Nutzung des Privatautos eines Partners und steuerliche Folgen

Dienstleistungssteuer

Aufgrund verschiedener Umstände nutzen Partner von Lebenspartnerschaften ihren privaten Pkw, um die Angelegenheiten der Partnerschaft zu regeln. Sie sollten jedoch bedenken, dass solche Aktivitäten bestimmte steuerliche Konsequenzen nach sich ziehen. Daher gehen wir im folgenden Artikel darauf ein, wie die Nutzung des Autos eines privaten Partners aussieht.

Nutzung des privaten Pkw des Partners auf Basis von Kilometergeld

Benutzt ein Gesellschafter einer Personengesellschaft bürgerlichen Rechts (als Eigentümer) für seine Geschäftstätigkeit einen privaten Pkw und der Pkw ist weder im Anlageregister eingetragen noch wird er an die Gesellschaft verliehen, so entsteht keine kostenlose Leistung und damit das Einkommen des anderen Partners. Dies wäre der Fall, wenn die Kosten für die Nutzung des privaten Pkw des Partners erstattet würden.

Hervorzuheben ist, dass eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts keine Rechtspersönlichkeit besitzt, da es sich um einen Vertrag handelt, der zwischen Gesellschaftern geschlossen wird, um ein gemeinsames, angestrebtes wirtschaftliches Ziel zu erreichen. Während der Partner einen privaten Pkw nutzt, um Tätigkeiten im Zusammenhang mit der Tätigkeit einer Lebenspartnerschaft auszuüben, handelt er im Rahmen seiner geschäftlichen Tätigkeit. Aus diesem Grund führt die Nutzung des privaten Pkw des Partners nicht zu einem Gewinn und damit zu keinem Einkommen für die verbleibenden Partner.

Gesellschafter einer Personengesellschaft bürgerlichen Rechts haben das Recht, die angefallenen und nachgewiesenen Aufwendungen für die Nutzung von Privatfahrzeugen und deren Betrieb in die Kosten der Gesellschaft einzubeziehen, z auf den Betrag, der dem Betrag entspricht, der sich aus der Multiplikation der Anzahl der Kilometer mit der tatsächlichen Laufleistung des Fahrzeugs für geschäftliche Zwecke und dem Satz für einen Kilometer Laufleistung ergibt, der in gesonderten Vorschriften des zuständigen Ministers festgelegt ist und unter der Voraussetzung, dass eine Aufzeichnung der Kilometerstand gehalten wird.

Gemäß Art. 23 Sek. 7 des Einkommensteuergesetzes sollte das Kraftfahrzeug-Kilometerstandsregister mindestens enthalten:

  1. Vor- und Nachname und Anschrift der das Fahrzeug nutzenden Person,

  2. Kfz-Kennzeichen und Hubraum,

  3. nächste Eintragsnummer,

  4. Datum und Zweck der Abfahrt, Beschreibung der Route (wo von - wohin),

  5. die tatsächlich gefahrenen Kilometer,

  6. der Tarif für 1 km Laufleistung,

  7. der Betrag, der sich aus der Multiplikation der tatsächlich gefahrenen Kilometer mit dem Tarif für 1 km Laufleistung ergibt,

  8. Unterschrift und Daten des Steuerpflichtigen.

Vor diesem Hintergrund ist eine notwendige Voraussetzung dafür, dass ein Partner einer eingetragenen Lebenspartnerschaft Aufwendungen für die private Nutzung eines Pkw zu geschäftlichen Zwecken als steuerlich abzugsfähige Kosten einbezieht, dass dieser Partner Kilometerpauschalen betreibt. Am Ende eines jeden Monats sollte der Partner die darin enthaltenen Ausgaben addieren und dann in das Steuereinnahmen- und -ausgabenbuch in Höhe des Betrags eintragen, der sich aus der Multiplikation der Kilometerzahl des tatsächlichen Betrags ergibt Fahrzeugkilometer und den Tarif für einen Kilometer (die Höhe der sich aus der Laufleistung ergebenden Kostengrenze) ) gemäß Art. 23 Sek. 1 Punkt 46 des Einkommensteuergesetzes.

