Gründung eines eigenen Unternehmens. Auch die numerischen Indikatoren lassen keinen Zweifel - Frauenunternehmen in Polen machen etwa 35 Prozent aus. alle Unternehmen. Es ist nicht einmal mindestens die Hälfte davon, aber hier ist definitiv ein Aufwärtstrend zu erkennen.

Wie die Ergebnisse der Untersuchung zeigen, ist ein statistischer Pole, der sich für die Gründung eines Unternehmens entscheidet, jung und gebildet, bleibt meistens in einer stabilen Beziehung, ist aber kinderlos. Hier entsteht das größte Problem, unternehmungslustige Frauen von unternehmungslustigen Männern zu distanzieren. Trotz der bereits erfolgten und immer noch stattfindenden Veränderungen im Familienmodell ist es immer noch das schöne Geschlecht, das mehr Verantwortung für Haushalt, Familie und Kinder trägt.

Um die Chancen beider Geschlechter von vornherein leicht anzugleichen, sieht PARP daher vor, die Möglichkeit der individuellen Förderung durch Existenzgründerinnen einzuführen. Diese Unterstützung würde in Form von Erläuterungen und Erledigung der erforderlichen Formalitäten, Unterstützung bei der Festlegung der Unternehmensziele und -methoden zu ihrer Umsetzung usw. erfolgen. Diese Art von Schulung und Beratung würde von Einrichtungen durchgeführt, die von der Agentur aus verschiedenen Zuschüssen bezahlt werden.

Eine ähnliche Form der Unterstützung plant PARP auch für Studierende, die mit der Gründung eines eigenen Unternehmens ins Berufsleben einsteigen möchten. Das Projekt zielt auf eine Kooperation mit Hochschulen ab, wodurch ca. 200 Geschäftsideen ausgewählt und gefördert werden. Ziel des fraglichen Plans ist es, Unternehmen zu schaffen, die für einen Zeitraum von mindestens einem Jahr nach Beendigung der Fördermaßnahmen auf dem Markt wettbewerbsfähig sind.

Der Plan, Projekte zur Unterstützung unternehmerischer Frauen und Studierender zu starten, ist jedoch noch mehr Theorie als Praxis. Dennoch gibt es Annahmen, dass die ersten Unternehmen im laufenden Kalenderjahr Beihilfen erhalten könnten.