Oldtimer in Betrieb - Wertminderung

Dienstleistungssteuer

Wahrscheinlich nutzt jeder Unternehmer in seinem Geschäft ein Auto, da es für die effiziente Abwicklung verschiedenster Unternehmensangelegenheiten notwendig ist, u.a. Fahrt zur Buchhaltung, ZUS oder zum Finanzamt, Wareneinkauf, Art. Büro und Geschäft etc. Manche Unternehmer entscheiden sich für den Kauf eines Neuwagens, aber viele neu eröffnete Unternehmen nutzen aus finanziellen Gründen zunächst einen privaten Gebrauchtwagen. Es stellt sich jedoch die Frage, ob ein als Oldtimer anerkanntes Fahrzeug auch in das Anlageregister eingetragen werden kann und ob es zu den gleichen Konditionen wie bei anderen Fahrzeugen abgeschrieben werden kann? Check, die Antwort findest du in unserem Artikel!

Oldtimer in Betrieb - Wertminderung

Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Erwerb von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten werden aufgrund von Abschreibungen als Betriebskosten klassifiziert. Gleiches gilt für Kraftfahrzeuge (auch Oldtimer), die Eigentum des Unternehmens sind.

Dieser Umstand ergibt sich aus Art. 22a Absatz. 1 des PIT-Gesetzes, wo wir lesen:

"Die Abschreibung unterliegt (...) im Eigentum oder Miteigentum des Steuerpflichtigen, erworben oder selbst hergestellt, vollständig und gebrauchsfähig zum Zeitpunkt der Nutzungsübernahme:

  1. Gebäude, Gebäude und Räumlichkeiten, die sich im Eigentum befinden,
  2. Maschinen, Geräte und Transportmittel,
  3. Andere Dinge

- mit einer voraussichtlichen Nutzungsdauer von mehr als einem Jahr, die der Steuerpflichtige für Zwecke im Zusammenhang mit seiner Geschäftstätigkeit verwendet oder aufgrund eines Miet- oder Pachtvertrags oder eines Vertrages nach Art. 23A, Absatz 1, genannt Anlagevermögen.

Gemäß Artikel 22c des PIT-Gesetzes „nicht abschreibungspflichtig sind:

  1. Land und ewiges Nießbrauchsrecht an Land,
  2. Wohngebäude mit darin befindlichen Kränen oder Wohngebäude, die der gewerblichen Tätigkeit dienen oder im Rahmen eines Vertrages verpachtet oder gemietet werden, wenn der Steuerpflichtige keine Abschreibung beschließt,
  3. Kunstwerke und Museumsausstellungen,
  4. Goodwill, wenn dieser Wert auf andere Weise als in Art. 22b Absatz. 2 Punkte 1 und 1a,
  5. Vermögenswerte, die infolge der Einstellung der Geschäftstätigkeit nach den Bestimmungen über die Einstellung der Geschäftstätigkeit oder die Einstellung von Tätigkeiten, in denen diese Gegenstände verwendet wurden, nicht verwendet werden; in diesem Fall werden diese Komponenten ab dem Monat, der auf den Monat folgt, in dem die Tätigkeit ausgesetzt oder eingestellt wurde, nicht abgeschrieben

- bekannt als Anlagevermögen bzw. immaterielle Vermögenswerte."

Daraus kann geschlossen werden, dass ein historisches Auto, sofern es die oben genannten Voraussetzungen für den Ausweis als Anlagevermögen erfüllt, in das Gesellschaftsvermögen einbezogen und abgeschrieben werden kann. Es ist fraglich, ob ein historisches Auto nicht von der Abschreibung ausgeschlossen werden sollte, da es als museales Exponat zu betrachten ist.

Derzeit beträgt die einmalige Abschreibungsgrenze 10.000 PLN. Was die Abschreibung von Personenkraftwagen gemäß Art. 23 Sek. 1 Punkt 4 Abschreibungen über den Betrag hinaus:

  • 225.000 PLN - im Falle eines elektrischen Personenkraftwagens
  • 150.000 PLN - für andere Personenkraftwagen

sie dürfen keine steuerlich abzugsfähigen Kosten darstellen.

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Historische Auto- und Museumsausstellungen

Das PIT-Gesetz und das Umsatzsteuergesetz definieren weder ein Kunstwerk noch eine museale Ausstellung. Nach der Definition des Großen Wörterbuchs der Polnischen Sprache ist ein Museumsexponat ein Gegenstand, der in einer Ausstellung oder in einem Museum angesehen werden kann. Ein Oldtimer erfüllt diese Anforderung nicht, da er geschäftlich für Reisen eingesetzt wird. Ein Kunstwerk jedoch ist – nach dem Großen Wörterbuch der Polnischen Sprache – eine dauerhafte Schöpfung des menschlichen Geistes wissenschaftlicher oder künstlerischer Natur. Aufgrund der Serienproduktion weisen die Fahrzeuge keine Alleinstellungsmerkmale auf, die der Autor zum Ausdruck bringen könnte. Die Bestätigung dieser Position findet sich in der Einzelverfügung Nr. PPB1 / 415-520 / 09-2 / AM, die vom Direktor der Steuerkammer in Warschau am 14. September 2009 ausgestellt wurde.