Änderung der Umsatzsteuerabrechnung in Bezug auf die in der entsprechenden Erklärung nicht enthaltene Ausgangssteuer

Dienstleistungssteuer

Unternehmer müssen beim Abzug der Mehrwertsteuer auf bestimmte Transaktionen gleichzeitig die den jeweiligen Transaktionen entsprechenden fälligen Steuerbeträge rechtzeitig nachweisen. Vielen Unternehmern fällt dieser Aspekt schwer. Änderung des Umsatzsteuergesetzes zum 01.01.2017. führt in den oben genannten Situationen einen Mechanismus zur angemessenen Meldung der Vorsteuer in Bezug auf die Ausgangsumsatzsteuer ein. Prüfen Sie, wann eine Änderung der Mehrwertsteuerabrechnung gilt.

Das Recht zum Vorsteuerabzug in Bezug auf die bis Ende Dezember 2016 fällige Steuer.

Gemäß Art. 86 Sek. 2 Nr. 4 UStG ist der Vorsteuerbetrag nach der bisherigen Rechtslage der Steuerbetrag, der geschuldet wird durch:

  1. Erbringung von Dienstleistungen (Reverse Charge) für den Auftragnehmer, der als Empfänger die Mehrwertsteuer auf eine bestimmte Transaktion abführt - Verpflichtung zum Nachweis der im Monat des Verkaufs der Dienstleistung fälligen Mehrwertsteuer,

  2. Warenlieferungen mit (Reverse Charge) für einen Auftragnehmer, der als Käufer von Waren die Mehrwertsteuer auf eine bestimmte Transaktion abführt - Pflicht zur Meldung der im Monat des Warenverkaufs fälligen Mehrwertsteuer,

  3. Innergemeinschaftlicher Erwerb von Gegenständen und innergemeinschaftlicher Erwerb von Gegenständen gegen Entgelt, wenn die Mehrwertsteuer vom Käufer der Gegenstände abgerechnet wird - Pflicht zum Nachweis der im Monat der Rechnungsstellung fälligen Mehrwertsteuer.

Die Begleichung der oben genannten Umsätze impliziert die Offenlegung der Mehrwertsteuer in dem Monat, in dem die Steuerpflicht entsteht, während der Steuerpflichtige das Recht erworben hat, die Vorsteuer in Höhe der fälligen Steuer abzuziehen, sofern die für die oben genannten Umsätze geschuldete Steuer in der entsprechenden Erklärung angegeben.

Wenn die auf die oben genannten Transaktionen fällige Mehrwertsteuer mit Verspätung ausgewiesen wurde
der Vorsteuerabzug von der Ausgangsumsatzsteuer erfolgt immer rückwirkend.

Das Recht zum Vorsteuerabzug in Bezug auf die ab dem 01.01.2017 fällige Umsatzsteuer.

Ab dem 1. Januar 2017 führt das geänderte Mehrwertsteuergesetz einige Änderungen ein, in denen der Steuerpflichtige das Recht hat, den geschuldeten Mehrwertsteuerbetrag um den Betrag der Vorsteuer in der Abrechnung für den Zeitraum zu mindern, in dem in Bezug auf Waren und vom Steuerpflichtigen gekauften oder eingeführten Dienstleistungen eine Steuerpflicht entstanden ist, d.h. bei:

  1. Leistungserbringung (Reverse Charge) seitens des Empfängers,

  2. Lieferung der Ware vom (Reverse Charge) an den Käufer der Ware,

  3. Innergemeinschaftlicher Erwerb von Gegenständen und innergemeinschaftlicher Erwerb von Gegenständen gegen Entgelt des Käufers, wenn:

- der Steuerpflichtige erhält innerhalb von drei Monaten nach Ablauf des Monats, in dem die Steuerpflicht in Bezug auf den gekauften Gegenstand entstanden ist, eine Rechnung über die Lieferung von Gegenständen, die seinen innergemeinschaftlichen Erwerb von Gegenständen darstellt,

- wird den auf die oben genannten Transaktionen geschuldeten Mehrwertsteuerbetrag in die Steuererklärung aufnehmen, in der er diese Steuer zu begleichen verpflichtet ist, spätestens innerhalb von 3 Monaten nach dem Ende des Monats, in dem die Steuerpflicht in Bezug auf die gekaufte entstanden ist Waren

Änderung der Umsatzsteuerabrechnung und Vorsteuerabzugsrecht in Bezug auf die ab 01.01.2017 fällige Umsatzsteuer - in Sondersituation

Ein weiterer Fall, der eintreten kann, ist die Situation, in der der Steuerpflichtige den fälligen Steuerbetrag später als 3 Monate nach dem Ende des Monats, in dem die Steuerpflicht entstanden ist, in die Steuererklärung aufgenommen hat, in der er verpflichtet ist, diese Steuer zu begleichen Bezug auf die gekaufte Ware, die im 4. Monat liegt.

In einem solchen Fall kann der Steuerpflichtige den Vorsteuerbetrag in der Abrechnung für den Besteuerungszeitraum erhöhen, für den die Frist zur Abgabe der Steuererklärung noch nicht abgelaufen ist. Dies bedeutet, dass der Steuerpflichtige das Recht hat, den Vorsteuerbetrag fortlaufend, d.

Selbstverständlich gemäß Art. 86 Sek. § 11 Umsatzsteuergesetz, wenn der Steuerpflichtige bei den oben genannten Umsätzen innerhalb der oben genannten Fristen keinen angemessenen Vorsteuerabzug vorgenommen hat, kann er dennoch den fälligen Steuerbetrag mindern
in der Steuererklärung für eine der nächsten beiden Steuerperioden.