ZUS-Beiträge von Künstlern werden Pflicht? Die Regierung will zu einer weiteren Berufsgruppe beitragen!

Co-Größenänderung

In der Liste der legislativen und programmatischen Arbeiten des Ministerrats findet sich eine neue Ankündigung von Änderungen, die für eine bestimmte Berufsgruppe spürbare finanzielle Folgen mit sich bringen. Das Ministerium für Kultur, nationales Erbe und Sport arbeitet an einem Gesetzentwurf, nach dem Künstler in das allgemeine Versicherungssystem einbezogen werden sollen. Bald können die ZUS-Beiträge der Künstler Wirklichkeit werden! Lesen Sie unseren Artikel und prüfen Sie, inwieweit und wer von den vorgeschlagenen Änderungen betroffen sein könnte!

Künstler, also wer?

Nach den Annahmen des Gesetzentwurfs wird er die Kategorie der Künstler definieren, die von der Versicherungspflicht bei der ZUS erfasst werden. Nach den ersten Annahmen werden die Beiträge der ZUS (Sozialversicherungsanstalt) für Künstler nur die Berufsgruppe decken.

Der Gesetzentwurf soll neben der Definition von Berufskünstlern auch Definitionen ihrer Rechte enthalten, die eine genaue Anpassung der Instrumente an die Bedürfnisse dieser Berufs- und Gesellschaftsgruppe ermöglichen sollen. Nach vorläufigen Annahmen wird der Gesetzentwurf die Versicherungspflicht nur für professionelle und lizenzierte Künstler abdecken.

Doch wer entscheidet letztendlich, ob eine Person ein professioneller Künstler ist und wer nicht? Das Entscheidungsgremium wird die zu gründende staatliche Institution, d. h. die Polnische Künstlerkammer, sein.

Nach vorläufigen Schätzungen beträgt die Zahl der beruflich künstlerisch tätigen Personen in Polen etwa 67.000 und besteht aus Personen, die unter anderem das oben Erwähnte:

  • Film - 3580 Personen,
  • Literatur - 2.830 Personen,
  • Musik - 19.100 Personen,
  • Tanz - 2.380 Personen,
  • Theater - 5.750 Personen,
  • Bildende Kunst - 12 005 Personen,
  • Volkskunst - 1.475 Personen,
  • Architektur - 12.500 Menschen,
  • interdisziplinär - 350 Personen.

Beiträge an die Sozialversicherungsanstalt (ZUS) von Künstlern – welche weiteren Annahmen werden in den Gesetzentwurf aufgenommen?

Gesetzentwurf über die Rechte eines professionellen Künstlers, einschließlich:

  • regelt die Verfahren zur Erlangung, Bestätigung und Festigung der Rechte eines Berufskünstlers auf der Grundlage der von Organisationen, die Vertreter der künstlerischen Kreise oder der künstlerischen Ausbildung vertretenen Organisationen bestätigten, sowie der Einnahmen aus der künstlerischen Tätigkeit;
  • legt die Regeln für den Zugang von Künstlern zum Sozial- und Krankenversicherungssystem fest, die an die Funktionsweise des Versicherungssystems angepasst sind;
  • schafft einen speziellen Fonds zur Unterstützung von Sozial- und Krankenversicherungsbeiträgen für die am wenigsten verdienenden Menschen mit Künstlerrechten;
  • führt die Charta des Künstlers ein, die die Erstellung von Paketen, Annehmlichkeiten, Rabatten und Angeboten ermöglicht, die sich an diese soziale Gruppe richten.

Nach den vorläufigen Annahmen zahlt jeder Künstler, der keine anderen Versicherungstitel hat, Prämien in Höhe des Mindestlohns.

Das oben Erwähnte ein Beitragsunterstützungsfonds, der Zuschüsse von 20 % bis 80 % des Beitragsbetrags für die am stärksten benachteiligten Künstler garantieren würde.

ZUS-Beiträge von Künstlerinnen und Künstlern sind deshalb umzusetzen, weil - wie in den Hinweisen zu den Gründen und der Notwendigkeit, im Projekt geplante Lösungen einzuführen -weniger als 13,9 % dieser Berufsgruppe bleiben in einem Arbeitsverhältnis, viele Künstler sind entweder gar nicht oder beim Arbeitgeber eines Familienangehörigen versichert oder beteiligen sich an pathologischen Lösungen im Bereich der „Schattenwirtschaft“ "". Andererseits macht die Projektbeschreibung deutlich, was sich der Gesetzgeber wirklich erhofft:[...] steigende Einnahmen auf Versicherungskonten. spol. diese Berufsgruppe, weil ein Großteil davon derzeit gar keine Beiträge zahlt (Familienversicherung, Grau- oder gar Schattenwirtschaft [fiktive Verträge]).

Werden die geplanten Änderungen in Kraft treten? Das ist im Moment schwer eindeutig zu sagen, aber wahrscheinlich.