Verkauf eines Anlagevermögens, das aus der Tätigkeit zurückgezogen wird oder nach seiner Fertigstellung

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Unternehmer verwenden bei der Führung eines Unternehmens Sachanlagen. In einigen Situationen werden sie aus der Aktivität zurückgezogen oder die Aktivität wird geschlossen. Es stellt sich dann die Frage, wie der Verkauf des Anlagevermögens zu bilanzieren ist.

Nach den Bestimmungen beider Einkommensteuergesetze sind abschreibungsfähige Anlagegüter Eigentum oder Miteigentum des Steuerpflichtigen, erworben oder selbst hergestellt, vollständig und gebrauchsfähig zum Zeitpunkt der Nutzungsübernahme:

  • Gebäude, Gebäude und Räumlichkeiten, die sich im Eigentum befinden,

  • Maschinen, Geräte und Transportmittel,

  • Andere Dinge

- mit einer voraussichtlichen Nutzungsdauer von mehr als einem Jahr, die der Steuerpflichtige für seine geschäftlichen Zwecke nutzt oder aufgrund eines Pacht-, Pacht- oder Leasingvertrages in Gebrauch nimmt.

Entnahme und Verkauf eines Anlagevermögens

Gemäß Art. 14 Sek. 2 Nr. 1 PIT-Gesetz gelten auch Einkünfte aus Geschäftstätigkeit als „Einkünfte aus der entgeltlichen Veräußerung von Anlagevermögen, die für den Bedarf der Geschäftstätigkeit verwendet werden“. Die Entnahme eines Anlagevermögens aus der Geschäftstätigkeit und deren Übertragung zu persönlichen Zwecken des Steuerpflichtigen stellt keine entgeltliche Veräußerung dar und erzeugt somit kein steuerpflichtiges Einkommen.

Am Tag der Übergabe des Fahrzeugs für den Eigenbedarf des Steuerpflichtigen ist der Vermögenswert unter Angabe des Entfernungsgrundes aus dem Anlageregister zu löschen, zB „Übergabe des Autos für den Eigenbedarf des Unternehmers (Partners)“ . Diese Aktivität erfordert keine zusätzliche Dokumentation.

Die Entnahme eines Anlagevermögens aus der wirtschaftlichen Tätigkeit und deren Überführung in den persönlichen Bedarf des Steuerpflichtigen führt nicht zu Einkünften aus dem sog unentgeltliche Leistungen, auch wenn sich der Anteil zwischen dem Vermögen der Kollektivgesellschaft und dem Vermögen des Gesellschafters dieser Personengesellschaft bewegt. In der Auslegung des Direktors der Steuerkammer in Kattowitz vom 30. April 2010, Nr. IBPB1 / 1 / 415-139 / 10 / AB, lesen wir Folgendes:

„(…) Die vorgestellte zukünftige Veranstaltung zeigt, dass die Antragstellerin beabsichtigt, Anlagevermögen in Form eines Grundstücks und eines darauf befindlichen Wirtschaftsgebäudes aus der wirtschaftlichen Tätigkeit auszuscheiden (sog. Übertragung zu privaten Zwecken). In Anbetracht des vorgestellten zukünftigen Ereignisses und der oben genannten Regelungen des Steuergesetzes ist festzuhalten, dass die bloße Entnahme von Immobilien aus der wirtschaftlichen Tätigkeit und deren Übertragung zu privaten (persönlichen) Zwecken keine steuerlichen Auswirkungen auf das persönliche Einkommen haben wird MwSt (...) ".

Einkünfte aus der Geschäftstätigkeit sind jedoch im Verhältnis zu den zuvor aus der Geschäftstätigkeit ausgeschiedenen Erträgen zu erfassen, wenn sie vor Ablauf von 6 Jahren, gerechnet ab dem ersten Tag des Monats, der auf den Monat der Aussonderung folgt, veräußert werden.

Beispiel 1.

Am 14. Juli 2011 hat der Steuerzahler den Pkw aus der Geschäftstätigkeit zurückgezogen. Der Steuerzahler beabsichtigt, dieses Auto zu verkaufen. Damit die entgeltliche Veräußerung jedoch einkommensteuerneutral ist, darf sie nicht vor dem 1. Januar 2018 erfolgen.

Wenn das Anlagevermögen innerhalb von 6 Jahren ab dem Zeitpunkt der Beendigung der Wirtschaftstätigkeit verkauft wurde, hat der Steuerpflichtige zu diesem Zeitpunkt die Möglichkeit, die Einnahmen um den nicht abgeschriebenen Teil des ursprünglichen Wertes des Autos zu reduzieren. Die Kosten für die Erzielung von Einnahmen aus dem Verkauf eines Anlagevermögens sind die Kosten für den Kauf eines Autos abzüglich der Summe der Abschreibungskosten.

