Übersetzung von Buchhaltungsunterlagen - ist das immer erforderlich?

Webseite

Polnische Unternehmer kaufen häufig Waren und Dienstleistungen von ausländischen Auftragnehmern, für die sie Rechnungen in einer Fremdsprache erhalten. Müssen sie sie übersetzen, um die Ausgaben richtig abrechnen zu können? Soll die Übersetzung von einem vereidigten Übersetzer angefertigt werden? Lassen Sie uns prüfen, ob die Übersetzung von Buchhaltungsunterlagen von den Vorschriften vorgeschrieben ist und wie sie ordnungsgemäß durchgeführt werden sollte.

Vorschriftsmäßige Übersetzung von Buchhaltungsunterlagen

Die Verordnung des Finanzministers über die Führung eines Steuerbuchs über Einnahmen und Ausgaben sieht vor, dass dieses auf der Grundlage korrekter und zuverlässiger Nachweise in polnischer und in polnischer Währung sorgfältig, lesbar und dauerhaft geführt werden sollte. Andererseits sollten Buchhaltungsunterlagen in polnischer Sprache erstellt werden, und ihr Inhalt muss vollständig und verständlich sein.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Übersetzung von Buchhaltungsunterlagen keine Pflicht des Unternehmers ist, wird dies nicht getan, wird eine Vertragsstrafe geahndet. Das wichtigste Thema ist die Interpretation des Dokuments und seine ordnungsgemäße Buchführung in der KPiR. Wenn der Unternehmer den Inhalt der erhaltenen Rechnung richtig versteht und das Dokument ordnungsgemäß bucht, ist er nicht verpflichtet, es zu übersetzen. Daher ist die Übersetzung von Buchhaltungsunterlagen keine notwendige Pflicht.

Übersetzung von Buchhaltungsunterlagen und Kontrolle

Der Unternehmer muss ausländische Dokumente nicht für eigene Zwecke ins Polnische übersetzen. Im Falle einer steuerlichen oder steuerlichen Kontrolle sollte dieser jedoch auf Verlangen des Kontrolleurs dieser Verpflichtung nachkommen. Die Übersetzung von Buchhaltungsunterlagen wird kaum erwähnt. Das Umsatzsteuergesetz und das PIT-Gesetz schweigen hierzu. Die Bestätigung findet sich jedoch in Art. 287 § 1 Nr. 2 der Abgabenordnung, wonach der Unternehmer im Falle einer Kontrolle: auf Verlangen des Kontrolleurs eine Übersetzung der Unterlagen über den Gegenstand der Kontrolle, erstellt in eine Fremdsprache.

Darüber hinaus weist es darauf hin, dass der Unternehmer verpflichtet ist, die Übersetzung auf eigene Kosten gemäß Art. 189 § 3.

Wer sollte die Übersetzung von Buchhaltungsunterlagen erstellen?

Für die Übersetzung ist der Unternehmer verantwortlich. Er kann es selbst machen, aber im Falle von Buchhaltungsfehlern, die auf ein unsachgemäßes Verständnis des erhaltenen Dokuments zurückzuführen sind, wird er selbst antworten.

Im Normalfall kann der Unternehmer die Dokumente für eigene Zwecke selbst übersetzen. Manchmal ist es jedoch erforderlich, die Dienste eines Fachmanns in Anspruch zu nehmen, insbesondere wenn das beherrschende Unternehmen seine Vorbereitung erfordert.

Ist eine Übersetzung der von der prüfenden Person angegebenen Dokumente erforderlich, ist die Inanspruchnahme eines vereidigten Übersetzers erforderlich.

Kosten im Zusammenhang mit der Übersetzung von Dokumenten

Durch die Inanspruchnahme der Dienste der Übersetzung von Unternehmensdokumenten entsteht dem Unternehmer ein Aufwand, der steuerlich abzugsfähig ist. Die Aufnahme des Aufwands als Kosten sollte mit einer Rechnung belegt werden, die von einem Übersetzungsunternehmen oder einer natürlichen Person, die kein vereidigter Übersetzer ist, auf der Grundlage der ausgestellten Rechnung erhalten wird.

Buchung der Übersetzungskosten im System wFirma.pl

Im System wFirma.pl können Benutzer leicht Ausgaben für die Übersetzung von Firmendokumenten buchen.

Gehen Sie dazu auf den Reiter AUSGABEN »AUFWAND HINZUFÜGEN» MWST-RECHNUNG oder RECHNUNG (OHNE MWST).

Füllen Sie im Fenster zum Hinzufügen einer Ausgabe die erforderlichen Felder gemäß dem erhaltenen Dokument aus und markieren Sie die Art der Ausgabe als "Sonstige Ausgaben im Zusammenhang mit der Geschäftstätigkeit".

Nach dem Speichern wird die Rechnung automatisch in der KPiR in Spalte 13 als Restausgaben und bei Buchung auf Basis einer MwSt.-Rechnung im MwSt.-Einkaufsregister (bei aktiven MwSt.-Zahlern) erfasst.