Änderungen bei der Abschreibung von Sachanlagen – das müssen Sie wissen!

Webseite

Bei Immobilien, die den Status eines gebrauchten Anlagevermögens haben, können individuelle Abschreibungssätze verwendet werden, was eine schnellere Abschreibung und höhere Abschreibungen ermöglicht. Aufgrund einiger beunruhigender Phänomene hat der Gesetzgeber jedoch beschlossen, Änderungen bei der Abschreibung von gebrauchtem Anlagevermögen, einschließlich Immobilien, vorzunehmen.

Individuelle Abschreibungssätze

Das Anlagevermögen wird auf den Anfangswert abgeschrieben. Auf diese Weise wird ihr Wert anteilig in den Kosten erfasst.

Grundsätzlich sind die Basisabschreibungssätze im Anhang zum PIT-Gesetz festgelegt. Bei Immobilien beträgt er 1,5% pro Jahr. Abschreibungen auf Sachanlagen können monatlich, vierteljährlich oder einmal im Jahr vorgenommen werden.

Es ist jedoch zu beachten, dass es unter Umständen möglich ist, individuelle Abschreibungssätze zu verwenden.

Wie wir in Art. 22j Absatz. 1 PIT-Gesetz, Steuerpflichtige, vorbehaltlich Art. 22l, kann die Abschreibungssätze für gebrauchte oder verbesserte Anlagegüter, die erstmals in die Bücher des Steuerpflichtigen eingetragen werden, individuell bestimmen, mit der Ausnahme, dass die Abschreibungsdauer nicht kürzer sein darf als:

1.für Sachanlagen der Gruppen 3-6 und 8 der Klassifikation:

a) 24 Monate - wenn ihr Anfangswert 25.000 PLN nicht überschreitet,

b) 36 Monate - wenn ihr Anfangswert 25.000 PLN übersteigt und 50.000 PLN nicht überschreitet,

c) 60 Monate - in anderen Fällen;

2. für Beförderungsmittel, einschließlich Personenkraftwagen - 30 Monate;

3.für Gebäude (Räumlichkeiten) und Bauwerke, die nicht in Nummer 4 genannt sind - 10 Jahre, mit Ausnahme von:

a) fest mit dem Grundstück verbundene Gewerbe- und Dienstleistungsgebäude, die in Typ 103 der Klassifikation aufgeführt sind, und andere Nichtwohngebäude, die in Typ 109 der Klassifikation aufgeführt sind, dauerhaft mit dem Grundstück verbunden,

(b) Kioske mit einer Kubatur von weniger als 500 m3, Wohnmobile und Ersatzgebäude

- bei denen der Abschreibungszeitraum nicht kürzer als 3 Jahre sein darf;

4.für Nichtwohngebäude (Räumlichkeiten), für die der Abschreibungssatz aus der Abschreibungsliste 2,5% beträgt - 40 Jahre abzüglich der vollen Anzahl der Jahre vom Datum der erstmaligen Nutzung bis zum Datum der Eintragung in das Register der vom Steuerpflichtigen verwahrten Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerte, wobei die Abschreibungsdauer jedoch nicht weniger als 10 Jahre betragen darf.

Dadurch erhöht sich bei Wohnimmobilien der individuelle Abschreibungssatz von 1,5 % auf 10 %. Es ermöglicht dem Unternehmer, im Rahmen seiner Tätigkeit höhere Steuerkosten zu generieren, was das zu versteuernde Einkommen weiter reduziert.

Für gebrauchte oder verbesserte Anlagegüter, einschließlich Immobilien, können individuelle Abschreibungssätze genutzt werden, die eine schnellere Abschreibung ermöglichen.

Bedingungen für die Anwendung individueller Abschreibungssätze

Die dargestellten Rückstellungen zeigen, dass die Möglichkeit der Verwendung individueller Tarife durch die entsprechenden Eigenschaften des Anlagevermögens bedingt ist. Diese Sätze gelten für gebrauchte oder verbesserte Anlagegüter.

Der Steuerpflichtige kann individuell Abschreibungssätze für gebrauchte Anlagegüter festlegen, die zum ersten Mal in den Aufzeichnungen eines bestimmten Steuerpflichtigen erfasst werden, und diese Sätze sind höher als im Fall der Abschreibungssätze, die für Steuerpflichtige gelten, die für den Erwerb neuer Anlagegüter gelten, die dann von diesen Steuerpflichtigen verwendet werden in ihrem Geschäft.

Gemäß Art. 22j Absatz. 3 PIT-Gesetz, Anlagevermögen nach Abs. 1 Nummer 3 gilt als:

  1. verwendet - wenn der Steuerpflichtige nachweist, dass sie vor ihrem Erwerb mindestens 60 Monate lang von einem anderen als dem Steuerpflichtigen verwendet wurden, oder

  2. verbessert - wenn die dem Steuerpflichtigen für die Verbesserung aufgewendeten Aufwendungen vor der Eintragung mindestens 30 % des Ausgangswertes ausmachten.

