Zahlung ausstehender Bezüge an Arbeitnehmer sowie Sozialabgaben und Steuern

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Es kommt manchmal vor, dass der Arbeitgeber die Arbeitnehmer aus verschiedenen Gründen nicht pünktlich bezahlt. Der Grund kann beispielsweise ein vorübergehender Geldmangel sein. Die Zahlung ausstehender Löhne an Arbeitnehmer erfolgt auch dann, wenn der Arbeitnehmer einen Rechtsstreit mit dem Arbeitgeber gewinnt. Ist die Zahlung ausstehender Löhne und Verzugszinsen an Arbeitnehmer eine Beitrags- und Besteuerungsgrundlage? Sie können es in unserem Artikel lesen.

Was ist der Unterschied zwischen Brutto- und Nettovergütung?

Im Arbeitsvertrag ist in der Regel der Bruttobetrag festgelegt. Diese Vergütung wird um die Sozialversicherungsbeiträge (ZUS) und den Einkommensteuervorschuss gekürzt. Nach Abzug dieser Beträge erhalten wir das Nettogehalt, das der Mitarbeiter erhält.

Beachtung!

Das Nettogehalt ist das sogenannte Vergütung "vorhanden".

 

Vom Bruttoentgelt werden zunächst ZUS-Beiträge abgezogen, die an die Versicherung überwiesen werden:

  • Altersrente - 9,76% Beitrag,

  • Invalidenrente - 1,5% Prämie,

  • Krankheit - Beitrag 2,45 %,

  • Gesundheitsversorgung - 9% Prämie.

Der Rentenbeitrag wird ebenfalls vom Arbeitgeber gezahlt (der Rentenbeitrag beträgt 9,76%, der Rentenbeitrag beträgt 6,5%). Außerdem zahlt der Arbeitgeber den Unfallbeitrag.

Der Einkommensteuervorschuss wiederum wird dem Finanzamt in Höhe von 18 bzw. 32 % nach Abzug der steuerlich abzugsfähigen Kosten (PLN 111,25 bzw Betrag (46,33 Zloty).

Das Entgelt wird zum Einkommen des Arbeitnehmers, wenn der Arbeitnehmer es erhält (Einkommensteuergesetz). Wird das Entgelt für den September am 10. Oktober gezahlt, ist die Höhe des Entgelts das Einkommen des Arbeitnehmers im Oktober, die ZUS-Beiträge und der Lohnsteuervorschuss sind im Folgemonat zu zahlen (ZUS-Beiträge in der Regel bis zum 15. Monat, Steuervorauszahlung - bis zum 20. Tag des Folgemonats) auf den Folgemonat).

Zahlung ausstehender Löhne an Mitarbeiter

Der Arbeitgeber ist verpflichtet, das Arbeitsentgelt rechtzeitig zu zahlen (Art. 94 Abs. 5 ArbGB). Bei nicht fristgerechter Zahlung des Entgelts kann der Arbeitnehmer, unabhängig davon, ob er in einem Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitgeber steht, von ihm die Zahlung des ausstehenden Entgelts verlangen.

Das überfällige Entgelt sowie das pünktlich gezahlte Entgelt stellen die Einkünfte des Arbeitnehmers dar, aus denen die Sozialversicherungsbeiträge und der Steuervorschuss zu zahlen sind.

Angenommen, der Lohn wird am 10. des Folgemonats gezahlt. Zahlt der Arbeitgeber aus irgendeinem Grund diesen Lohn im nächsten Monat (z.B. für September wird der Lohn nicht im Oktober, sondern im November ausbezahlt), dann ist der ausstehende Lohn die Beitrags- und Besteuerungsgrundlage im November.

Für jeden Tag der Verspätung bei der Lohnzahlung werden Zinsen berechnet. Ist die Höhe der Zinsen nicht im Reglement festgelegt, gelten die gesetzlichen Zinsen. Sind sie auch die Grundlage für die Besteuerung und die Beiträge? Nein, ZUS-Beiträge und der Einkommensteuervorschuss werden nur auf die ausstehenden Bezüge gezahlt (§ 21 Abs. 1 Z 95 EStG).

Wichtig!

Verzugszinsen sind keine Besteuerungs- und Beitragsgrundlage.

Ist dem Arbeitnehmer im Zusammenhang mit dem nicht fristgerechten Erhalt des Entgelts ein Schaden entstanden, kann er darüber hinaus Schadensersatz verlangen.

Im Falle einer gerichtlichen Entscheidung über die Zahlung ausstehender Vergütungen ist der zuerkannte Betrag der Bruttobetrag, auf den entsprechende Forderungen zu zahlen sind.

Beachtung!

Beim Abzug fälliger Verbindlichkeiten sind die zum Zeitpunkt der Zahlung der ausstehenden Vergütung geltenden Sätze zu verwenden.

Beispiel 1.

Der Mitarbeiter erhielt sein Gehalt für Februar Ende April am 10. April. Die ausstehenden Vergütungen wurden verzinst. Müssen Sie auf die ausstehenden Bezüge und Zinsen Sozialversicherungsbeiträge und einen Einkommensteuervorschuss zahlen? Wenn ja, wann dann?

Das Gehalt für Februar mit aufgelaufenen Zinsen ist das Einkommen des Arbeitnehmers am Tag des Geldeingangs, also am 10. April. Daher sollte der Arbeitgeber vom ausstehenden Arbeitsentgelt im Mai Sozial- und Krankenversicherungsbeiträge sowie einen Vorschuss auf die Einkommensteuer zahlen. Wichtig ist, dass die Abzüge nur von der ausstehenden Vergütung vorgenommen werden, die Zinsen werden dem Arbeitnehmer vollständig ausgezahlt.

Wichtig ist, dass, wenn ein Mitarbeiter in einem bestimmten Monat, z der steuerfreie Betrag.

Zusammengefasst stellt das gezahlte Gehalt das Einkommen des Arbeitnehmers im Monat des Zahlungseingangs dar. Zahlt der Arbeitgeber aus irgendeinem Grund den Lohn des Arbeitnehmers nicht fristgerecht, ist er verpflichtet, den ausstehenden Lohn mit Zinsen zu zahlen. Das ausstehende Arbeitsentgelt stellt das Einkommen des Arbeitnehmers im Monat des Bezuges dar und ist somit im Monat des Bezugs die Grundlage für die Beiträge und die Besteuerung. Auf die gezahlten Zinsen werden hingegen keine fälligen Beträge in Form von ZUS-Beiträgen und Einkommensteuervorauszahlungen gezahlt.