Ein solches Verfahren der Einkommensabrechnung bei der Veräußerung eines zuvor aus der Wirtschaftstätigkeit ausgeschiedenen Anlagevermögens wurde unter anderem bestätigt durch Direktor der Steuerkammer Kattowitz in individueller Auslegung vom 14. Mai 2014, Aktenzeichen. IBPBI / 1 / 415-188 / 14 / SK, in dem wir lesen können:

"(...) bei der Ermittlung der im Antrag angegebenen Einkünfte aus dem Verkauf eines Personenkraftwagens der Anfangswert der oben genannten das im Verzeichnis des Anlagevermögens und des immateriellen Anlagevermögens ausgewiesene Auto, vermindert um die Abschreibungen. Die Kosten für die Erzielung von Einkünften bei der Ermittlung der Einkünfte aus den oben genannten Daher entspricht der Titel dem Wert der für seinen Erwerb angefallenen Aufwendungen abzüglich der Abschreibungen. Folglich stellt der nicht abgeschriebene Teil des ursprünglichen Werts des Fahrzeugs für den Antragsteller gemäß Art. 23 Sek. 1 Punkt 1 lit. b und Kunst. 24 Sek. 2 Punkt 1 der oben genannten das Einkommensteuergesetz (...)“.

Verkauf eines Anlagevermögens nach Liquidation des Unternehmens

Bei der Liquidation eines Unternehmens muss der Steuerpflichtige eine Aufstellung über das zu diesem Zeitpunkt verbleibende Vermögen erstellen. Sie sollte unter anderem enthalten: (Name) des Vermögenswerts, das Datum seines Erwerbs, die Höhe der mit dem Erwerb verbundenen Aufwendungen, einschließlich der als steuerlich abzugsfähige Kosten anerkannten, sowie den Anfangswert, die Abschreibungsmethode, die Summe der Abschreibungskosten.

Die Veräußerung von Vermögenswerten nach Liquidation der Geschäftstätigkeit innerhalb von 6 Jahren nach der Liquidation führt zur Abgeltungspflicht der Erträge aus der Geschäftstätigkeit. Die Methode zur Ermittlung der Einkünfte aus der Veräußerung von Vermögenswerten, die nach der Liquidation der Geschäftstätigkeit übernommen wurden, ist in Art. 24 Sek. 3b des PIT-Gesetzes. Nach dieser Vorschrift werden Erträge als Differenz zwischen den Erträgen aus der entgeltlichen Veräußerung von Vermögenswerten und den Aufwendungen für deren Erwerb berechnet, die in keiner Form in die steuerlich abzugsfähigen Kosten einbezogen sind.

Nach dem Verkauf eines Anlagevermögens, wenn ein Einkommen entsteht, sollte die Vorauszahlung nach den gleichen Regeln berechnet werden, die der Unternehmer auf das Einkommen aus der liquidierten Tätigkeit angewendet hat, und bis zum 20. des Monats gezahlt werden, der auf den Monat folgt, in dem der Verkauf erfolgt fand statt.

Nach Ablauf des Steuerjahres, in dem der Verkauf stattgefunden hat, sollte diese Transaktion jedoch in der jährlichen Steuererklärung ausgewiesen werden. Eine solche Position wurde vom Direktor der Steuerkammer in Bydgoszcz im Einzelbescheid vom 13. März 2014, ITPB1 / 415-1288 / 13 / AK, bestätigt:

„(...) Einkünfte aus dem geplanten Verkauf eines Anlagevermögens (Werkstattgebäude) nach Beendigung der Geschäftstätigkeit sind Einkünfte aus nichtlandwirtschaftlicher Geschäftstätigkeit. Einkünfte auf diesem Konto unterliegen der Besteuerung nach der für die Geschäftstätigkeit gewählten Besteuerungsform, in diesem Fall der sog Pauschalsteuer - 19%. Die Einnahmen aus dem Verkauf sind die Differenz zwischen den Einnahmen aus der entgeltlichen Veräußerung des Vermögenswerts und dem in den Aufzeichnungen über das Anlagevermögen und die immateriellen Vermögenswerte ausgewiesenen Anfangswert, zuzüglich der in Art. 22 h von Absatz 1. 1 Punkt 1 aus diesem Anlagevermögen (…) ”.