Der vorgelegte Wortlaut der Bestimmung gilt ab dem 01.01.2021.

Im bisherigen Wortlaut gab es keine Erstattung „durch eine andere Stelle als den Steuerpflichtigen“. Dieser Auszug wurde 2021 hinzugefügt. Wie sich herausstellt, sollte mit der Änderung der Verordnungen Praktiken im Zusammenhang mit der Steueroptimierung entgegengewirkt werden.

Anlagevermögen, die als gebraucht oder verbessert klassifiziert sind, können die individuellen Abschreibungssätze verwenden. In Bezug auf gebrauchte Anlagegüter wurde die Definition dieses Begriffs zum 1. Januar 2021 geändert.

Begründung für die Einführung einer Änderung der Abschreibung gebrauchter Anlagegüter

Wie der Begründung zum Änderungsgesetz zu entnehmen ist, diente die Aufnahme dieses Fragments in die Definition eines gebrauchten Anlagevermögens in erster Linie der Vermeidung von Optimierungsmaßnahmen, bei denen der Steuerpflichtige zunächst als Nutzer eines neuen Anlagevermögens (z.B. Immobilien) mietet. , um den Status "gebrauchtes Anlagevermögen" zu erhalten "Im Lichte der oben genannten der Rückstellung, kauft diese dann von der Leasinggesellschaft ab und schreibt sie mit einem höheren Abschreibungssatz ab oder gar eine neue Anlage wird - vor der Eintragung in das Anlageregister - an die Leasinggesellschaft weiterverkauft und dann wieder gekauft (der sog. Leaseback) nach Ablauf der Wartezeit ein bestimmtes Anlagevermögen als genutzt anzusehen.

Aufgrund des häufigeren Auftretens des oben genannten Phänomens hat der Gesetzgeber beschlossen, die Vorschrift klarzustellen und zu präzisieren, indem er darauf hinweist, dass ein Anlagevermögen nur dann als Anlagevermögen anzusehen ist, wenn es für die im Gesetz von a andere als steuerpflichtige Körperschaften.

Starten Sie eine kostenlose 30-tägige Testphase ohne Bedingungen!

Das oben Gesagte bedeutet, dass ein Steuerpflichtiger, der im Rahmen eines Leasingvertrags ein neues Anlagevermögen nutzt und dieses dann kauft und in das Verzeichnis des Anlagevermögens und der immateriellen Vermögenswerte eintragen lässt, nach derzeitigem Rechtsstand nicht zur Nutzung berechtigt ist erhöhte individuelle Abschreibungssätze.

Es sei daran erinnert, dass nur solche Anlagegüter, die im Eigentum oder Miteigentum des Steuerpflichtigen stehen, abgeschrieben werden. Wenn es sich um ein Operating-Leasing handelt, unterliegt diese Art von Vermögenswerten daher keiner Abschreibung. Lediglich die vom Leasingnehmer gezahlte Leasingrate stellt einen steuerlich abzugsfähigen Aufwand bei der Geschäftstätigkeit dar.

Die Abschreibung selbst ist gem. 22 h von Absatz 1. 1 Punkt 1 des PIT-Gesetzes, erfolgt ab dem ersten Monat, der auf den Monat folgt, in dem diese Kennzahl oder dieser Wert in das Register (Liste) eingetragen wurde, bis zum Ende des Monats, in dem die Abschreibungssumme mit ihrem Anfangswert ausgeglichen wird oder bei deren Liquidation, Entsorgung oder Verknappung davon. Was die Eintragung in das FA-Register gemäß Art. 22n Absatz. 4 PIT-Gesetz erfolgen die Eintragungen über das Anlagevermögen und die immateriellen Vermögensgegenstände spätestens im Monat der Inbetriebnahme zur Nutzung.

Beispiel 1.

Der Unternehmer hat das Anlagevermögen in Operating-Leasing übernommen. Nach 5 Jahren kaufte er dieses Maß. Erst beim Kauf konnte der Steuerpflichtige es in sein FA-Register eintragen und mit der Abschreibung beginnen. Aufgrund der derzeit geltenden Vorschriften kann diese Komponente nicht als genutzt angesehen werden, da sie zuvor von demselben Steuerpflichtigen verwendet wurde. Es gibt keinen individuellen Abschreibungssatz.

Weiter zur Zusammenfassung ist anzumerken, dass es sich im Zuge der Verordnungsänderung um neue Regelungen zur Abschreibung gebrauchter Sachanlagen handelt. Derzeit können nicht in jedem Fall individuelle Abschreibungssätze verwendet werden.