Vorauszahlung nach dem 20. Januar gezahlt - Folgen

Dienstleistungssteuer

Die Ertragsteuerschulden werden in der jährlichen Steuererklärung von Unternehmern, die nach allgemeinen Grundsätzen oder linear bis zum 30. April des Folgejahres für das Vorjahr abgegeben werden, beglichen. Unterjährig versteuern Unternehmer ihr Einkommen in Form von monatlichen oder vierteljährlichen Vorschüssen (je nach deklarierter Abrechnungsform beim Finanzamt). Unternehmer sollten den letzten Vorschuss auf PIT bis zum 20. Januar zahlen. Was ist, wenn der Steuerpflichtige die Vorauszahlung nicht innerhalb der gesetzlichen Frist leistet und hat die nach dem 20. Januar gezahlte Vorauszahlung Konsequenzen? Prüfen!

Einkommensteuer - Abrechnungstermine

Steuerpflichtige, die nach allgemeinen Grundsätzen (Steuertarif) und mit Abgeltung abrechnen und Einkünfte aus gewerblicher Tätigkeit sowie aus Vermietung und Verpachtung erzielen, sind aufgrund ihres Einkommens verpflichtet, unterjährig Einkommensteuervorschüsse zu zahlen. Steuerpflichtige können zwischen zwei Formen der Vorauszahlung wählen:

  • monatlich - zahlbar bis zum 20. des Monats, der auf den Monat folgt, für den sie fällig ist;

  • vierteljährlich - zahlbar bis zum 20. Tag des Monats, der auf das Quartal folgt, für das sie fällig ist.

Aus diesem Grund ist die Frist für die letzte Vorauszahlung für ein bestimmtes Steuerjahr der 20. Januar des folgenden Jahres. Steuerpflichtige, die ihre Steuerschuld für das ganze Jahr aufgrund der vor dem 20. Januar eingereichten Steuererklärung begleichen, sind in der Regel von der Zahlung des letzten Vorschusses befreit, da dieser in der jährlichen Steuererklärung verrechnet wird. Die Abgabefrist für die jährliche Steuererklärung PIT 36 (Allgemeine Vorschriften) und PIT 36L (Abgeltungssteuer) endet am 30. April. Gleichzeitig sollten Unternehmer die Differenz aus der jährlichen Steuererklärung und die Summe der im Laufe des Jahres gezahlten Einkommensteuervorauszahlungen zahlen. Unterjährige Vorauszahlungen werden für den Zeitraum, für den keine Vorauszahlung geleistet wurde, nicht gezahlt.

Vorauszahlung, die nach dem 20. Januar gezahlt wurde - ist sie in der Steuererklärung enthalten?

Falls der Steuerpflichtige mit der Zahlung des letzten Einkommensteuervorschusses in Verzug ist und die Zahlung nach Ablauf der Frist erfolgt, wird der nach dem 20. Der gezahlte Betrag wird in der Regel vom Finanzamt auf die Steuerschuld für das laufende Jahr angerechnet. Eine solche Position hat das Landesverwaltungsgericht in Olsztyn in seinem Urteil vom 12. April 2017 bestätigt: Im Zusammenhang mit dem derzeit verbindlichen Wortlaut des Art. 44 Sek. 6 u.p.d.o.f. der Rechtsbestandsverlust von Einkommensteuervorauszahlungen für ein bestimmtes Steuerjahr vom Ende des Steuerjahres auf den 20. Januar des Folgejahres verschoben wurde. Das bedeutet, dass derzeit der Rechtsbestand von Vorschüssen über das Ende des Steuerjahres hinaus bis zum 20. Januar des Folgejahres besteht. Die Verschiebung des Zeitpunkts, mit dem die Vorschüsse ihre Rechtsexistenz verlieren, hat zur Folge, dass sie nach dem 20. Januar nicht mehr verfolgt werden können. Somit wird jede Zahlung, die nach dem 20. Januar des auf das Ende des Steuerjahres folgenden Jahres, noch vor Abgabe der Steuererklärung, geleistet wird, nicht als Vorauszahlung, sondern als Zahlung einer Steuerschuld.

