Arbeitsmarkt – was bedeutet das für den Arbeitgeber?

Dienstleistungsgeschäft

Die Daten sprechen für sich – wir nähern uns langsam dem Mitarbeitermarkt. Nicht nur die Statistiken des Arbeitsamtes sind für Arbeitnehmer günstig. Die Wirtschaft befindet sich im Wachstum und Unternehmer erklären, die Beschäftigung zu erhöhen oder zumindest auf gleichem Niveau zu halten. Auch junge Polen entschließen sich zur Auswanderung, wodurch sich der Arbeitsmarkt in einigen Branchen langsam formt. Wie kann der Arbeitgeber in diese Situation geraten?

Personalmarkt – der Spezialist diktiert die Bedingungen

Fachleute werden in jeder Branche geschätzt. Personen mit hoher Qualifikation und langjähriger Erfahrung, unabhängig von der Situation auf dem Arbeitsmarkt, hatten die Möglichkeit, Einfluss auf die Vertragsbedingungen des Arbeitgebers zu nehmen. Und während der Unternehmer akzeptiert hat, dass Experten ihre Arbeit sehr schätzen, fällt es ihm schwer zu akzeptieren, dass auch reguläre Angestellte versuchen, die günstigsten Anstellungsbedingungen auszuhandeln.

Beachten Sie, dass immer mehr Restaurants, Fastfood-Restaurants, Geschäfte und Kurierunternehmen mit hohen Fluktuationsraten zu kämpfen haben. Dies ist nicht verwunderlich, da für diesen Job keine speziellen Fähigkeiten erforderlich sind. Junge Menschen und insbesondere Studenten haben diese Art von Aktivitäten durchgeführt. Derzeit wird es immer schwieriger, einen Mitarbeiter für den Kundenservice zu finden, da sich herausstellt, dass Studenten eine Stelle in einem Unternehmen annehmen können. Und Arbeiter ohne Sekundarschulbildung gingen ins Ausland. Obwohl die Arbeitslosenquote nur sehr langsam zurückgeht, geht die Zahl der Personen, die bereit sind, für Führungspositionen zu arbeiten, drastisch zurück.

Arbeitsmarkt in der IT-Branche

Man kann sagen, dass der Mitarbeitermarkt in der IT-Branche bereits präsent ist. Arbeitgeber haben ein wachsendes Problem damit, erfahrene Programmierer, Tester und Analysten zu rekrutieren. Menschen mit nützlichen Fähigkeiten schätzen sie sehr. Bei der Auswahl der Arbeitgeber achten sie nicht nur auf die Beschäftigungsstabilität und die Höhe der Entlohnung. Faktoren wie:

  • die Entfernung vom Arbeitsplatz zum Wohnort,

  • kostenlose Mahlzeiten - Mittagessen, frisches Obst, Mittagessen, Sandwiches,

  • übertarifliche Leistungen - Multisportkarte, kostenlose Gesundheitsversorgung, Kurse, Schulungen, Firmenwagen, Telefon,

  • Arbeitsatmosphäre,

  • Möglichkeit der Fernarbeit,

  • Büroausstattung und ihr Layout - hochklassige Spezialisten wollen nicht in Kisten arbeiten,

  • Nähe zu Lebensmittelgeschäften, Kindergärten am Arbeitsplatz.

Wie wird der Arbeitgeber damit umgehen?

Der Arbeitsmarkt ist für den Arbeitgeber leider ein ungünstiges Phänomen. Einerseits müssen Unternehmer um kompetente Mitarbeiter kämpfen, andererseits sind sie gezwungen, höhere Gehälter anzubieten oder gering Qualifizierte einzustellen. Die Qualität der erbrachten Dienstleistungen oder der hergestellten Produkte darf nicht unter der für den Arbeitgeber schwierigen Arbeitsmarktsituation leiden.

Der Arbeitgeber sollte überlegen, was er wählerischen Mitarbeitern anbieten kann. Vielleicht trägt die Verkürzung der Arbeitszeit am Freitag dazu bei, dass das Interesse eines Unternehmers an Stellenangeboten gestiegen ist. Außerdem kann der 8-Stunden-Arbeitstag auf 6-7 Stunden reduziert werden, wenn der Arbeitnehmer alle seine Aufgaben erfüllt.

Durch die Einführung der Möglichkeit der Remote-Arbeit können Sie sich einen Vorteil gegenüber der Konkurrenz verschaffen. Die Durchführung einiger Aufgaben ist außerhalb der Büroräume des Unternehmers möglich. Der Mitarbeiter gewinnt so die Freiheit, einen Tagesplan zu erstellen, was Zeit und Reisekosten spart.

Auch ist auf ein freundliches Arbeitsklima zu achten. Viele Arbeitnehmer entscheiden sich dafür, einen gut bezahlten Job aufzugeben und einen Job mit geringerem Gehalt, aber einem unvergleichlich besseren Arbeitsklima anzunehmen. Die Generation Y, die in den Arbeitsmarkt einsteigt, mag keinen verheerenden Berufswettbewerb.