STIR - System der Teleinformatischen Clearingstelle

Dienstleistungssteuer

Kriminelle nutzen den Finanzsektor sehr oft für Steuerbetrug. Es wird für die sogenannte verwendet Karussell-Transaktionen. Der Wert von Betrug ist ein großer Verlust für das Budget. Der Gesetzgeber hat die oben genannte Praxis bemerkt und, um ihr entgegenzuwirken, den Abschnitt IIIB in die Bestimmungen der Abgabenverordnung „Der Nutzung des Finanzsektors für Steuerbetrug entgegenwirken“ eingeführt. Diese Bestimmungen zeigen unter anderem, Beschreibung der Risikoanalyse, die auf der Grundlage von Informationen aus dem Bankensektor (einschließlich Kreditgenossenschaften) durchgeführt wurde. Darüber hinaus hat die Steuerverwaltung mit dem Gesetz vom 24. November 2017 zur Änderung bestimmter Gesetze zur Verhinderung der Nutzung des Finanzsektors für Steuerbetrug ein neues Instrument zur Bekämpfung des Steuerbetrugs erhalten. Was ist STIR?

STIR - System der Teleinformatischen Clearingstelle

STIR - ein IKT-System der Clearingstelle, das verwendet wird, um von Banken und Kreditgenossenschaften bereitgestellte Daten zu verarbeiten, um das Risikoverhältnis der Nutzung des Bankensektors zur Begehung von Steuerbetrug zu bestimmen. Das STIR-Gesetz sieht vor, das Analyse- und Informationsübertragungssystem schrittweise einzuführen, um Steuerbetrug zu verhindern. Gemäss den Bestimmungen dieses Gesetzes erhält der Leiter der Nationalen Finanzverwaltung (KAS) Auskünfte über die Konten von qualifizierten Einrichtungen im Sinne des STIR-Gesetzes (also andere als die Konten natürlicher Personen, die für private Zwecke verwendet werden), sowie auf alle Transaktionen dieser Unternehmen, die über ein System von Bankkonten oder genossenschaftlichen Spar- und Kreditgenossenschaften (SKOK) getätigt werden. Auf Grundlage dieser Informationen wird das IT-System des KAS-Leiters das Risiko von Steuerbetrug analysieren. Alle Informationen werden automatisch und elektronisch über die Clearingstelle versendet.

Was werden wir dank der Einführung von STIR bekommen?

Die Einführung von STIR ermöglicht es dem KAS-Leiter, mit Hilfe moderner IT-Tools schnell auf behördliche Eingriffe in das Finanzsystem zu reagieren. Das STIR-Gesetz soll ein Konto einer qualifizierten Einrichtung sperren. Das oben Genannte verhindert Geldtransfers aufgrund von Betrug. Das Konto kann für 72 Stunden gesperrt werden mit der Option, es um 3 Monate nach Erfüllung strenger Bedingungen zu verlängern. Das Vorstehende gilt nicht für Bankkonten natürlicher Personen zur privaten Abwicklung. Eine gründliche und umfassende Analyse ermöglicht es Ihnen auch, das Risiko unerwünschter Folgen für ehrliche Unternehmer zu minimieren.

Wird es möglich sein, ein Sperrkonto über STIR zu verwenden?

Ein Steuerpflichtiger, dessen Konto gesperrt wurde, kann beim Leiter der KAS um Erlaubnis zur Abhebung von Geldern bitten für:

  • laufende Gehälter aufgrund von Arbeitsverträgen, die mindestens 3 Monate vor dem Sperrzeitpunkt abgeschlossen wurden (zusammen mit der daraus geschuldeten Einkommensteuer und Sozialabgaben),

  • zuerkannte Unterhaltszahlungen und Unterhaltsrenten, die als Entschädigung zuerkannt werden.

Darüber hinaus kann der KAS-Leiter auch die Zahlung der Steuerschuld oder des Zolls aus dem Sperrkonto vor dem Zahlungstermin vereinbaren. In begründeten Fällen kann der Steuerpflichtige die Freigabe des Sperrkontos beantragen.

Zusatzleistungen für Steuerpflichtige im Zusammenhang mit dem STIR-Gesetz

Steuerzahler fordern seit vielen Jahren vom Finanzministerium die Einführung von Instrumenten, die es ihnen ermöglichen, ihre Auftragnehmer zu überprüfen. Das Inkrafttreten des STIR-Gesetzes ermöglicht eine solche Überprüfung. Am 13. Januar 2018 hat das Finanzministerium Listen der nicht registrierten Unternehmen sowie der gelöschten und in das Mehrwertsteuerregister wiederhergestellten Unternehmen zur Verfügung gestellt. Sie enthalten nützliche Informationen für ehrliche Mehrwertsteuerzahler. Sie haben die Möglichkeit, nach Informationen über nicht registrierte Unternehmen, entfernte oder in das Mehrwertsteuerregister zurückgeführte Unternehmen zu suchen. Das oben Genannte wird sicherlich die Bewertung erleichtern und die Überprüfung der Zuverlässigkeit aktueller und potenzieller Auftragnehmer ermöglichen. Die wirtschaftliche Praxis zeigt, dass auch ehrliche Steuerzahler Opfer von Steuerbetrug werden können. Der obige Zugang zu den in den Listen veröffentlichten Informationen minimiert das Risiko, unwissentlich an Umsatzsteuerkarussells teilzunehmen. Diese Änderung ist eine wesentliche Unterstützung für die Steuerpflichtigen bei der ordnungsgemäßen Erfüllung ihrer Steuerpflichten.