ZUS-Beitrag 2022 - der höchste Anstieg seit Jahren!

Co-Größenänderung

Unternehmer haben es nicht leicht. Der Ausbruch des Coronavirus hat ihre Budgets schwer beschädigt, viele Unternehmen haben geschlossen. Leider ist das nächste Jahr nicht optimistisch. Der ZUS-Beitrag im Jahr 2022 wird deutlich steigen und es wird ein Rekordanstieg sein. Die Details erklären wir in diesem Artikel!

ZUS-Beitrag 2022

Im August wurde ein neues Haushaltsgesetz verabschiedet, das von einem Durchschnittsgehalt von 5.922 PLN ausgeht und von diesem Betrag aus die an die Sozialversicherungsanstalt zu zahlenden Beiträge berechnet werden. Die Berechnungsgrundlage für die ZUS-Beiträge beträgt insbesondere 60 %. Es sei darauf hingewiesen, dass der Finanzminister im Anfang Juni vorgelegten Entwurf des Haushaltsgesetzes für das nächste Jahr eine Erhöhung des Durchschnittsgehalts auf 5.836 PLN annahm. Die neuen Beitragsbeträge sind in der folgenden Tabelle aufgeführt.

Art des Beitrags

2021

2022

Unterschied

Ruhestand

615,93 PLN

693,58 PLN

77,65 PLN

Behinderung

252,43 PLN

284,26 PLN

31,83 PLN

resultierende

52,7 PLN

59,34 PLN

6,64 PLN

krank

77,31 PLN

87,05 PLN

9,74 PLN

FP

77,31 PLN

87,05 PLN

9,74 PLN

Beitragssumme (ohne Krankenversicherung)

1075,68 PLN

1.211,28 PLN

135,60 PLN

Die höheren ZUS-Beiträge gelten unabhängig von der Einführung des „Polnischen Deals“. Die Tabelle gibt keine Auskunft über die Höhe der Krankenkassenprämie und im Moment ist noch nicht bekannt, wie ihr Wert aussehen wird. Die Höhe des Gesundheitsbeitrags wird erst Mitte Januar 2022 bekannt gegeben.

Gesundheitsbeitrag "Polish Deal"

Grundlage für die Berechnung des Krankenversicherungsbeitrags sind derzeit 75 % des Durchschnittsgehalts. Im letzten Jahr waren es 4.242,38 PLN, die Krankenkassenprämie beträgt also 9 % dieses Betrags, d. h. 381,81 PLN. Wir wissen bereits, dass ein solches Szenario wenig realistisch ist, da die „Polnische Verordnung“ eine Änderung des Krankenkassen-Prämiensatzes unterstellt. Zudem wird der Abzug der Krankenversicherung nicht mehr möglich sein, was auch zu höheren Verbindlichkeiten führt.

2022 könnte Rekorderhöhungen bei den Sozialversicherungsbeiträgen bringen. Über die Krankenkassenprämie wird noch diskutiert. Obwohl wir seinen prozentualen Wert noch nicht kennen, ist bereits bekannt, dass er nicht steuerlich absetzbar sein wird. Eines ist sicher - Unternehmer müssen sich auf eine deutliche Erhöhung ihrer Verbindlichkeiten gegenüber der Sozialversicherungsanstalt einstellen.