Beispiel 1.

Herr Ireneusz hat am 25. Januar die letzte PIT-Vorauszahlung für 2017 gezahlt. Hat die Fristüberschreitung steuerliche Konsequenzen?

Wegen Fristüberschreitung wird die nach dem 20. Januar gezahlte Vorauszahlung auf die Steuerschuld gegenüber PIT verrechnet, nicht auf die Vorauszahlung. Bei Nichteinhaltung der Frist können zusätzliche Steuerzinsen gezahlt werden. Steuerpflichtige, die in Form eines Pauschalbetrags abrechnen, begleichen die letzte Vorauszahlung am Tag der Abgabe der Steuererklärung, dh am 31. Januar eines jeden Jahres, der auf das jeweilige Steuerjahr folgt

Die nach dem 20. Januar gezahlte Vorauszahlung kann als Zahlung auf die sich aus der jährlichen Steuererklärung ergebende Verbindlichkeit angesehen werden und um ihren Wert, den vom Finanzamt geregelten Betrag, gekürzt werden. Der Wert der Vorauszahlung kann auch mit anderen Steuerverbindlichkeiten, z.B. für die Umsatzsteuer, verrechnet werden. In diesem Zusammenhang lohnt es sich immer, sich an das eigene Finanzamt zu wenden. Der Wert des nach Ablauf der Frist gezahlten Vorschusses wird in der Regel als nicht beglichener Vorschuss in die jährliche Steuererklärung aufgenommen.

Verspätete Vorauszahlung und steuerliche Folgen

Die in der jährlichen Steuererklärung nicht verrechnete Vorauszahlung (wegen Verzug) hat weitere Konsequenzen. Ist der nach dem 20. Januar gezahlte Vorschuss nicht in der Dezemberverbindlichkeit (bzw. der Verbindlichkeit für das vierte Quartal bei vierteljährlichen Abrechnungen) enthalten, entsteht ein Steuerrückstand. In Bezug auf den Steuerrückstand berechnet das Finanzamt die vom Finanzministerium festgelegten Verzugszinsen und Verzugszinsen vom 22. in den Rechnungen bis einschließlich zu diesem Tag):
1) Zahlung der Steuer;
2) die Steuer an eine Person zahlen, die zum Einzug von Steuern berechtigt ist;
3) Abzüge;
4) Übertragung des Eigentums an Sachen oder Eigentumsrechten im Zusammenhang mit der Erfüllung des Vertrages im Sinne von Art. 66 § 2 des Gesetzes;
5) Zahlung des Betrags der zu Unrecht erhaltenen Überzahlung oder des Betrags der Steuerrückerstattung und der erhaltenen Zinsen durch den Steuerpflichtigen;
6) Anrechnung der Überzahlung mit ihren Zinsen oder Steuerrückerstattungen auf die Steuerrückstände;
7) Abgabe einer Steuererklärung für das Steuerjahr oder einen anderen Steuerzeitraum und bei nicht fristgerechter Abgabe der Steuererklärung am letzten Tag der Frist für die Abgabe der Steuererklärung - aus dem unbezahlten, ganz oder teilweise Vorauszahlungen für die Einkommensteuer.

Zahlt der Steuerpflichtige die Steuer nicht innerhalb der gesetzlichen Frist, d.h. bis zum 20. Januar, muss er daher die Notwendigkeit der Nachzahlung der zu diesem Zeitpunkt entstandenen Steuerrückstände berücksichtigen. Die nach dem 20. Januar gezahlte Vorauszahlung ist in der Regel in der laufenden Steuerschuld enthalten. Bei der Berechnung der Zinsen ist zu beachten, dass deren Höhe vom Datum der Abgabe der jährlichen Steuererklärung und der Höhe der bisher gezahlten Vorschüsse abhängt. Mit der Abgabe der jährlichen Steuererklärung endet die Verzinsung. Zahlt der Steuerpflichtige also beispielsweise am 22. Januar den Einkommensteuervorschuss für Dezember und reicht die jährliche Steuererklärung bis zum 30. April ein, muss er am 30. April Zinsen berechnen.