Mehrwertsteuersatz bei erneuter Rechnungsstellung von Stromrechnungen

Dienstleistungssteuer

Mehrwertsteuersatz, Neuabrechnung von Nebenkosten

Es gibt viele Kontroversen um den Mehrwertsteuersatz für neu in Rechnung gestellte Nebenkosten. Das Hauptproblem der Steuerzahler ist der Mehrwertsteuersatz - sie fragen sich oft, ob diese Art von Dienstleistungen mit dem entsprechenden Steuersatz besteuert werden sollen oder vielleicht ein für die Vermietung angemessener Steuersatz angewendet werden soll.

Der Preis richtet sich nach der Hauptleistung

Zweifel in dieser Hinsicht sollten durch die Auslegung Nr.IBPP4 / 43-550 / 12 / EK der Steuerkammer in Kattowitz vom 8. Februar 2013 ausgeräumt werden. Dem Mieter weiter in Rechnung gestellte Nebenkosten (Energie, Gas, Müllabfuhr etc.) sind inhaltlich nach den für den Mietvertrag vorgesehenen Regeln zu besteuern, da sie Bestandteil der Mietleistung sind davon ab, ob es sich bei diesen Diensten um einen komplexen Dienst handelt oder ob jeder von ihnen einen eigenen Dienst darstellt. Darauf weist auch die Rechtsprechung des EuGH, Rz. C 392/11, Field Fisher Waterhouse.

Die Frage der Besteuerung von neu in Rechnung gestellten Betriebskosten mit der Steuer auf Waren und Dienstleistungen stand auch im Zusammenhang mit dem Urteil des Provinzverwaltungsgerichts in Krakau vom 17. April 2013 (Nummer I SA / Kr 150/13). Dieses Gericht führte aus, dass nicht jedes Mal davon ausgegangen werden kann, dass es sich bei den Miet- und Lieferdiensten um eine oder zwei getrennte Dienste handelt. Nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch können dem Mieter zusätzliche Leistungen entstehen. In einer Situation, in der aus dem Vertrag hervorgeht, dass die Miete und Gebühren getrennt abgerechnet werden, kann der Mieter zwei Rechnungen ausstellen - eine mit dem Mietpreis, die andere - die Nebenkosten neu in Rechnung zu stellen. Voraussetzung ist jedoch, dass sich diese Art von Informationen eindeutig aus dem Vertrag ergibt. Dann wird es möglich sein, Kunst anzuwenden. 30 (3) Umsatzsteuergesetz. Eine solche Position hat das Landesverwaltungsgericht in Krakau in seinem nicht rechtskräftigen Urteil vertreten.