Hervorzuheben ist, dass der Partner für die korrekte Dokumentation der angefallenen Aufwendungen verantwortlich ist, wodurch er neben den Fahrleistungsnachweisen auch die entsprechenden Dokumente in Form von Rechnungen, betragsbelegenden Rechnungen haben sollte der Ausgaben im Zusammenhang mit dem Betrieb des Fahrzeugs, das von einem bestimmten Partner zum Zwecke der Führung einer Lebenspartnerschaft verwendet wird. Die oben genannten Dokumente sollten das amtliche Kennzeichen des Privatwagens des Partners tragen.

Individuelle Auslegung des Direktors der Steuerkammer in Kattowitz vom 17. November 2014, Ref. Nr. IBPBI / 1 / 415-930 / 14 / SK.

Nutzung des Privatwagens eines Partners im Rahmen eines Kreditvertrags

Wird ein privater Pkw, der einem der Gesellschafter einer Personengesellschaft bürgerlichen Rechts gehört und nicht als Gesellschaftsvermögen im Anlageregister eingetragen ist, aufgrund eines Darlehensvertrages gewerblich genutzt, können zwei unterschiedliche Situationen eintreten:

  1. erfolgt die Ausleihe an einen Gesellschafter, der auch Eigentümer des Fahrzeugs ist, so entstehen ihm keine Einkünfte,

  2. wird das Darlehen an einen zweiten Gesellschafter, der nicht Eigentümer des Fahrzeugs ist, ausgeliehen, so ist dieser verpflichtet, den ermittelten Wert der ihm aus dem Darlehensvertrag zustehenden Einnahmen unentgeltlich in die Einnahmen aus der Geschäftstätigkeit einzubeziehen. Der Wert eines bestimmten Einkommens, ein Partner, der ein Auto in Form eines Darlehens erhält, ist verpflichtet, den Wert des Autos auf der Grundlage von Marktpreisen unter Berücksichtigung des gleichen Autotyps, seines Abnutzungsgrades und Riss und seinem aktuellen Zustand.

Wie im vorherigen Fall ist ein Partner, der ein geliehenes Auto nutzt, verpflichtet, Kilometeraufzeichnungen (Kilometerstand) zu verwenden und die mit dem Betrieb eines bestimmten Autos verbundenen Aufwendungen in Form von Rechnungen und Rechnungen zu dokumentieren.

Individuelle Auslegung des Direktors der Steuerkammer Katowice vom 17. November 2014, Ref. Nr. IBPBI / 1 / 415-930 / 14 / SK.

Nutzung des Privatwagens eines Partners im Rahmen eines Kreditvertrags und PCC

Eine Satzungsänderung unterliegt der Besteuerung von zivilrechtlichen Umsätzen, wenn sie zu einer Erhöhung der Bemessungsgrundlage führt. Der Steuersatz beträgt 0,5 %. Zu den Änderungen des Partnerschaftsvertrags gehören unter anderem unentgeltliche Übergabe von Eigentum oder Eigentumsrechten durch den Gesellschafter an die Gesellschaft, daher sollte die Gesellschaft bürgerlichen Rechts die PCC-Steuer in Höhe von 0,5% abrechnen, weil der Gesellschafter das Auto der Gesellschaft zur unentgeltlichen Nutzung gemäß der Kreditvertrag abgeschlossen. Besteuerungsgrundlage für PCC ist in diesem Fall der Wert der bei Vertragserfüllung fälligen Leistungen in Form des Jahreswertes der freien Nutzung (4%). Die Gesellschafter sind verpflichtet, die PCC-3-Erklärung vorzulegen und den berechneten Steuerbetrag innerhalb von 14 Tagen nach Abschluss der zivilrechtlichen Transaktionen zu zahlen.